Zander oder Dadant, das ist hier die Frage

  • ...Lobhudelei für Dadant...


    Jepp! Und das ist hier nicht einmal OT!


    Ich wollte damit eigentlich nur mein eigenes Empfinden beschreiben. Sicher kriegt man auch Waben aus einer vollen Kiste raus. Aber eben nicht so elegant! Ähnliches gilt für die Brutnestbewertung! Geht alles auch mit anderen Rähmchenmaßen.


    Gruß Jörg

  • "...Ist die Frage, ob sich das ändern würde, wenn mehr Leute Zander / Langstroth Einraum kennen würden? Arbeiten ohne Schied, kleineres Rähmchenmass, etc....)


    ???


    Nun, Ist das nicht gerade das PLUS für Dadant?
    Hast du den Fred gelesen?
    Hat Enoch Zander damals nicht einfach UMGEMETERT ähh abgekupfert?
    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Ich habe da von einer anderen Methode der einzargigen Betriebsweise, einer als normalerweise zweizargigen Weltanschauung geschrieben. Normales Wissen um Zander dreht sich um Kippkontrolle und Co. Es geht auch auf einem Brutraum. Ohne Schied mit Wildbau dahinter, oder auch nicht. Gerade auch interessant für Nordwaben-Nutzer, wie mich. Die gibt es ja nicht in Dadant , aber in anderen Massen.


    Und ja, ich habe den Thread gelesen und bin innerlich noch immer sehr ruhig.

  • Unterm Strich ist für den Imkeranfänger der Beginn in der 12er-Dadantbeute wesentlich leichter. Und deswegen ist die eingangs gestellte Frage ganz eindeutig zu beantworten. (Eindeutig ist aber nicht absolut.)


    Unabhängig davon, daß man in anderen Beutensystemen auch imkern kann. Ich imkere ja auch ganz passabel mit meinen Gatineau- und Warrébeuten. Auch wenn es anders geht: wenn ich gefragt werde, was für den Anfang am besten ist, Zander oder Dadant, dann heißt für mich die Antwort: 12er Dadant.

  • Oder den langen Weg einschlagen, den Du gegangen bist und am Ende sogar wieder eine andere Kiste finden. Sollten wir nicht einfach empfehlen, bei dieser Entscheidung einfach mal den Besitzern und Betreibern über die Schultern zu schauen und dann selbst drüber zu brüten? Ich würde mich noch maximal auf das kompatible Magazin einlassen, als Basis.

  • Kompatibel heißt nur Kompromisse und das bedeutet wiederum Bastelei. Rate mal, woher ich das weiß. :wink:


    Anstatt zu einer eierlegenden Wollmichsau zu raten, ist es wohl besser, gleich das Ende der Evolution anzusehen.


    Mit dem Über-die-Schulter-gucken ist das so eine Sache. Macht man das bei guten Leuten, lernt man schnell die Vor- und Nachteile des jeweiligen Systems. Klar. Wenn Du aber an jemanden gerätst, der das System überhaupt nicht verstanden hat, wirst Du bei ihm auch nicht die Vorteile erkennen können. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, daß jemand total begeistert ist, wenn er Stefan bei seinen Zanderbeuten zuschauen darf. Meister ist eben Meister. Wenn er dann zum Vergleich dem Nachbaranfänger mit seiner leergeschwärmten Dadantbeute über die Schultern sieht, dann ist hier kein wirklicher Vergleich der Systeme an sich gegeben.


    Überhaupt fällt es Anfängern wohl schwer, richtig zu beurteilen. Das sieht man ja schon an den Myriaden von Anfängern, die mit der Bienenkiste anfangen. :wink: Alle schwer begeistert und voller Elan. Die schauen sich schon vorher die Rähmchenbeuten der benachbarten Vereinsimker an, lassen sich aber trotzdem täuschen. Eben weil sie aufgrund fehlender Erfahrung kein wirkliches Urteil fällen können.


    Hier muß der Anfänger eben vertrauen. Wem er letztendlich vertraut, das ist ja seine Sache und bleibt jedem selbst überlassen. Wenn er dem Falschen vertraut, wird der Weg zur 12er-Dadantbeute eben länger.

  • Hallo Ulrich,


    vielleicht hab ich Dich falsch verstanden. Ich meinte in meiner Frage mit "Dadantbeute" den Bienenkasten mit ungeteiltem Brutraum, in dem mit Schied und erhoehten Langstrothwaben (285mm) gearbeitet wird, wie er von Charles Dadant entwickelt und von seinen Nachfolgern weitergefuehrt wurde.


    In Frankreich und Italien, sowie in Osteuropa und Russland ist Dadant (Blatt) wohl sehr verbreitet. Und hier zu Lande erfreut es sich wachsender Beliebtheit. Da hab ich mich gefragt, warum es in seinem Ursprungsland, den USA, heute praktisch verschwunden ist.


    Gruss,


    frisbee

  • Wenn er dem Falschen vertraut, wird der Weg zur 12er-Dadantbeute eben länger.


    Und Dadantes stieg herab vom Berge und brachte dem Volk Imkerael eine Wachsplatte mit genau einem Gebot:


    "Du sollst keine anderen Beuten neben mir haben!"


    :lol:


    Tut mir leid, das kam mir spontan.:liebe002:



    Ich bin auch der Meinung, dass Ueber-die-Schulter-Schauen alleine nicht reicht. Man muss Zargen und Waben selbst in die Hand nehmen, um sich ein Bild machen zu koennen. Mir sind die Dadantwaben z.B. zu unhandlich. Ich arbeite lieber mit kleineren Waben und Kippkontrolle.


    Vielleicht "lande" auch ich irgendwann wie "jeder bei Dadant". :wink: Aber gegenwaertig macht mir das Imkern mehr Freude mit meinem Flachzargen - mit allen Vor- und Nachteilen.



    Ein schoenes, sonniges Wochenende wuenscht


    frisbee

  • Und Dadantes stieg herab vom Berge und brachte dem Volk Imkerael eine Wachsplatte mit genau einem Gebot:


    "Du sollst keine anderen Beuten neben mir haben!"


    Angesichts der mittlerweile diversen verschiedenen Dadantvarianten waere es schon gut, nochmal die Wachsplatte zu sehen, auf der geschrieben steht, welche davon genau St. Dadantes mitbrachte...


    Zitat

    Aber gegenwaertig macht mir das Imkern mehr Freude mit meinem Flachzargen - mit allen Vor- und Nachteilen.


    Passt ja genau zu dem, was (u.a.) ich schon vor ein paar Seiten vorschlug: im Zweifelsfall mit Flachzarge anfangen. Dann kann man erstmal nach Liebig imkern, bzw. den Anweisungen der klassischen Zanderimker mit mehreren Zargen und Kippkontrolle folgen.
    Und wenn man doch mal Dadant ausprobieren will, dann kann diese Flachzargen direkt als Honigraum verwenden (natuerlich mit frischen Waben bzw. Mittelwaenden).


    Die wahre Frage, die die Glaubenkongration hier zu klaeren hat lautet doch: 141 oder 159 mm? :wink:


    Gruesse,
    Robert