• Ich auch. Und schonmal gesehen, WIE flach sich eine Spitzmaus machen kann? Die dicken Waldmäuse kommen da ohne zu nagen nicht rein, aber Spitzmäuse ziemlich problemlos. Wenn das Anflugbrett noch dran ist, kann man auch noch einen roten Teppich drauftackern. Also weg damit im Winter, dann bleibt auch kein Schnee drauf liegen und verstopft das Flugloch. Gitter begrenzt die Flachmaus dann zumindest noch zusätzlich in der Breite. Dann bleibt mehr für den Specht.


    Schönes Detail: Im Sommer gehört der Flugschlitz nach unten, im Winter wie auf dem Bild gezeigt nach oben!


    Memo an mich selbst: muß jetzt schlafen.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Weil die Bienen es dann schwerer haben, ihre toten Schwestern rauszuschaffen.... nach unten. In der Zeit, wo sie fliegen. Im Winter nach oben, damit der Eingang nicht vom Totfall blockiert wird. Hab ich jedenfalls auch mal so gelernt. Idealerweise vor dem ersten Reinigungsflug wieder umdrehen.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • ... Im Winter nach oben, damit der Eingang nicht vom Totfall blockiert wird.


    Darf ich da mal nachhaken? Ich kann mir das nicht vorstellen, inwiefern der Eingang von Totenfall blockiert sein kann. Innen? Außen geht es ja steil bergab (wenn das Anflugbrett weg ist). Heißt das, dass die Bienen vor dem Anschleppen der toten Bienen wissen, dass sie sie nicht herausbringen können und sie deshalb auf dem Bodenbrett an Ort und Stelle liegen lassen. (Also auf dem Bodengitter)?


    Ich frage nicht aus Zweifel an der Richtigkeit deiner Antwort, sondern weil ich den Zusammenhang gerne verstehen würde (ich überlege nämlich auch gerade, wie ich das Flugloch für den Winter "gestalten" soll).

  • Die fallen in der Zeit, wo sie nicht ausfliegen können tot aus der Traube auf das Bodenbrett und stapeln sich da. Innen, vor dem Flugloch. Ob das umdrehen des Fluglochkeils soviel bringt, weiß ich nicht. Ich hab's jedenfalls mal so gelernt.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Guten Morgen,


    auch in der Fliegerei sind Mäuse im Winter ein Problem. Auf der Suche nach einem angenehmen Winterquartier nisten sie sich auch mal gerne in die weichen Polster einer Flugzeugkabiene oder bauen sich irgendwo im Flieger ein Nest. Ist im günstigsten Fall nur eine Sauerei.


    Im aktuellen Fliegerheft wird eine Lösung angeboten. Leider finde ich keine verlinkbare Seite, ich versuche es mal zu beschreiben: Das Flugzeug wird mit seinen drei Beinen in Metallboxen gestellt. Die Wände seihen so hoch und so glatt, dass es keine Maus schaffen soll, sie zu überwinden.


    Zurück zu den Bienen: Glatte, ca. 25 cm hohe Füße für den Bienenbock. Glatt genug wäre es wahrscheinlich aus Glas (geht nicht) oder verchromt.


    Gruß
    Werner

  • Das mit den klappbaren Metallboxen funktioniert, die Methode ist nicht neu. Für Wiesel allerdings kein Hindernis, die deponieren ihren Vorrat dann in der Vorheizbox oder sonstwo im Motorraum, weil sie über die aufgestellten Wandungen drüberweg können...


    Falls sich doch mal tote Bienen auf dem Gitter ansammeln sollten, kann man ja mit einem Bügel vorsichtig unter der Traube durch abziehen, hat man mir hier auch so empfohlen, das war aber erst im Frühjahr, nicht im Spätherbst/Winter. Mit eingesetztem Fluglochkeil dürfte das aber nicht so einfach sein. Erst recht nicht, wenn sich von innen bereits ein haufen aufgebaut haben sollte und der Durchgang zusätzlich verengt worden ist.


    Gruß Andreas

  • Wieso Mäuseschutz....
    Der Grüne Specht stößt bei mir zu!
    Die ersten Minis sind in leidenschaft begriffen und haben Löcher in den Zargen....
    Ich liebe eigendlich diese Grasjagdvögel.....
    Aber nun hat der den Vorrat für den Winter entdeckt!
    Ich hoffe das der gleich aufgstellte und gut sichtbare UHU aus Plaste den Fluchtreflex beim Specht aktiviert...
    db