Metherstellung nach neuem Bienjournal

  • Da kann man nur den Kopf schütteln. Ihr wollt Met machen und gieß Apfelsaft rein. da kann man nur den Kopf schütteln. Ob der Metkellerschreiber das alles gemacht hat, halte ich für fragwürdig. Seine Säurevorgaben sind grausam.


    Met macht man aus Honig, Hefe und Nährsalz. Basta.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo zusammen,


    Das Produkt "Honigwein" ist klar definiert.
    Man muss nur etwas suchen und lesen.
    Für seinen Eigengebrauch kann natürlich jeder zusammenschütten, was beliebt :-),
    aber dann bitte auch nicht wundern, wenn es "Brummschädel" gibt.


    Viel Spass


    Petra

    - Ich benutze die Suchfunktion, bevor ich ein neues Thema eröffne! -

  • Du bist nicht nur ein Egozentriker. Natürlich geht das auch ohne Wasser. Ich nehme aber Wasser. Das Problem ist, dass viele Mitreden, welche nur etwas gelesen haben und das macht die Sache unscharf.
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  • ...


    Met macht man aus Honig, Hefe und Nährsalz. Basta.
    Remstalimker


    Oder sogar nur aus Honig und Wasser. Mir ist per Zufall ein Rest des "Honig-Waschwassers" vergoren, war sehr lecker. Waschwasser war halt das Wasser, was ich zum Auswaschen des Honigs aus den Wachsresten benutzt hatte und wieder eingefüttert hatte. Irgendwie ist da ein kleiner Schluck übrig geblieben und hat in der Flasche angefangen zu gären. NAchdem ich das gemerkt hatte, habe ich es einfach mal weiter gären lassen. Zwischendurch hat es wie Federweisser geschmeckt und irgendwann war es dann fertig. War letztendlich nur ca. ein Weinglas voll, aber sehr lecker. Und hat auch nicht nach irgendwelchen Fehlgärungen oder so geschmeckt.


    Weinmachen ist keine wahnsinnig hohe Kunst. Sauberes Arbeiten, Fruchtsaft/Honig, Wasser, Weinhefe, evtl. noch ein bisschen Säure. Die Mengenverhältnisse entsprechend den Büchern oder dem Internet. Gären lassen, irgendwann von der HEfe abziehen, nochmal stehen (reifen) lassen, fertig.


    Grüsse, Robert

  • meiner Erfahrung zu Met ist einfach, dass viel schiefgehen kann.


    Ich hatte am Ende einen Met, mit 15%, der im Abgang aber eine komische Note hatte, die ich trotz aller tricks nicht wegbrachte und deswegen das ganze Experiment wegschütten musste.


    X Monate Arbeit in den Abguss sind eben nicht gerade toll.

  • Manch einer mag diese "Note" ( die oft an der Auswahl der Hefe liegt)
    Ich habe einen "Abnehmer" dafür gefunden - selber mag ich ihn nicht trinken....


    Regina hat beim Imkerforumstreffen einen mitgebracht, der hat mir geschmeckt ( im gegensatz zu allen Anderen, die ich jemals getrunken habe!) - vielleicht verrät sie ja ihr Rezept ;-)

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Da solltest du etwas genauer werden.

    Zitat

    Ich hatte am Ende einen Met, mit 15%,

    Hatte er 15% Alkohol oder Restsüße? Wie hast du vergoren? Mit Reinzuchttrockenhefe oder Wildgärung? Hat die Gärung sofort eingesetzt oder erst nach 10 tagen? Fragen über Fragen und du möchtest eine Antwort.
    Remstalimker

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  • Über das "Basis-Rezept" des Dr. Kranz bin ich auch gestolpert. Er begibt sich im Glaubenskrieg (darf man Met mit Apfelsaft ansetzen) ganz klar an die Apfelfront und nimmt erst gar nicht Wasser, nur Apfelsaft.
    Ich habe so etwas schon mit Kirschsaft gemacht (Wasser teilweise durch Kirschsaft ersetzt, Sauerkirsche natürlich), das aber dann auch nicht einfach "Met" genannt. Die Kirsche war auch nicht zu übersehen und deutlich zu schmecken. Demzufolge würde ich diesen Basis-Met auch ehrlicherweise (man sieht den Apfel nicht) Apfel-Met oder so nennen.


    Ich habe bisher immer trüben Apfelsaft zum Hefestarten genommen, bei 20 oder mehr Litern Met finde ich eine Diskussion darüber unverhältnismäßig.
    Meine Mets sind durchaus sehr unterschiedlich geworden, einige lustige Erfahrungen (nicht nur die beim Abziehen...) waren dabei. Aber zum Wegschütten ist mir noch nie einer geraten, das bleibt hoffentlich so.


    Dem Dr. Kranz merkt man den Chemiker deutlich an. Nicht nur, weil er die Metgär-Vorgänge gut erklären kann, sondern auch an seinem ausufernden Desinfektionswesen.

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Zitat

    Er begibt sich im Glaubenskrieg (darf man Met mit Apfelsaft ansetzen) ganz klar an die Apfelfront und nimmt erst gar nicht Wasser, nur Apfelsaft.

    Es gibt hier keien Glaubenskrieg. Wer seinen Most mit Honig aufzuckern möchte kann das, aber dann ist das halt kein Met. Wer Met trinken möchte muss halt nur mit Honig gären. Das geht. Ich möchte allerdings nicht über Weisheiten aus dem Internet, welche sich einer ausgedacht oder abgeschrieben hat, diskutieren.


    Remstalimker

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  • Es gibt hier keien Glaubenskrieg. ... Wer Met trinken möchte muss halt nur mit Honig gären. ...
    Remstalimker


    Hier ist er, der Glaubenskrieg! :lol: Ich glaube einfach, dass ich Met trinke, obwohl der Hefestarter mit Apfelsaft gemacht ist.

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  • Da solltest du etwas genauer werden.
    Hatte er 15% Alkohol oder Restsüße? Wie hast du vergoren? Mit Reinzuchttrockenhefe oder Wildgärung? Hat die Gärung sofort eingesetzt oder erst nach 10 tagen? Fragen über Fragen und du möchtest eine Antwort.
    Remstalimker


    Erklärung wollte ich keine, hab nur geschildert das man alles richtig machen kann und am Ende trotzdem mit Nichts dastehen kann.


    15% Alkohol hatte ich am Ende.
    Reinzuchthofe (Champagnerhefe)
    Gärstarter genutzt, Gärung startete also recht fix.
    Vergoren erst im Wohnzimmer und als es dann nach ein paar Wochen immer weniger wurde, abgezogen auf neuen Glasballon, und im Keller vor sich gären lassen (alles mit Gärspund etc)
    Hatte alles schön nach einem Buch gemacht, dass wir im Verein hatten.

  • Ich denke du warst zu schnell mit dem weggießen. Met schmeckt anfänglich nach Gras. Du solltest mindesten einen Restzuckergehalt von 14% haben und das hattest sicher du nicht.
    Remstalimker

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