Schafe sind eingezogen

  • Um die wichtigen Dinge kümmert sich Jörg persönlich. - Die verstehen sich bestimmt prima. Muhahahahaha!


    Oder so ähnlich.
    Beste Grüße,
    Ralf


    Na ich find das nicht so lustig Ralf. Da ich Esel wirklich von ganzen herzen gern hab und mich auch schon ernsthaft mit dem gedanken auseinadergesetzt hab mir 2 anzuschaffen, muss ich sagen für einen Esel ist eine einzelhaltung die hölle.
    Der Esel braucht drigend Gesellschaft und auch ein Pony wäre kein adquater ersatz für einen Artgenossen.
    Ich sag immer "Esel sind wie Pferde nur schlauer", also bitte dringends einen 2. Esel anschaffen, sonst leidet der arme Kerl unnötig.

  • so wie ich den Jörg einschätze, wird es eh so kommen. Aber die Verhandlung von kein Esel hin zu einem Esel ist schwieriger als von einem hin zu zwei Eseln. Aber von null auf Eselherde kommt direkt nach dem Einzug der Schafe vielleicht nicht so gut? Jetzt müssen bloß noch Wölfe gesichtet werden und der Esel unglücklich dreinschauen. Wird schon! :)


    In der zwischenzeit muß Jörg halt selber auf Esel machen. Muß er sich halt Mühe geben.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo Ihr Spezialisten,


    ja der Ralf hat mich wirklich durchschaut!


    Sobald meine neue größere Koppel fertig eingezäunt ist und die Hütte steht ziehen die Schafe dorthin um. Der Esel (Projektname: "Eddi") steht im Moment noch in unserer örtlichen Filmtierschule und wird dann mit umziehen. Wenn alles klappt und ich ein gutes Gefühl habe, dann schaue ich mich auch gern noch nach einer Begleitung für ihn um.


    Entscheidend war, daß ich mir einen Esel bei einem Bekannten angesehen habe, der wirklich fremde Hunde vom Hof jagt.


    Ich muss aber erst mal sehen wie er sich dort auf der Koppel mit den Schafen macht. Gestern beim Erstkontakt war alles sehr gut.


    Gruß Jörg


    Nachtrag: Und danke für eure Anteilnahme! Und das mit dem eselig tun kriege ich hin...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Jörg K. () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Hallo Jörg!


    Hoffentlich durchschaut dich Deine Frau nicht so bald...
    :daumen:


    Wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß mit dem Esel bzw. der zukünftigen Hund/Wolfabwehrzucht.
    Weil Eselgestüt wäre da natürlich zu banal, oder?
    :wink:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Es ist nicht sinnvoll die Eselhaltung mit Wolfsschutz oder Ähnlichem zu begründen. Esel alleine sind nicht wirklich wehrhaft gegen Wölfe. Er ist nur anerkannt für die Versicherung. Alleine ist der sowieso ein armes Schwein.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ja, passt schon. Das mit dem Wehresel war halt so eine Schnapsidee und mein Nachbar hatte geraden den Eddi übrig. Wenn alles gut anläuft, dann besorge ich ihm noch einen Kumpel oder eine Kumpeline. Die Versicherungen sind mir schnuppe... Auf Nachfrage haben die Jäger bei uns im Dorf gemeint, daß ich mir bzgl. Wölfe keine Sorgen machen sollte.


    Gruß Jörg

  • So Leute. Wenn der Wolf jetzt kommt, dann haben die Mädels wenigstens vorzeigbare Pediküre...


    Wir haben heute mal die Klauen geschnitten. Das war recht gewöhnungsbedürftig und anstrengend! Und ich hätte nicht auf die Aussage der Verkäuferin "...alles gemacht..." vertrauen dürfen. Manche Füße sahen echt schlimm aus. Ich hoffe das wird wieder schick.


    Das Arbeiten in angestrengt, gebückter Haltung war echt fies! Noch schlimmer als Schwarmkontrolle!


    Gruß Jörg, der jetzt schon ahnt, was für Albträume er demnächst haben wird...

  • Hallo Jörg!


    Ich kenne das mit der Klauenpflege. Mein Vater hatte bis letztes Jahr immer noch Schafe und die mussten entwurmt und die Klauen mussten gepflegt werden.
    Schon da dachte ich mir immer, es muss doch was geben, was das vereinfacht und diese Kreuzschmerzen kann man sich ja sparen.


    Hier bin ich fündig geworden:


    https://www.youtube.com/watch?v=mWRGqA7zznk


    So ein Klauenpflegestand wäre doch was, oder?


    Ist fast wie die Kippkontrolle bei der Zweiraumbetriebsweise.
    Nur effektiver!
    :liebe002:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Seit ich schere ist Klauenpflege mit der Bewegungstechnik des Scherens ein Klax. Das Hauptproblem war immer der stark an 90 Grad abgewinkelte oder 30 Grad vorgebeugte Rücken.


    Es hilt mir ungemein, mich wesentlich tiefer hängen zu lassen und aus den Rückseiten der Oberschenkel und den Knien due Elastizität zu holen und nur noch wenig aus dem Rücken. Das Schaf wird so zum Mitspieler und lehnt genauso an mir wie ich an ihm. Wiegen und Kippstände sind hundeteuer und oft universell statt passend und vor allem nicht da, wenn das Schaf da und ein Schnitt nötig ist.


    Noch ein Tipp: oft kontrollieren - selten schneiden! Kleine Eingriffe bei Bedarf sind in jeder Hinsicht sinnvoller, als seltene Gewaltaktionen bis dann notwendigerweise ins Blut. Klauenpflege ist eine tierindividuelle Angelegenheit. Schafe mit ungepflegten abgeboren schlechten Klauen machen die mit angeborwnen guten Klauen krank.


    Noch besser als Klauenschneiden ist Klauenabnutzung. Waschbetonflächen und Schotterwege sind ideal. Flugplatzbeweidung pflegt Flugplatz und Klaue.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder