Zander oder Dadant, das ist hier die Frage

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    Sicherlich habe ich für MICH persönlich in den letzten Jahren die Wanderimkerei mit der Buckfastbiene in der Zanderbeute als die derzeit für mich sinnvollste Art des Umgangs mit der Faszination Bienenvolk gefunden.


    Was meinst Du, was für Leistungen ein Meister der Imkerei, wie Du es bist, erstmal in einer Dadantbeute erreichen könnte? Genial wäre das. Eine neue Dimension.


    Lebenslanges Lernen!


    Eben. Also ran an die Dadantbeute. :wink: Ich mache es ja auch. Dann kannst Du das schon lange. Und Jürgie hat auch schon vorgelegt.


    Viele Grüße


    Bernhard

  • Danke für das Suchen. Manches sollte man in der Versenkung ruhen lassen. :)


    Was hast Du denn vom Markus genau gelernt?

  • Ich habe irgendwie eine riesige Aversion gegen alles was alleine seligmachende Meinungen oder Stimmungen oder Bienenbeuten und vor allem Bienenrassen verbreitet.



    Wo der Stefan Recht hat, hat er recht.
    Ich denke mir immer, was passiert z.B. wenn der Beutenkäfer kommt?
    Vielleicht funktioniert dann Dadant gar nicht mehr? Oder Dadant am besten?
    Oder vielleicht ist Zander einräumig dann das Allheilmittel? Oder doch vielleicht Warree?
    Und wenn plötzlich die Elgon Varroaresistent wird?
    Erfolgreich werden immer die sein, die flexibel sind.


    In diesem Sinne siehe meine Signatur.


    Viele Grüße,


    Max

  • Ihr müsst euch auch mal an die von euch so hochgehaltene Flexibilität selbst halten. Und auch mal wechseln. Wer sitzt denn hier auf Zander fest? Wer hat denn hier Angst vor Neuem, vor Veränderungen? Vor nochmal neu lernen?


    Es ist einfach schade, wenn ihr so stehen bleibt. Seht euch mal Jürgie an! Er hätte allen Grund gehabt, mit seiner langen Erfahrung und seinem Können, bei seinem alten System zu bleiben. Er hat trotzdem die Veränderung gewagt. Nicht alleinseligmachend geblieben, sondern was Neues probiert.


    Nicht nur fordern, sondern auch mal danach leben.

  • Hallo Bernhard!


    Vielleicht noch ein letztes Wort zu deinem letzten Beitrag und dann werde ich es gut sein lassen. Es bringt auch nichts!


    Wenn man etwas will, dann findet man Wege.
    Wenn man etwas nicht will, dann findet man Gründe.


    Ich hatte ZanderDadant und der Vorsitzende unseres Imkerverein hat 12er Dadant. Ich sehe in der Wandersaison ständig die Zanderkisten und die Dadantkisten unmittelbar nebeneinander im Einsatz. Der Vorsitzende hat inzwischen einen Großteil seines Bestands auf 12er Langstroth umgestellt, nur weil er nicht mehr soviel Volumen beim Wandern mit herumkarren will. Außerdem reichen 10 Langstroth dicke im Sommer. Da wird geschiedet.


    Mit Imkermeister oder mit Meisterimker hat das nichts aber auch gar nichts zu tun, ob man mit Dadantkisten oder Zanderkisten arbeitet. Das sage ich jetzt schon wiederholt. Spätestens jetzt sollte es klar sein. Aber selbstverständlich kann das jeder machen wie er will.


    Im übrigen ist lebenslanges Lernen angesagt! Wenn jemand meint, nur weil er Imkermeister oder Meisterimker ist, dann würde das immer so bleiben, dann sage ich dazu, dass Titel nur Schall und Rauch sind. Durch Eintrag ins Zuchtregister ist man noch lange kein Züchter. Mit Dadantkisten ist man noch lange kein Dadantimker.


    Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.


    Mit Imkermeister hat das nichts zu tun.


    Derzeit möchte ich nur manchmal Dadantkisten. Vielleicht ändere ich meine Meinung in 5 oder 10 Jahren. Vielleicht habe ich dann auch Langstroth?


    Ich weiß es nicht!

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Die Wiederholung war unnötig, denn ich stimme Dir ja zu.


    Ich hatte ZanderDadant und der Vorsitzende unseres Imkerverein hat 12er Dadant. Ich sehe in der Wandersaison ständig die Zanderkisten und die Dadantkisten unmittelbar nebeneinander im Einsatz.


    Das heiß noch nichts. Denn:


    ...Mit Dadantkisten ist man noch lange kein Dadantimker.


    Und deshalb:


    Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.


    Anfängern rate ich trotzdem zu Dadant. Da kann man weniger Fehler machen und erspart sich lange Wege bis zur besten Beute, wenn man sie direkt nimmt.


    Da der Winter noch lang ist, und die Diskussion aufgrund festsitzender Meinungen abzuflauen droht: alleinseligmachend ist nur die 12er Dadant und nicht die 10er Dadant. (Im übrigen hat das mit "Ausreichen" der Wabenanzahl so wie beim Langstrothbeispiel nix zu tun.)


    Viele Grüße


    Bernhard

  • Hallo zusammen,


    Sich gegenseitig irgendwelche Argumente um die Ohren zu hauen bringt doch niemandem etwas! So eine Diskussion kann nicht erfolgreich sein.


    Ich wiederhole noch einmal meinen Vorschlag parallel die Volksentwicklung und die Arbeiten am Volk zu dokumentieren. Dann können wir m.E. die Vor- und Nachteile gegenüberstellen und dabei alle etwas lernen.


    Das wäre doch auch sicher im Sinne eines Forums und nicht diese ewige Besserwisserei ohne objektive Argumente.


    Gruß Jörg

  • Ihr müsst euch auch mal an die von euch so hochgehaltene Flexibilität selbst halten. Und auch mal wechseln. Wer sitzt denn hier auf Zander fest? Wer hat denn hier Angst vor Neuem, vor Veränderungen? Vor nochmal neu lernen?


    Es ist einfach schade, wenn ihr so stehen bleibt.


    Bernhard, herzbester Lästerbruder, :liebe002:
    gerade Du solltest etwas Verständnis haben, vor der Angst sein Beutensystem bzw. Betriebsweise zu wechseln.
    Ich kann mich noch gut an Deine "Verletztheit" erinnern und wie Du mich mit Worten angegriffen hast, als ich Dir genau dies geraten habe.


    Freut mich für Dich, dass Du Dich weiterentwickelst.


    (Aber bist Du sicher,dass die Richtung stimmt? :p:cool::wink:)


    Lästerliche Grüße
    Regina, die Jörgs Vorschlag mit der Doku gut findet.....obwohl, gibt´s davon nicht schon massig auf youtube?

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Aus dem Buch:


    Dadant System of Beekeeping
    C. P. Dadant => Der Sohn von Charles Dadant
    http://www.three-peaks.net/PDF…f%20Beekeeping%201920.pdf


    ein paar Zitate.



    Kapitel 2, Unterkapitel: Rähmchenabstand


    (Zitat)
    "Ein weiterer Vorteil der großen Bruträume, die wir nach dem Beispiel von Quinby übernahmen, finden wir in dem größeren Abstand der Rähmchen zueinander. Quinby ordnete seine Rähmchen in 1 1/2 Zoll (Anmerkung: 38,1 mm) von Wabenmitte zur Wabenmitte an. Er folgte damit den alten Imkern wie zum Beispiel Dzierzon, und dachte, damit den richtigen Abstand zu verwenden.


    Langstroth verwendete einen Wabenabstand etwas über 1,5 Zoll (34,9 mm) und dachte ebenfalls, daß das richtig ist.


    Die Beutenhersteller in den USA übernahmen den Abstand der Rähmchen mit genau 1 3/8 Zoll, ohne die Angelegenheit näher zu hinterfragen. Sie hatten gute Autoritäten hinter sich, da zum Beispiel Berlepsch, einer der Wortführer der Mitte des 19. Jahrhunderts, behauptete, dass dieser Abstand der Abstand ist, der von den Bienen eingehalten wird.


    Mit der Übernahme der Quinby-Beute übernahmen wir auch seinen Wabenabstand. Bei Diskussionen zu dieser Angelegenheit wurde oft auch den natürlichen Wabenabstand verwiesen, bei dem wir feststellen müssen, dass die Bienen alle möglichen Abstände Bau ihrer Waben verwenden, von einem bis zwei Zoll oder mehr, von Mitte zu Mitte. Alles dabei. Jedoch streben sie stets für die Arbeiterinnen-Brutwaben einen Abstand von einem halben Zoll zueinander an, was in etwa der 1 3/8 Zoll (35 mm) Abstand von Mitte zu Mitte ist.


    [...] Argument der Befürworter des 35 mm-Abstandes. [...]


    Das ist ein gutes Argument, aber es funktioniert nicht gut in der Praxis der großen Waben. Wenn die Brutzeit im Sommer endet, lagern die Bienen, die auf einem Wabenabstand von 38 mm leben, mehr Honig in jede Brutwabe, da gibt es mehr Raum und sie brauchen dann nicht die Zellen bis auf die genaue Länge der Bienenpuppe halten, wie während der Brutzeit. So wird die Wabe verdickt, oder zumindest ein Teil davon, mit Honig gefüllt. Es bleibt nur die notwendige Raum, um die Bienen passieren zu lassen. Daraus ergibt sich eine größere Menge von Honig als in niedrigen Waben; die Bienen trauben sich dort in größerer Zahl und überstehen somit den Winter besser. Sie sind leistungsfähiger im Frühjahr und durchlaufen den Kreislauf des Jahres mit mehr Erfolg.


    Die obige Theorie wird durch Fakten gestützt. Bienen in großen, tiefen Brutzargen, mit dem weiten Wabenabstand, sind stärker, wintern besser aus, gewinnen schneller an Stärke als diejenigen in niedrigen Waben, wenn alle anderen Bedingungen gleich sind. Der Leser wird sich erinnern, daß diese Tatsachen erst in der Praxis gefunden wurden, bevor wir versuchten, sie durch eine Theorie zu erklären. Keine Theorie ist stark, wenn sie nicht durch die Tatsachen der Erfahrung bestätigt wird. Die Erfahrung muss auch in ausreichendem Umfang gesichert werden, um mögliche Ausnahmen als solche zu erkennen.


    Die Prüfung dieser Angelegenheit bei hunderten Völkern, an separaten Bienenständen, wobei die Völker in gleicher Weise behandelt wurden, lässt aber wenig Raum für Zweifel an der Richtigkeit der Theorie. Bei lediglich einem halben Dutzend Völkern, würden andere Bedingungen das Ergebnis zu ändern.


    Der weite Abstand der Waben hat auch einen gewissen Einfluss auf das Schwwarmverhalten. Dies wird in einem anderen Kapitel behandelt werden. (Zitatende)



    Kapitel 8: Schwarmverhinderung und Honigräume geben. => Zusammenfassung.


    Der Autor schickt vorweg, daß Schwärme nicht komplett verhindert werden können. Jedoch kann der Anteil der Völker, die schwärmen wollen, stark verringert werden. (In seiner Imkerei ca. 30 Schwärme bei 525 Völkern im Jahr 1916. Oder in Prozent: 6 %.)


    Dazu hält er das Folgende für erforderlich:


    (Zitat)

    • Genug Platz für die Königin im Brutraum. Hier sieht er Vorteile der großen Waben, wenn er auch anerkennt, daß bei einer Beute mit acht Waben auch ausreichend Platz zur Brutablage ist. Wichtiger aber noch:
      "Als ein Ergebnis der ersten Aussage, muss es im Volk reichlich Platz für Honigvorräte geben. Einige Anfänger sind erstaunt, alte Praktiker zu sehen, wie Dr. Miller, wenn er seinen Bienen bei einem starken Bienenvolk bis zu drei Honigräume auf einmal gibt. Aber wenn die Königin sehr fruchtbar ist, und reichlich Brut angesetzt hat, wie es die Natur diktiert, ist ihr Volk in der Lage, in jedem der zwei oder drei Honigräume so stark zu arbeiten, wie in einem Honigraum."


    • Die Wichtigkeit von der Verwendung von Mittelwänden und ausgebauten Waben in den Honigräumen, die vor dem Einsetzen einer starken Tracht in den Völkern sein sollen.


      Jetzt wird es (für mich) interessant:


    • Die ausreichende Belüftung der Beute wird hervorgehoben.


      "Es ist völlig unsinnig zu erwarten, daß die Bienen zufrieden bleiben und Honigräume füllen, wenn die Belüftung des Stockes nicht ausreicht, um die Anforderungen der wachsenden Bienenmasse zu erfüllen.


      Alle Beobachter bemerken die große Anstrengung, die den Bienen durch die gleichzeitige Zunahme von Hitze durch steigende Temperaturen im Sommer und eine tägliche Zunahme von etwa 2.000 oder 3.000 oder mehr schlüpfenden Bienen bei starken Völkern auferlegt wird. Doch viele Imker denken nicht an die Vergrößerung der Mittel zur Lüftung der Beute. Tausende von Völkern sind gezwungen, einen großen Teil der Bienen im Leerlauf zu lassen, sie hängen an der Außenseite des Stockes für Tage und manchmal Wochen, weil sie nicht in der Lage sind, das Innere der Brutzargen und Honigräume zu belüften.


      Wir dürfen nicht vergessen, daß jede Ecke, jede Zarge eines Bienenstockes einen Strom von Frischluft benötigt, die mit großer Mühe durch die Schaffung einer Linie von fächelnden Bienen, unaufhörlich reine Luft in die Beute und schlechte Luft heraus zwingt.


      Doch bei vielen Völkern gibt es einen flache Eingang, der teilweise durch dort sitzende Bienen geschlossen ist, und innen sind es vielleicht über den Brutwaben einige Trennungen, Absperrgitter, Zwischenböden, Honigschiede, Bienenfluchten etc. sein, die alle im Weg der Belüftung sind. [...]"


    • Ein gutes Dach.


    • Eine junge Königin.


    • Wenig Drohnen.


      Soweit bekannt. Jetzt wird es wieder interessant:


    • Zitat: "Die letzte Bedingung, die wir bei der erfolgreichen Vorbeugung von Schwärmen erwähnen, ist eine, mit der wir seit Jahren arbeiten - ohne aber daß wir es wußten, bis die Angelegenheit von Herrn Allan Latham an uns herangetragen wurde, im Jahre 1916. In einem Beobachtungsbienenvolk während der Storrs Konferenz, brachte Mr. Latham den Hinweis, das bei 35mm-Abstand der Waben, von Mitte zu Mitte, wie es im allgemeinen üblich ist, den Schwarmtrieb fördert.


      Wir haben den Quinby-Wabenabstand von 38 mm seit 1866 verwendet.


      Die Bienen arbeiten zufrieden mit dem einen Zwischenraum wie mit dem anderen. Es ist eine Tatsache, daß die damaligen Ratgeber der jeweiligen Wabenabstandspartei keine sehr positive Argumente zugunsten ihrer Verfahren hatten, die sie nach vorne gebracht hätten.


      Aber der 38 mm Abstand gibt den Bienen 3 mm zusätzlichen Abstand zwischen allen Waben, um sich aufzuketten oder um sich während des Brutgeschäftes zu bewegen. Dies multipliziert mit der Höhe und Länge der Beute und der Anzahl der Rähmchen geben einen Zusatz von 162 Kubikzoll (3 Liter). Raum zum Aufketten oder für die Belüftung. Je nachdem. Man denke an die Vielzahl von Bienen, die in einem solchen Raum untergebracht werden können![...]"



    Soweit aus der Feder von Dadant's Sohn.


    Dazu will ich ergänzen:


    Ich habe die folgende Erfahrung im Stabilbau gemacht:




    Sprich: im Honigbereich war nur eine Passage, die mehr oder weniger eine Biene breit war. In der mittleren Sektion, wo die Brut war, waren die Waben weiter auseinander. Viel weiter. Und ganz unten, da waren die Waben sehr weit. Dort war aber auch stets weniger Brut, vielmehr war es eine Art Pufferzone.


    Daneben habe ich sehr gute Erfahrungen mit hohen Böden gemacht. Und warum?! Weil die Bienen sich darin aufketten können. Und eben nicht im Brutbereich sich aufketten müssen. Wer kettet sich auf?! Es sind nachts die Flugbienen, die alten griesgrämigen Tanten. Und das sind sie tatsächlich!


    Denn eine weitere Erfahrung ist die folgende: während des Aufbaus des Bienenvolkes im Frühjahr wandert die Königin ohne Weiteres zwischen der oberen und unteren Zarge hin und her. Entsprechend erstreckt sich das Brutnest. Wenn es dann weiter ins Jahr geht, halten sich plötzlich alle Königinnen in den schwarmtriebigen Völkern nur noch oben auf, knapp unter dem Absperrgitter. Und das liegt nicht an dem verhonigenden Brutnest - nein -, sondern an dem Verhalten der alten Bienen der Königin gegenüber. Die Königin wird angerempelt ohne Ende. Ich habe das mit meinen eigenen Augen im Beobachtungsstock und draußen bei den Völkern in Natura erlebt.


    Die Dadantbeute hat nun Merkmale, die dem Bien in mehrerlei Hinsicht Gutes bringt.


    • Die alten griesgrämigen Bienen können sich im Leerraum aufketten und belästigen die Königin schon mal nicht mehr durch ihre Anwesenheit. Gleiches gilt auch für Drohnen, die aus dem Brutnest bleiben und damit herrscht eine gewisse Ruhe im Brutnest, die der Königin sehr bekömmlich ist. Sie kann weiter ihre Legekreise ziehen, ganz in Ruhe.


    • Die Übergabe des Honigs findet nicht mehr im Brutnest statt, sondern auf direktem Wege führt eine Bienenstraße durch den Leerraum in die Honigräume. Das hält die Feuchtigkeit aus dem Brutnest, was der Brut durchaus bekömmlich ist, denn die Enge, die Feuchte und die Hitze sind belastend. Das merken wir Menschen bei diesen sommerlichen Temperaturen doch am eigenen Leibe, wie sich das anfühlt. Das Brutnest bleibt außerdem frei von zwischengelagertem Nektar und auch das ist gut für den ungestörten Legegang der Königin.


    • Ventilation. Der Leerraum neben dem Schied ermöglicht eine gute Belüftung der gesamten Beute. Das ist bekannt. Auch die kundigen Imker mit Segeberger entfernen die äußeren Randwaben im Winter, um eine gute Luftströmung und Umwälzung zu erreichen.



    Das sind die drei wichtigsten Punkte, weswegen ist ratsam ist, den Leerraum hinter dem Schied auch wirklich leer zu lassen.


    Wenn da Bienen bauen, dann ketten sich dort die Flugbienen nicht mehr auf.
    Wenn da Bienen bauen, existiert da ein Hindernis für die Honigsammler und für den Luftstrom gleichermaßen. Ähnliche Hindernisse bilden dorthin gehangene Rähmchen.


    => Die 12er Dadant bietet mehr als ein paar Großwaben.


    Die erleichterte Arbeit an der Beute kommt noch hinzu.

  • Hallo Bernhard!


    Finde deinen Beitrag gerade richtig Klasse!
    Sehr plausibel und nachvollziehbar!
    Respektable Argumentationskette!
    :daumen:


    Aber bleib trotzdem locker und aufnahmefähig für anderes!
    :wink:


    Die deutsche Übersetzung der Dadantbroschüre wäre prima!
    Vielleicht lerne ich ja wieder was dazu!
    :u_idea_bulb02:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)