Rhabarer neben Beuten pflanzen?

  • Hallo Kollegen,


    hat jemand von Euch Erfahrung mit Rhabarber Pflanzen neben den Beuten? Wie ich soeben im Netz gelesen habe, enthält Rhabarber Oxalsäure. Nun, meine Intention ist nicht, die Milben durch (schwach konzentrierte) Oxalsäure-Düfte zu eliminieren, sondern: ich habe den Platz neben den Beuten (Abstand ca. 1,5m) als Obst-/Gemüsebeet auserkoren, und möchte dort eben den Rhabarber pflanzen.


    Hat jemand dazu eine empirisch fundierte Meinung?


    Danke!
    Larry

  • Hallo !



    .....ich habe den Platz neben den Beuten (Abstand ca. 1,5m) als Obst-/Gemüsebeet auserkoren, und möchte dort eben den Rhabarber pflanzen.


    Hat jemand dazu eine empirisch fundierte Meinung?


    Rabarber steht bei uns ca. 3m von einem Jungvölkerstand entfernt,
    vor ein paar Jahren hatten wir die Völker von einer Terasse praktisch 1,5m über dem Rabarber stehen.


    Es war für mich keine Auswirkungen erkennbar,
    weder poaistiv noch negativ.


    Ich hätte keinerlei Bedenken.


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Larry,
    aus empirisch fundierten Daten weiss ich, dass du problemlos Rhabarber neben Bienen pflanzen darfst.
    Aber auch Radieschen, Erdbeeren oder Rotkohl.
    Was spräche denn deiner Meinung nach gegen Rhabarber?

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Michael,


    ich hatte vorab ein wenig gegoogled, und dabei sind mir diese zwei Treffer aufgefallen:



    "Vor 7 Jahren hatte ich durch Zufall feststellen können, dass meine Bienen auf Rhabarberstangen nicht gut zu sprechen waren.
    An besagtem Tag kam mir die Idee, diese Stangen zu zerquetschen und in die Fluglöcher zu schieben, so das meine Bienen darüber
    laufen mußten.
    Mein Gedanke war 1., dass wenn es die Bienen schon nicht mögen, die Milben dann auch nicht.
    Sowie 2. in der Trachtzeit Juni ich auch nicht mit Chemie arbeiten will wegen den Honig.
    Mal abgesehen davon, dass ich an diesem Tage meine etwa 30 Bienenstiche als Dankeschön in nur 5 Minuten bekommen habe,
    und meine Nachbarn im Umkreis von 800 Metern mit Hund und Katze bis zum Abend nicht vor die Haustür gehen konnten, war es der Versuch für sich, (aus heutiger Sicht) ein voller Erfolg."
    https://www.landlive.de/boards/thread/25240/page/1/


    "Rhabaraber und Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) in NL Oostindische Kers genannt, Heimat Peru, Blüten und Blätter essbar, wirksam gegen Myxomatose der Kaninchen, könnten die Ursache sein für plötzliches Verschwinden von Varroen aus Bienenvölkern. Diese hätten über und zwischen Rhabarber und Kapuzinerkresse gestanden. Der Imker hatte alle seine Völker mit Apiguard behandelt und zwar zwei mal drei Wochen lang. Während in allen Völkern starker Milbenfall registriert wurde, gab es das bei dem Volk über Rhabarber und Kapuzinerkresse nicht. Weshalb? Auf telefonisches Befragen am 27. Januar 2006 erklärte Hans van Rossen: „Das betreffende Volk stand zwischen dem Rhabarber und der Kapuzinerkresse. Links war der Rhabarber, rechts die Kapuzinerkresse. Das Volk hatte einen offenen Boden, sodass die Ausdünstungen beider Gewächse in die Beute eindringen konnten."
    http://www.honig-spolders.de/41.0.html


    Ich hegte die Möglichkeit, daß meine Bienen womöglich kontinuierlich aggressives Verhalten zeigen könnten. Dies war der Grund meiner Frage.


    Gruß, Larry

  • Hallo Larry,
    weder Rhabarber noch Kapuzinerkresse haben einen messbaren Einfluß auf die Bienen; auch nicht auf die Varroamilbenpopulation.
    Wenn es einen gäbe, was glaubst Du, würden wir die Bienen immer noch mit Säuren oder Phosphorsäureesther traktieren?

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Moin, moin,


    eines meiner diesjährigen Milbenspitzenvölker steht direkt hinter dem Rhabarber, in größtmöglicher Nähe. Sie haben die Blätter teilweise als Flugbrett genutzt und dessenungeachtet bei der Behandlung etliche tausend Milben verloren. Nu weiß ich natürlich nicht, ob sie ohne Rhabarber sogar noch welche gefunden hätten, statt dessen... Sonderlich aggressiv sind sie nicht.


    Die beiden zitierten Googelate da würde ich bedenkenlos in die Kategorie Netzmist einsortieren. Einfach Quatsch mit Sauce.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo Schwarzluchs.


    Dann mach doch endlich mal Butter bei die Fische und sag wer das sein soll und wann das war?
    Wir haben gerne tel an deinem Wissen.
    Kryptische Aussagen bringen immer nur Spekulationen, die nichts bringen!

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Moment mei Guter....


    Bei Deiner Art und Weise die Du hier im Forum an den Tag legst, droht immer noch der Rauswurf.
    Manchmal habe nicht nur ich den Eindruck Du kannst nur noch zweideutig und zynisch schreiben.
    Das ist schade, aber bedanken mußt Du Dich in dem Fall bei Dir selbst!


    Beste Grüße
    Hartmut

  • Meinereine Beiträge sind schon für weniger gelöscht worden. Oder der Rauswurf drohte.


    Von mir erfährste nix Namen. Da kannste dich bei andren bedanken.


    Also wenn du keine Namen nenne willst dann lass es doch einfach.


    Hörensagen interessiert nur Quasselstrippen und Wichtigmacher.


    Entweder ganz oder gar nicht.


    Ein bisschen Schwanger gibt es auch nicht...
    :wink:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)