Checkliste für die Wanderimker

  • Hallo Gemeinde,


    meine erste (deshalb auch im Einseigerforum) mittelaufwändige Wandersaison ist seit Juli abgeschlossen.
    Da ich ohne erfahrene Mitstreiter mich sozusagen selber ins eiskalte und harte Wandergeschäft begab, war die erste Saison organisatorisch rückwirkend betrachtet ein Chaos.
    Mal fehlte dies, mal jenes, Improvisation an allen Ecken und Enden.
    Nach der Saison, ist jedoch bekanntlich vor der Saison und so möchte ich mich für die kommenden Jahre einfach besser aufstellen.


    Meine Fragen an die erfahrenen Wanderkollegen:
    - Welches "Wekzeug" nehmt ihr auf euren Wanderschaften mit?
    - Habt ihr so eine Art Checkliste dafür, oder wie organisiert ihr euch?


    Wäre schön wenn der eine oder andere mit Insiderwissen meinen Horizont erweitern könnte.


    Danke im voraus


    Gruß Roland

  • Wandern in der Imkerei
    von Dr. Marc-Wilhelm Kohfink
    Verlag Eugen Ulmer
    ISBN: 978-3800178919

  • Hi Bernhard,


    danke für den Buchtipp, wusste gar nicht dass es darüber eine Lektüre gibt.
    Die Rezessionen sind aber laut Amazon nicht so prickelnd.
    Wie ist Deine Meinung zu dem Buch?


    Gruß Roland

  • In dem Buch steht nix Neues für erfahrene Wanderimker. Für die wurde das Buch aber auch nicht geschrieben. Als Checkliste und für Neulinge der Wanderimkerei zur Orientierung ganz brauchbar.

  • Meine Fragen an die erfahrenen Wanderkollegen:
    - Welches "Wekzeug" nehmt ihr auf euren Wanderschaften mit?
    - Habt ihr so eine Art Checkliste dafür, oder wie organisiert ihr euch?


    Wäre schön wenn der eine oder andere mit Insiderwissen meinen Horizont erweitern könnte.


    Wandern in der Imkerei
    von Dr. Marc-Wilhelm Kohfink
    Verlag Eugen Ulmer
    ISBN: 978-3800178919


    Och Bernhard, sonst lieferst doch für alles Bilder, Diagramme und ausführliche Infos und nu knallst dem guten Roland einen Buchtipp um die Ohren.
    Gerade wo du doch dieses Jahr alle 2 Tage eine andere Tracht angewandert hast könntest doch da mal aus dem Nähkästchen plaudern :cool:



    Ich nehme mit:


    - Gurte
    - Gurte
    - Gurte (fehlt sonst immer einer)
    - Transportmittel wie Sackkarre/Schubkarre oder was auch immer einem gefällt
    - Handschuhe und Schleier auch für den/die Helfer
    - Schaumstoff
    - Schaumstoff
    - Schaumstoff (kann man nie genug haben)
    - Komplettschutzanzug falls was schief geht (Unfall/Beute kippt oder Zarge verrutscht usw.)
    - genug zu Trinken
    - Wasserkanister
    - Smoker
    - Rauchmaterial
    - Ersatzgaskartusche und Feuerzeug
    - Normales Bienenwerkzeug wie man es sonst auch dabei hat
    - Gelassenheit
    - Ruhe
    - genug Zeit
    - Taschenlampen (gern auch mit roten LED)
    - Balken/Paletten/Steine oder was auch immer man bevorzugt
    - Wasserwaage und Ausgleichshölzer (wenn man nur mit Anfangsstreifen im Honigraum imkert bzw. im Brutraum)
    - Gesundheitszeugnis
    - Akkuschrauber und paar Schrauben
    - Waage


    so, was ich gerade nicht im Kopf hab muss/darf Bernhard für seinen Buchtipp ergänzen ^^ :wink:

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit


  • :daumen::daumen::daumen::daumen:
    Danke dafür!
    Die Liste ergänze ich mal mit:
    - Klappspaten
    - Motor- / oder Klappsense
    - Stirnlampe
    - Brotzeit :daumen: (inkl. dem Feierabend- bzw. Gutenmorgenbier [je nach Wanderstrecke] und natürlich die "Siegeszigarre")


    Als ich letztes Jahr von der Rapsanwanderung zurückkam, fuhr ich dem Sonnenaufgang entgegen....... wunderschöne Eindrücke!


    Bzgl. der Ausgleichshölzer, verwendest Du Keile, oder hast Du tatsächlich Hölzer in unterschiedlichen Stärken dabei?
    Ich versuche zuerst mit dem Spaten die Stellpunkte für die Böcke zu ebnen und dann mit "Ausgleichsmaterial" die ganze Geschichte einigermaßen stabil und ins Wasser zu loten.
    Optimal, wäre so eine Art Gerüstspindel, aber Gewicht und Platzbedarf sprechen beim Transport eindeutig dagegen. Außerdem bleibt das Problem der "Montage".


    Gruß Roland

  • Und Bienen auch?


    Im Ernst: Ich habe gelernt, daß ich beim Wandern ganz dolle leide, weil ich (noch) keine Stockwaage habe.


    Gruß Jörg


    :u_idea_bulb02: Jörg nun ist mir auch klar, warum ich beim letzten Anwandern nix heimgebracht hatte :lol:
    Wie konnte ich nur die Bienen vergessen ;)




    Stimmt Spaten oder Hacke, Stirnlampe ist mit den Taschenlampen abgegolten ^^
    Brotzeit ist manchmal kein Fehler sobald man über 1h fahrt zu bewältigen hat.




    Als ich letztes Jahr von der Rapsanwanderung zurückkam, fuhr ich dem Sonnenaufgang entgegen....... wunderschöne Eindrücke!


    Hab ich immer wenn ich dem Sonnenuntergang entgegenfahre :cool:




    Bzgl. der Ausgleichshölzer, verwendest Du Keile, oder hast Du tatsächlich Hölzer in unterschiedlichen Stärken dabei?
    Ich versuche zuerst mit dem Spaten die Stellpunkte für die Böcke zu ebnen und dann mit "Ausgleichsmaterial" die ganze Geschichte einigermaßen stabil und ins Wasser zu loten.
    Optimal, wäre so eine Art Gerüstspindel, aber Gewicht und Platzbedarf sprechen beim Transport eindeutig dagegen. Außerdem bleibt das Problem der "Montage".


    Gruß Roland


    Hab da einfach Holzstücke/Lattenstücke in unterschiedlichen Stärken, also alles was man zum Unterlegen nehmen kann. Im Normalfall stell ich jedoch nur den Anhänger ab und dreh das Stützrad hoch oder runter :P Ausser es lohnt sich, dann muss ich die Hälfte Abladen damit sie auch Fliegen können. Ansonsten haben 28 Platz ohne Ab-/Aufladen und bei voller Nutzung mit Ab-/Aufladen gehen 44-48 drauf.


    Gerüstspindelfüße will ich mir noch zulegen, diese kommen dann eh ins Auto und die Zugehörigen Holzbalken kann man ja ideal auf die Beuten legen und vergurten. Damit hab ichs dann einfacher um die Beuten vom Anhänger auf Plattformhöhe direkt auf die Lager zu schieben. Ist halt einfacher einzustellen. Dazu schieb ich dann eine Reihe nach vorne raus und die andere nach hinten, zum Aufladen einfach wieder umgekehrt und fertig. Kaum schweres Heben und viel schneller. Hab eh alle Beuten dauergegurtet stehen und muss nur noch kurz nachkontrollieren ob der noch sitzt und schon können die großen Gurte über den Hänger gespannt werden.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hmm,


    ...den kleinen Verbandskasten nicht vergessen?!
    Wasser in der Sprühflasche, damit man den Bienen etwas geben kann, insbesondere wenn es warm ist und man länger unterwegs ist. (Evtl. auch um die Finger abzuspülen.)



    Gruß
    Ludger

  • Hi Markus,


    welchen Anhänger hast du?


    Gruß Roland


    Gute Frage glaub eine holländische Marke, Hochlader mit Boardwänden und Tandemachse 3,5to 5,20*2,20 aber durch die Verzurrpunkte kann ich die 5,20 nicht voll nutzen, sonst müsste ich anders gurten.



    Hmm,



    ...den kleinen Verbandskasten nicht vergessen?!
    Wasser in der Sprühflasche, damit man den Bienen etwas geben kann, insbesondere wenn es warm ist und man länger unterwegs ist. (Evtl. auch um die Finger abzuspülen.)


    Verbandskasten sollte man doch eh im Auto haben, aber ist schon wahr. Sollte griffbereit sien und nicht irgendwo unter all dem Bienenmaterial vergraben.
    Sprühflasche ist auch immer wieder hilfreich und sollte nicht vergessen werden.


    Was auch gut ist, ein Stück Pappe um Bienenbärte "aufzuheben" und mit leichter Rauchgabe ins Flugloch einlaufen zu lassen. Geht so recht schnell, wobei man die auch direkt oben rein geben kann.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für euren kreativen Beiträge, das ist doch schon mal was um daraus eine schöne und brauchbare Liste zu zimmern.


    McFly , der Name des Herstellers lautet nicht zufällig Eduard? So einen habe ich auch, nur in Mini Ausfúhrung 260*180.
    Auch mein Anhänger muss noch wachsen, die Frage ist nur in welchen Dimensionen :-)
    Ansonsten finde ich die Eduard sehr robust, machen den Eindruck für die Ewigkeit gebaut zu sein.
    Mal sehen was der Markt noch so her gibt.


    Gruß Roland

  • Wohl schon Langeweile heuer oder was?


    Komm nach Donaueschingen mit und zum Klönabend ab Freitag im Hirschen und du kannst dir dein Wanderbuch selbst schreiben mit den ganzen Anekdoten die man dir dort erzählen wird.


    Noch zwei Ergänzungen: Reserverad und Wagenheber auch für den Anhänger.


    Volle Völker sind schwer und die Reifen werden mit der Zeit alt...
    Wie beim Formel 1 und der Pirellimischung, da gibt es auch Probleme derzeit.



    Sense ist auch eine Option und Futterteig. Aber dafür braucht man ne Futterkammer im hihen Boden oder in der Bienenflucht.


    Und ein Netz wo alles drunter passt.


    Spitzenwandergurte


    Allrad und Abschleppseil




    Wanderböcke die wenig Platz brauchen, aber bitte etwas stärkeres Holz.



    Wandersackkarre



    Wanderzeugnis und vor allem gscheite Wanderplätze und Tracht!


    :daumen:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)