Glyphosat im Urin

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    Hallo Schwarzer aus Luxemburg!
    Du kannst es einfach nicht lassen, oder?
    Wieso nur immer auf Krawall gebürstet und Weltuntergangsstimmung verbreiten?
    😨

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Glyphosat ist eine Sauerei. Und hat nichts im Urin verloren!
    Und wenn diese Meinung jemand aufregt unterstütze ich ihn.


    Was hat das mit Weltuntergang zu tun? In etwa so viel wie ein syrischer Flüchtling mit einem IS-Attentäter. Aber du scheinst dem Mainstream erlegen zu sein und den Unterschied nicht machen zu können...

  • Also doch auf Krawall gebürstet und mundtot wäre jetzt angebracht....
    Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben das es mir weder um Glyphosat noch um Urin ging, eher um den allgemeinen Umgangston.
    Leider muss man sich immer wieder vom Mainstream abheben ...


    Mit nicht mehr freundlichen Grüßen
    Hartmut

  • Danke Hartmut.


    Genau darum ging es mir: um den Umgangston und um Umgangsformen hier.
    Glyposat im Urin ist ein Unding und dieser Chemiecoktail gehört verboten.
    Da bin ich bei dir.
    Aber ich kann dir nur eines raten: Bitte unterlasse deine Anschuldigungen und Unterstellungen im Zusammenhang mit den IS-Attentätern. Es grenzt schon an Verleumdung in einem hingeschriebenen Schnellschuss deinerseits mir zu unterstellen nicht den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung zu kennen. Also lass die Unterstellungen und Anfeindungen. Das einzige was hier stört, das bist du mit deinen Verallgemeinerungen und ständigen Gestänkere.


    Vielleicht nur noch ein paar Sätze dazu was in Paris passierte. Ich verabscheue solche Taten und solche Menschen. Wie krank muss man sein, dass man andere unschuldige und unbescholtene Menschen aus religiösen Fanatismus heraus tötet?


    Schwarzlux da kann ich nur noch den Kopf schütteln bei so viel Unverschämtheit.
    Lass das!
    😡

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Die EFSA hat im Tierversuch nachgewiesene Marker für Krebs aus reinem Glyphosat bewertet. Was aber im Landbau und auch sonst eingesetzt wird, sind Mischungen mit Glyphosat. Es ist Ländersache, wie diese Mischungen und deren Grenzwerte bewertet werden müssen. Reines Glyphosat und Mischungen mit Zusatzstoffen sind zwei Paar Schuhe.


    Bewertet werden Studien und wenn 950 von 1200 Studien direkt von der Industrie stammen dann muss das Ergebnis wohl passen?
    Da auch die EFSA keine eigenen Untersuchungen angestellt hat und sich überwiegend auf das BfR beruft, was seine Aussage allerdings auch schon wieder ein klein wenig revidiert hat gehört das mit zur Sachlichkeit, dass im Fall gravierender Differenzen der Forschungsberichte eigene Untersuchungen angestellt werden um dem Vorsorgeprinzip auch nur ansatzweise gerecht werden zu können. Was bei rauskommt wenn man sich nur auf die Angaben der Hersteller verlässt sehen wir gerade eindrucksvoll in der Automobilindustrie und auch hier hat ein Bundesamt hervorragend gepennt und gezeigt wie überflüssig die Behörde an sich ist.

  • Es geht um die EFSA, bitte nicht wieder alles aufweichen. Bewertungen über Mischungen mit Glyphosat unterliegt den einzelnen Ländern. Kein Land wird diese Produkte vom markt nehmen lassen, wenn die Landwirte Alternativen in die Hände bekommen können, die noch weiter weniger untersucht wurden.

  • Simon, ich glaube nicht, daß Du an solche Listen und dann auch noch mit adäquaten Werten kommst. Jemand, der sich mit dem Thema Umweltgiften aus gesundheitlichen Gründen intensiv auseinandersetzen mußte, hat mir mal erzählt, daß Glyphosat nach einer Woche in Blut und Urin nicht mehr nachweisbar ist. Die Werte, die bei Dir festgestellt wurden, müssen also aktuell sein und noch nicht mal über die Nahrung aufgenommen worden sein. Wer weiß, über was für ein gerade frisch behandeltes Pflaster Du kürzlich gelatscht bist, im öffentlichen Raum wird lustig gespritzt und gegossen, Städte und Kommunen, die Deutsche Bahn- alle machen mit.
    Für weitere Fragen bezüglich Abbau, Anreicherung und Ausleitung würde ich mich an ein auf Umweltmedizin spezialisiertes Labor wenden.
    Ansonsten ran an den Backofen! Du könntest auch mehrere Brote auf einmal backen und einfrieren, das spart Zeit.

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Es geht um die EFSA, bitte nicht wieder alles aufweichen. Bewertungen über Mischungen mit Glyphosat unterliegt den einzelnen Ländern. Kein Land wird diese Produkte vom markt nehmen lassen, wenn die Landwirte Alternativen in die Hände bekommen können, die noch weiter weniger untersucht wurden.


    Wer weicht etwas auf? Verantwortlich für die Berichterstattung war im Fall Glyphosat Deutschland, vertretend durch das BfR. Eigene Untersuchungen hat weder das BfR noch die Peer Revievgruppe der EFSA durchgeführt.
    Da Du Alternativen ansprichst muss an der Stelle die Notwendigkeit der Erntereifespritzung hinterfragt werden. Klar ist, das kein Landwirt hektarweise händisch Unkraut jäten kann und hier ist der Einsatz zumindest ansatzweise noch nachvollziehbar. Damit wir jetzt allerdings nicht nur bei der Landwirtschaft bleiben, gerade im privaten Bereich ist das unkrautjäten sehr wohl vertretbar und genau in dem Bereich sind die Mengen kontinuierlich gestiegen.

  • Um es weiter zu versachlichen, so hat das BfR eingeräumt Hinweise auf Krebs in Tierversuchen mit Mäusen nicht erkannt zu haben. Der Einwand bzw. die Korrektur ist allerdings entweder bei der EFSA nicht angekommen oder wurde gekonnt ignoriert.
    Ferner geht das BfR in der Tat auch auf den von Dir genannten Einwand ein, das rein nur der Wirkstoff Glyphosat, nicht aber die Hilfsstoffe, sprich Formulierungen bewertet werden durften. Dazu nimmt das BfR allerdings in der Form Stellung, dass man gewisse Studien habe ausschließen müssen. Den einzelnen EU-Staaten empfehle man jedoch, sie zur Kenntnis zu nehmen. Letztlich widersprach das BfR im Kern der Einschätzung der IARC nicht mehr.
    Das sind leider harte Fakten und da sprichst Du allen Ernstes von aufweichen? Aufgeweicht im Sinne der Milliardengeschäfte werden hier wohl andere dinge und Grundsätze und Du kannst bei einem sicher sein, weder die Gesundheit des Landwirtes noch die der Verbraucher sind hier Mittelpunkt des Entscheidungsprozesses…

  • Ja aber !!!!!!
    Ich habe einfach ein Zeit Problem. Für unsere 4 Köpfige Familie das Brot selber backen ..... leider keine Chance.


    Also wir sind zu 5. und essen jeden Tag ein ganzes selbstgebackenes Brot (1200g). Ein Brotbackautomat ist echt 'ne feine Sache.


    Thomas

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Silversurfer () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Hallo


    Leute bitte bleibt doch beim Thema!! Das die ganze Sache und nicht nur da zum Himmel stinkt ist doch nicht Thema hier.


    Danke für die bisherigen konstruktiven Ideen.


    Weiter so. Weiß jemand Rat zum Thema Ranking der Belastung von einzelnen Lebensmitteln??


    Was ist mit Fruchtsäften?? Apfelschorle??


    Grüße
    Simon

    Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
    Georg Bernhard Shaw

  • Ich habe hier beschrieben, was die EFSA geprüft hat und wo die wirkliche Zuständigkeit liegt. Weiterhin, was geprüft wurde und was in Verkehr gebracht wird.


    Ab jetzt kommt wieder Polemik ins Spiel.


    Erklär mal wo Du hier Polemik liest? Ich habe nur geschrieben was das BfR als berichterstattendes Institut "geprüft" hat und was die EfSA in unkorrigierter Fassung so als Empfehlung an die EU-Kommission übernommen hat. Die Kritik fällt anderen Ortes noch gravierender aus.
    Wenn ich hier lese dann darf schon hinterfragt werden was da durchgeschummelt wurde.
    Ich wiederhole es noch einmal, geprüft wurde nichts, nur Studien ausgewertet und schon der Zusatz "unwahrscheinlich" lässt selbst bei der EFSA Zweifel an der eigenen Analyse erkennen.
    Übrigens die erhöhte Tumorrate hat selbst das BfR eingeräumt und auch das hat nichts mit Polemik zu tun, auch wenn es gegen das Glaubensbekenntnis "BfR/EFSA" Urteil der Befürworter ist.

  • Was ist mit Fruchtsäften?? Apfelschorle??


    Direkte Belastung Null, weil Sikkation etc. im Obstbau gibt's nicht. Wenn der Boden damit unkrautfrei gehalten werden sollte, wird man schon ziemlich genau auf eine Abdrift achten, weil diese auch zuverlässig die Kultur umbringen würde. Bleibt also nur die indirekte Belastung über die Wurzel. Ich würd aus dem Gefühl heraus sagen, Apfelschorle ist ziemlich sicher vor Glyphosat. Alle Obstsäfte. Wird drin nachweisbar sein, aber eben nur in Minidosierung.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife