• Hallo zusammen,


    mit 3 bis 4 Umluft-Verdampfern pro Person gibt es nahezu keine Verzögerungen.
    120 - 150 Völker an 1 Tag sind ohne Probleme von einem Imker alleine zu bearbeiten.


    Pfannen-Verdampfer haben immer das Risiko, dass man die unten hängenden Bienen grillt.
    Ausserdem habe Pfannen-Verdampfer eine ungleichmässige Dampf-Verteilung.


    Petra

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  • Gaubts nit. Guck dir mal die Waben an nachdem das Pfännchen weg ist. Die OX-Halbkugel hat einen Radius von etwa 5cm.
    Brummerchen

  • 1. Bei 2-3 von die Dinger brauchst du auch den Strom dafür.....! Von Kabelsalat will ich nicht sprechen, ist aber ein Thema, und je länger das Kabel desdo weniger kommt da an wo es soll. Und 3 Dinger kosten auch dreimal!
    2.Also mit einer Autobatterie ist das nicht zu schaffen, habs probiert und rate ab. (120 Amper Brummer)
    Dazu kommen die Vorbereitungen, also Beute auf, vorher abdichten, Oxamat laden, und wenn fertig warten bis der Dampf sich gesetzt hat, dann zumachen etc., sooo schnell geht das auch nicht, zumindest nicht wie angepriesen!
    Genau Jörg, wenn viele Völker, rate ich auch dazu. Braucht allerdings einen leistungfähigen Generator, aber den könnte man sich ja auch leihen.
    Verteilt wird der Dampf auch durch die Bienen, wie gesagt Narrensicher, selbst Überdosierung ist fast nicht möglich, bis 10!! Gramm OXdampf werden schadlos von den Bienen vertragen.
    Meine vollen Völker ( Buckies) haben gewollt jetzt nur wenig Brut,( die Ableger haben noch ordendlich welche!)) keine offene, nur ca 3-4 Handteller verdeckelte, die die Köpfe fast raustrecken... Damfen wäre also in ein paar Tagen, wenn nötig, sehr sinnvoll.
    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Mich würde interessieren wie oft ihr bedampft? Zur Sommerbehandlung.
    In welchen Abständen?
    Und was ist für Euch das Kriterium, mit dem bedampfen auf zu hören? (ab wievielen Milben auf der Windel in welcher Zeit)


    Vielleicht mag sich dazu noch jemand äussern?


    Danke!

  • Ich mache die erste Behandlung immer erst Ende August und dann in September mehrmals und im Dezember vor Jahreswechsel noch einmal mit dem Oxamat.
    Gestern habe ich die zweite Behandlung gemacht und es sind in 24 Stunden durchschnittlich 10-15 Milben je Volk gefallen, bis auf ein Volk, in welchem ich die Räuberei vom „Nachbarn“ hatte. Da waren 40-50 Milben gefallen.
    Meine Völker sitzen auf 2 Kästen mit insgesamt 12 besetzen Waben, ein Volk hockt auf 4 Kästen auf mit 25 besetzten Waben. Unten läuft Wasser raus, die Brüten also noch. Ich werde jetzt im 3 - Tage Rhythmus bedampfen. Ich hatte zu Anfangs Probleme mit Milben, da habe ich noch mit Ameisensäure gearbeitet.

  • Hallo zusammen,


    natürlich ist alle 3 Tage bedampfen zu früh.
    4 Behandlungen nach jeweils 5 Tagen bei Block-Behandlung deckt einen Zyklus ab.


    Eine grosse Batterie gibt Kabelsalat.
    Pro Varroa-Mite-Killer braucht man 1 Batterie. Das gibt kurze Kabelstrecken und kaum Verluste.
    Ich arbeite mit 35 Ah Batterien. Die sind klein und handlich. Bei max. 60 W (12 Volt x 5 A = 60 Watt) kann sich jeder leicht ausrechnen, wie lange eine Batterie reicht. Bei Kälte sollte man aber nur von 60 % Kapazität ausgehen, damit man nicht plötzlich mit einer leeren Batterie da steht. Der Varroa-Mite-Killer arbeitet nicht mit Auto-Glühbirnen wie der Oxamat als Heizelement, sondern mit Halogen.


    Die Anwendung mit den einzelnen Batterien ist schön auf einem Bild vom Bienen Bert zu sehen.
    http://www.imker-honig-bienen-…circulation-vaporizer.htm


    Nicht am falschen Ende sparen ist sinnvoll.
    Geiz ist nicht geil :)
    1 totes Volk ist ein grösserer Verlust als die Kosten für 1 Umluft-Verdampfer und 1 Batterie!


    Schönes Wochenende


    Petra

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  • Ist es bei der OS Behandlung nicht wichtiger einen Verdeckelungszyklus abzudecken und nicht einen Brutzyklus?? Ich habe dieses Jahr im August statt AS die 5 x 3 Blockbehandlung durchgeführt. Vom logischen Verständnis sollten doch, da OS keinesfalls in die verdeckelte Brut wirkt, die Abstände so kurz wie möglich sein!? Bislang sieht es jedenfalls bei meinen Völkern gut aus! Wenn es so bleibt brauche ich nur noch die Winterbehandlung machen!


    Gruß....

  • ich bin zwar noch nicht so lange dabei (viele Jahre ausgesetzt), aber wenn ich das so lese, ist die Behandlung OS effektiver + verträglicher + jederzeit anwendbar. Umso weniger verstehe ich nicht zum Wohl der Bienen, warum darf man die OS in DE nicht einsetzen.



    grüße Stefan

  • Weil bisher niemand den für eine Zulassung erforderlichen finanziellen und organisatorischen Aufwand betreiben wollte; zumal sich die Geräte auch so gut verkaufen dürften.
    Schwierigster Punkt dürfte die formale Betrachtung des Themas Anwendersicherheit sein, ganz gleich, ob man sich auch mit zugelassener AS-Anwendung wesentlich stärker verletzen könnte.


    Aber die Zeiten werden sich noch ändern..

  • Hab den Jumbo und bin sehr überzeugt davon!
    Das Wetter war die letzten Jahre einfach zu wechselhaft für ne effektive AS behandlung und das Risiko und die Belastung für die Bienen ist mir einfach zu hoch.
    OS verdampfen kann ich jederzeit.


    bei uns im Schwarzwald haben wir auch mit dem optimalen Wetter/Zeit der AS Behandlung zu kämpfen. Kann man nur hoffen, das die Art der Behandlung irgendwann eine Zulassung bekommt!

  • ... wer hat Dir denn so etwas empfohlen?
    Setzt Dich doch mal mir dem Erfinder des Oxamaten in Verbindung, ob so ein Tun sinnvoll ist.
    Ich halte Dein Ansinnen für'n großen Schmarrn.


    Jonas


    Solange die brüten macht es schon Sinn. Im vergangenen Jahr habe ich aus zeitlichen Gründen im 7- Tagesrhythmus bedampft, mit dem Ergebnis war ich vollauf zufrieden.
    Das mit dem Pfännchen habe ich auch probiert, als ich das Teil durch die Flugöffnung geschoben habe, hatte ich die blanke Invasion am Hals. Irgendwie fanden meine Bienen das nicht so lustig.