Geeichte Waage von Digitalwaagenshop

  • Hallo Frank,


    es muß nicht jeder Imker eine geeichte Waage stehen haben. Wenn Du Dir aber partout eine kaufen willst, dann Kern oder Söhnle, da steht dann zumindest ein Ansprechpartner dahinter.
    Die Aussage, daß man mit dieser Waage Packungen bis 2,5 kg wiegen darf, ist meiner Meinung nach nicht richtig. Da die Teilung bis 6 Kg 2 Gramm beträgt, darf man auch 6 Kg abwiegen.


    Das Honiggewicht im Glas muß stimmen. Wie man das erreicht ist egal. Wenn gewünscht, könnte ich zum IFT eine Profiwaage mitbringen und Interessenten könnten damit ihre eigene (ungeeichte) Waage überprüfen.


    Grüße


    Ulrich


  • Das Honiggewicht im Glas muß stimmen. Wie man das erreicht ist egal. Wenn gewünscht, könnte ich zum IFT eine Profiwaage mitbringen und Interessenten könnten damit ihre eigene (ungeeichte) Waage überprüfen.


    Hallo Ulrich,


    das finde ich super. Dann kann ich ja meine Küchenkontrollwaage mal überprüfen.


    Gruß
    Frank

  • Hi,


    genau die gezeigte Waage haben unser Verein und auch ich selber im Einsatz.


    Mir wurde auch gesagt das ich gemäss Fertigverpackungsverordnung eine Waage


    benötige welche die 250g und die 500g Grammgenau wiegt.


    Ob dem so ist, keine Ahnung.


    Bis jetzt keine Kontrolle, keine Beanstandung und bestens zufrieden.


    Gruss Joachim

  • Es muss doch jeder eine Waage haben.


    Ich hatte am Wochenende Honigkurs. Dort wurde mir auch - explizit auf meine Frage, ob man nicht eine Briefwaage für 500-g-Gläser verwenden könnte - geantwortet, dass diese geeicht werden können muss, damit man sie verwenden darf. Verstehen tue ich das - ehrlich gesagt - nicht.


    Es kommt noch irrsinniger: Man darf nicht einmal in JEDES 500-Gramm-Glas vorsichtshalber etwas mehr einfüllen, weil in 500 g auch 500 g enthalten sein müssen. In einigen Gläsern etwas zu viel ist wieder kein Problem, solange nicht in allen Gläsern etwas zu viel eingefüllt wurde. Zu wenig darf - verständlicherweise - gar nicht sein.

  • Hallo, glaubt mirs, ich habe lange mit der zuständigen Dame im Eichamt telefoniert: Eine geeichte Waage ist nett, muss aber nicht jeder haben. ------------------- 1. wenn du alle Honiggläser mit einer geeichten Waage einwiegst, ist diese (sofern sie elektrisch ist) alle 2 Jahre zu eichen. Die Waage muss bis zur Einwage von 500g auf 1 ein Gramm genau anzeigen. ---------------------- 2. du darfst auch (beliebig - nach Schätzung - mit Küchenwaage) einwiegen wenn du anschließend eine Kontrollmenge (hier wurden 10 bis 15% genannt) auf einer geeichten Waage kontrollierst. Die zur Kontrolle eingesetzte Waage muss jedes Jahr geeicht werden. --------------------------- 3. Im Mittel müssen wenigstens das angegeben Gewicht (Beispiel 500g) im Glas sein. Die Mindestmenge sind 485g die halt durch Mehrmenge ausgeglichen sein muss und da gibts noch mal eine Menge die in geringen %Teilen unterschritten werden darf. Zuviel kannst du reintun was ins Glas passt solange du damit keine Werbung ("bei mir bekommen sie mehr") machst. Es gibt kein "MUSS 500g und nicht mehr" -------------------------- Brummerchen -------------------------- Mist, wie bekomme ich einen Zeilenumbruch hin? Früher gings

  • Hallo,


    man muß Zugang zu einer geeichten Waage haben.


    Wenn ich meine Honiggläser bei meinem Metzger (oder Bäcker) auf der geeichten Waage gegenkontrolliere oder abwiege, gibt es keinen Grund, wieso ich der Eigentümer einer solchen Waage sein muß. Der Besitz oder die Zugriffsmöglichkeit reichen vollkommen. Es gibt keine Bestimmung, daß ich meinen Honig zu Hause abfüllen und wiegen muß. Es gibt sogar Imker, die vergeben diese Tätigkeit an Fremdfirmen.
    Das setzt natürlich voraus, daß man diese Behauptung auch belegen kann.
    Ich als Gewerbetreibender mit einem Ladenlokal muß natürlich eine spezielle Waage für meine Fertigpackungen im Betrieb stehen haben. Diese Waage, so war es jedenfalls in der Vergangenheit, ist sogar jährlich geeicht worden.


    Die einzelnen Gläser dürfen auch Unter- oder Übergewicht haben. Das maximale Untergewicht ist für jede Gebindegröße vorgeschrieben. Bei einer Überprüfung von z.B. 15 Gläsern muß aber das auf dem Gebinde angegebene Gewicht mit der Anzahl der Einzelgebinde multipliziert (z.B. 15 x 500g =7500g) auch erreicht werden. Untergewicht wird durch Übergewicht ausgeglichen. Übergewicht ist erlaubt, wenn damit nicht geworben wird.


    Ich fülle meine 200g Konserven mit 200g, deklariere aber 180g. Das ist nicht zu beanstanden, da ich nirgends darauf hinweise, daß 20g mehr drin sind.


    Grüße


    Ulrich

  • Hallo !


    Ich habs schriftlich. Und, Eichrecht ist EU-weit gleich! Gibts nicht, dass in einem anderen Bundesland ein anderes Eichrecht herrscht. Brummerchen


    Wäre es möglich das Du dieses Schreiben,
    gerne auch Name / Adresse geschwärzt,
    hier einstellst, bzw. als PM (eMail) weitergibts,
    damit davon andere auch provitieren können.


    Danke


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.