Räuber Gitter Erfahrungen

  • Hatte ich mir dieses Jahr auch 2 auf die Schnelle gebaut. Allerdings ging es mir hauptsächlich nur um die Wespen!!
    Bei einem noch nicht so starken Volk hat es einwandfrei geklappt. Bienen hatten es schnell begriffen und es haben nur vereinzelte Wespen den Eingang oben gefunden. Die Bienen haben ihnen aber den Rückweg schnell gezeigt.
    Bei einem anderen Ableger, welcher recht schwach war, waren es zu viele Wespen. Dort ging es zu wie im Wespennest. Da hat es nicht geklappt. Den habe ich dann weggeschafft. Steht aber jetzt gestärkt wieder am Platz ohne Probleme.


    Viele Grüße aus der Westlausitz

  • Hi zusammen,


    ganz ehrlich: Wenn die Fluglochgröße zur Volksgröße passt und trotzdem Wespen in größerer Zahl reinkommen, dann stimmt mit dem Volk etwas nicht.


    Ich hatte dieses Jahr auch so ein paar Kandidaten. Man puzzelt da halt irgendwie rum, Beute verstellen, Volk verstärken, Flugloch nochmal verkleinern... Und trotzdem kommen sie nicht aus dem Knick.


    Fazit: Bringt nix!


    Gruß Jörg

  • Hallo,
    ich hab es getestet und für brauchbar befunden. Ob es allerdings auch bei Wespen dauerhaft wirkt wage ich zu bezweifeln, denn die Art des Räuberns unterscheidet sich meiner Ansicht etwas bzw. das Verhalten der Räuber.
    Bei Hektik bspw. nach der Futtergabe findet ein Teil der eigenen Bienen auch nicht sofort den Weg zurück in den Stock und hier liegt meiner Ansicht nach das Wirkprinzip des Gitters.
    LG
    Andreas


    P.S. Jörg, Du hast Mickerlinge am Stand? :eek: Ich dachte die sind alle längst aufgelöst :wink:

  • Für Mickerlinge oder kranke Völker ist leider kein Kraut gewachsen...


    Das Gitter ist wie auch an unterschiedlichen Stellen in guter Literatur als Hilfsmittel für das Problem Räuberei --unter Bienen- im allgemeinen einen Versuch wert.


    Nicht jeder kann seine Völker mehrmals am Tag besichtigen und so schnell eingreifen wie eigentlich nötig.


    Daher bei Tendenzen zur Räuberei bereits anzuwenden.


    Ein Kleinvolk (zb. als Miniplus) für reserve Königinnen vor der Überwinterung ist situationsbedingt der Problematik mehr ausgesetzt...
    Wer hat noch Erfahrungen damit?


    Sehr interessant wäre auch ein Kommentar derer die viele Völker haben.


    In Nordamerika ist das Gitter kaum mehr wegzudenken...

  • Meine Miniplus platzen jetzt fast vor Bienen und warten auf die Einweiselung. Da gibts keine Räubereiprobleme.


    Habt ihr vielleicht eher Probleme mit zu großer Bienendichte?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Jörg K. () aus folgendem Grund: Rechner abgeschmiert

  • Die Bienen / Räuberdichte könnte ein Problem sein!


    Aber ebenfalls die mögliche begrenzte lokale Tracht Kapazität in Kombination mit der Tatsache, dass Völker unterschiedlich starke Abwehr / Angriffs / Räuber Neigungen besitzen.

  • Ich sehe das Gitter nicht als Heil.- sondern als Hilfsmittel und jedenfalls bei mir ist es auch nur an einem Stand nötig geworden es mal auszuprobieren.
    Mit wenig Aufwand hergestellt und warum soll man einen Kunstschwarm in der Selbstfindungsphase nicht von den lästigen Nachbarn entlasten? Ich denke die haben dann Wichtigeres zu tun als ihre Kräfte für die Verteidigung zu verschwenden...
    LG
    Andreas

  • Hallo mautig,
    ich hatte das Teil ca 5 Wochen dran, also die Zeitspanne wo sich der Kunstschwarm zahlenmäßig stabilisiert hatte.
    Ab kam es, da einige der zurückkommenden gekrönten Weißkopfadler schwer beladen unten vor der Beute landeten und ich ihnen den Weg das Gitter rauf ersparen wollte. Ferner fliegen auch die restlichen Bienen eher genauso wenig wie die meinen.
    Wie gesagt, als vorübergehendes Hilfsmittel find ich es gut, als Dauerlösung für schwächelnde Völker oder gar Prävention für Vollvölker eher ungeeignet. Besonders beim Füttern war schön zu beobachten das auch nicht alle ausfliegenden Bienen den Weg auf Anhieb wieder in die Beute fanden, daher leite ich das unterschiedliche Räuberverhalten von Biene und Wespe ab...
    LG
    Andreas