Honigschleuder von Logar

  • Vielen Dank!

    Sie würde gerade so reinpassen!

    Jetzt werde ich sie mir nochmals genau in Donaueschingen ansehen und dann entscheiden!


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • "Logar 9-Waben-Radialschleuder mit 110 W Motor , Kessel Ø 520 mm

    Diese 9-Waben-Radialschleuder ist für 9 Flachzargenrähmchen im Radialbetrieb oder 3 Großrahmen im Tangentialprinzip geeignet"

    Deshalb meine Fragen:

    -- hat jemand Erfahrungen beim Schleudern mit den eingehängten Gittern im Tangentialmodus, wackelt, rutscht, klappert.... oder alles super?

    -- kann mir jemand sagen bzw. nachmessen, wie weit der Abstand der Füße unten am Boden zueinander ist? Also die drei Beine ergeben ja ein gleichschenkeliges Dreieck, wie lang ist eine Seite?


    Susanna

    Hallo Susanna,

    von LOGAR besitze ich die 9-Waben Radialschleuder mit ca. 52cm Durchmesser in der Ausführung mit Handantrieb.

    Ich habe gerade den Abstand der Füße voneinander gemessen und bin auf ca. 60cm von Mitte Fuß zu Mitte Fuß gekommen.

    Ich schleudere Dadant Flachzargenrähmchen mit etwa 145 mm Höhe im "Radialmodus", dieses Jahr von 12 Wirtschaftsvölkern, und bin mit der Schleuder zufrieden. Im ersten Jahr - bei wohl recht "sportlichem" Anschleudern - sind uns 2 Waben zu Bruch gegangen. In diesem Jahr bei vorsichtigerem Anschleudern hatte ich keinen Wabenbruch, obwohl etwa die Hälfte der Waben im Naaturbau mit Anfangsstreifen ausgebaut waren. Mit Schleudern im "Tangentialmodus" habe ich keine Erfahrung.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Jetzt werde ich sie mir nochmals genau in Donaueschingen ansehen und dann entscheiden!

    neu und sauber wird sie schon gut aussehen. Sagt doch aber null & nix über die Funktion. Radial mit kleinem Durchmesser ist Murks. Ich würde sagen, unter einem Meter. Da sind die Selbstwender dann um Längen effektiver.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Leider haben die Selbstwendeschleudern einen zu großen Duchmesser, die bekomme ich nicht untergestellt!

    Ich kann ja zum Probeschleudern einige Futterwaben mitnehmen;)!


    Radial mit kleinem Durchmesser ist Murks. Ich würde sagen, unter einem Meter

    Warum? Wabenbruch? Oder bleibt zu viel Honig in den Waben?


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Radial mit kleinem Durchmesser ist Murks. Ich würde sagen, unter einem Meter

    Warum? Wabenbruch? Oder bleibt zu viel Honig in den Waben?

    weil die prozentuale Verteilung der Fliehkraft so krass ungünstig ist, innerhalb der Wabe:


    Im Mittelpunkt der Schleuder gegen Null, außen am Rand 100%. Wenn der Korb jetzt klein ist, ist die Differenz von Wabenunter- zu Wabenoberträger zu krass. Dann ist wenn oben leer ist, unten gerne mal gerissen. Bei 2m Durchmesser wäre die Differenz viiiiel kleiner, dafür ist kein Platz mehr im Schleuderraum :)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Nur, dass ich es verstanden haben:


    Oberträgerseite vom Rähmchen = außen am Korb

    Unterträgerseite =innen an der Achse


    denn die Waben stehen Hochkant im Korb!


    Das heißt, die Waben würden außen reißen bis endlich der Honig innen rausgeschleuder ist, richtig?


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • RASE:Radial mit kleinem Durchmesser ist Murks. Ich würde sagen, unter einem Meter. Da sind die Selbstwender dann um Längen effektiver.

    Jetzt werde ich sie mir nochmals genau in Donaueschingen ansehen und dann entscheiden!

    Radial mit kleinem Durchmesser ist Murks. Ich würde sagen, unter einem Meter. Da sind die Selbstwender dann um Längen effektiver.

    Hallo Rase,

    es ist zu bewundern, wie Du Dir die Zeit nimmst, geduldig zu fast jeder Frage Stellung zu nehmen. Bzgl. Radialschleudern sind die von Dir dargestellten physikalischen Zusammenhänge sicher zutreffend. Eine Durchmesser-Untergrenze von 1 Meter zu fordern ist nach meinen Erfahrungen jedoch überzogen. Welche praktischen Erfahrungen hast Du mit Radialschleudern von 50 bis 80 cm Durchmesser?

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Um mich mal hier ranzuhängen:

    Ich mache mir auch Gedanken, welche Schleuder ich mir später zulegen sollte, wenn meine Imkerei die angepeilten 20 Wirtschaftsvölker erreicht hat, mit Honigräumen in DNM 1.0, DNM-Flach und Dadant.


    Grundsätzlich erstmal die Frage: Radial- oder Selbstwendeschleuder? Bei Radial: Für einen >90cm Kessel habe ich leider keinen Platz.

    Und welche Schleudern würde man denn empfehlen, wobei ich gerne unter 2500€ bleiben würde.


    Falls solche Tipps hier wegen Werbung unerwünscht sind, gerne auch per PM.

    Herzlichen Dank und viele Grüße

    Ralf

  • Hallo zusammen,

    ich schleudere in einer Radialschleuder 12 Ganzrahmen / 20 Halbrahmen 69 cm von CFM und würde sie freiwillig nicht mehr her geben. Rase du hast natürlich recht je größer je besser aber es muss auch der Platz und der Zugang da sein. Von der Verarbeitung ist sie einfach TOP. Ihr solltet beim kauf mal die Geräte anheben und testen wie das Gewicht ist daraus habe ich geschlossen das meine mehr und besseres Material hat.

    Gruß Michael (Fussel3)


    Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus (Siddhartha Gautama )

  • Eine Durchmesser-Untergrenze von 1 Meter zu fordern ist nach meinen Erfahrungen jedoch überzogen.

    Da verstehst Du mich falsch, ich fordere ganz sicher nix und schonmal garnicht für andere :)


    Ich hab mir auch ein paar Sachen angeschaut, und wir sind eher zufällig bei einer großen (gebrauchten) Radialen gelandet. Und alle Probleme, von denen man im Zusammenhang mit Radialen hört, treten bei uns nicht auf. Wenn man nachfragt, sind es immer besagten kleinen Dinger.


    Vier Waben Selbstwender machen jedenfalls einen guten Job, wenn ich eine überschaubare Lösung suche, Radiale auch, aber erst ab einem bestimmten Kesseldurchmesser. Bei dem Selbstwender kann ich den kleinen Durchmesser durch höheres Tempo ausgleichen, bei der Radialen eben nur bedingt, s.o.


    Das Optimum zwischen Funktion und Platz wäre vielleicht die Radschleuder, aber da fehlt mir persönlich die Erfahrung

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Moin, moin,


    12 Waben Radschleuder geht gut. Bei normal schleuderfähigen Honigen unter 1% Wabenbruch. Man hüte sich jedoch vor nicht maßhaltigen Rähmchen. Die passen unter Umständen nicht.


    Man müsste aber für verschiedene Maße umbauen und kann DN 1 oder kleiner schleudern, Dadant oder Zander erfordert einen kleinen Umbau, andere Halterbleche in andere Bohrungen schrauben. Dadantbrutwaben werden wohl nicht passen, auf allen Positionen. Ob weniger und versetzt geht, habe ich noch nicht ausprobiert, auch bei DN 1,5 nicht. Ist ja eine Honigschleuder.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo


    Ich habe die 24-Waben Radialschleuder von Logar (mit normalem Motor, nicht dem Vollautomaten). Die hat einen Umfang von 79 cm (Innen: 76cm). Genau die Abmessung, dass bei meinen Türen links und rechts noch ein knapper cm spatzig ist...

    Bis jetzt bin ich voll zufrieden, die Dadant Honigraum Rähmchen sind vom Formfaktor aber auch praktisch fürs Radial-Schleudern. Für allfällig Futterwaben/Brutwaben habe ich noch einen Tangentialeinsatz, dann passen 4 Waben Tangential rein.


    Muss aber zugeben, dass mir der Vergleich zu was anderem fehlt... Ist meine erste Schleuder, habe lange überlegt und hab dann zu was Teurerem gegriffen, um für die Zukunft direkt gewappnet zu sein. Naja, zumindest bereue ich den Kauf bisher nicht. :/


    mfg Vivajohn

  • Hallo,


    bin aktuell auch auf der Suche nach einer neuen Schleuder für Dadant und habe mich schon ziemlich auf eine Radialschleuder, entweder die 20er von CFM (69 cm, 270W Antrieb) oder die 24er von Logar (76 cm, 180W Motor) eingeschossen. Bei Logar gefällt mir besonders der hochgezogene Boden und der etwas größere Durchmesser, allerdings ist diese auch deutlich teurer. Im Falle der 20er von Logar (63 cm, 110 Watt) befürchte ich, dass der Durchmesser zu klein und auch der Motor etwas knapp dimensioniert ist.

    Dies ist wohl bei der CFM mit dem kleinen Motor (110W) der Fall, zumindest soll dieser relativ laut sein. Die 69er von CFM mit 270W Motor nutzen zwei meiner Vereinskollegen (Dadant Flachzarge) und sind damit sehr zufrieden.

    Werde mich in Donaueschingen beraten lassen und dann entscheiden. Für meine 10-15 Völker wäre da generell Luft nach oben, das ist aber auch gut so… :)


    Grüsse Tobias

  • Moin, ich hab aktuell ne 69er Radial von CFM für 16 Waben.


    Mit Zander ganz hatte ich tatsächlich die von Ralf benannten Probleme. Wabe wird außen leer, belibt innen voller und bei Höherer geschwindigkeit gibts dann Bruch. Das is ätzend.


    Mit Zander 2/3 und Dadant HR hatte ich das Probelm fast nicht mehr (unter 1%). Bin allerdings behutsam mit dem Gas umgegangen. Bei größeren Durchmessern kann man dann wohl schneller höhere geschwindigkeiten fahren und der Schleudergang ist demzufolge schneller fertig.

    Werde aber mindestens nächstes Jahr noch mit der 69er machen.


    Dann finde ich die 42er Radial von CFM mit 102cm Durchmesser attraktiv. Der Preis is halt aber ne Ansage... Dafür hat man bei CFM halt auch was in der Hand...

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.