• Marie-Luise sollte erstmal schreiben was sie das ganze Jahr über gemacht hat und warum die Völker noch auf 4 Magazinen stehen und alles voller Futter ist.


    Hallo Markus,


    hatte ich sie doch schon gefragt und sie hat es geschrieben: 'ist eben so passiert'. Das wird jetzt, wo das Bienen haben an Popularität gewinnt noch viel öfter so kommen. Weil die furchtbare Wahrheit ist, mit 'haben' ist es garnicht getan. Und es sind oftmals wirklich ehrbare Motive, die hinter der Anschaffung stehen. Aber auch damit ist es nicht getan. Nu laß dat Marie-Luise doch erstmal antworten. Das wird schon.


    Ich bin gestern in den Weiten des WWWs bei Facebook auf eine wirklich verstörende Seite gestoße, die 'Vegane Bienenbude'. Da könnt Ihr Euch mal schön dran abarbeiten, ich hoffe derweil für die Bienen, das unsere Marie-Luise aus gänzlich anderem Holz geschnitzt ist!


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hoffen wir es Ralf,
    bei mir sind dieses Jahr alle bis auf 2 Völker (zweizargig), nur noch auf einer Zarge. Bin da etwas mehr hinterher und seh noch was alles vor mir liegt.
    Dann noch von Zargentürmen zu lesen ist halt schon hart, zumal ich davon genug beim Brandopfer gesehen hatte und ja jegliches Arbeiten um diese Jahreszeit nicht einfacher wird durch Räuberei und Wespen...

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo Marie-Luise,


    derartig starke Völker um diese Jahreszeit haben keine Vorteile. Es ist aber eigentlich auch zu spät, sie zu teilen oder durch Bildung von Kunstschwärmen zu schröpfen.


    Da sie auf Grund der Größe und bei vollem Brutbetrieb viel Futter brauchen, auch wenn vielleicht nichts eingetragen wird, solltest Du auf jeden Fall
    in etwa 3 Wochen den Futtervorrat kontrollieren. Hier bei uns sind da in der Regel 25-28 kg Futter angesagt.


    Auch die Varroabelastung ist durch viel späten Brutbetrieb häufig höher; gegebenenfalls im September noch einmal behandeln!
    Denn trotz der jetzigen Überstärke kann die Kiste an Weihnachten bienenleer sein.


    Beim nächsten Mal nach dem Abschleudern solche Ausreißer schröpfen und einengen!


    Grüße


    Quirin


  • Bienen haben gewinnt in der Tat an Popularität, was nicht schlechtes sein müsste.


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: ohne Verein / Imkerkurs / Imkerpate ist das echt schwierig weil zu komplex. Nur Anhand der gängigen Bücher zu Imkern ist sehr gewagt.
    Das ist so als müsste man sich mit auf den Rücken gebundenen Armen und Beinen um ein Neugeborenes kümmern damit es nicht stirbt, zumindest ging es mir so.
    Wenn es den Bienen gut geht bin ich Zufrieden, andererseits könnte ich heulen wenn´s nicht so ist, schließlich sind es nicht "meine" Bienen. Ich biete ihnen nur ein Zuhause.

    Dank der Unterstützung in diesem Forum ist alles wieder einigermaßen in der Spur.


    Und ich bin wirklich froh jetzt einen Imkerpaten gefunden zu haben, welchen ich mit meinen Fragen nerven kann.
    Also Marie-Luise, nicht traurig sein sondern was machen! Hilfe findest du hier auf jeden Fall.


    Grüße


    Christian

    "Gehe nicht gelassen in die gute Nacht. Brenne, rase, wenn das Dunkel sich legt. Dem sterbendem Licht trotze wutentfacht." -Dylan Thomas

  • HUuuuHUuuuu! Marie-Luise!


    Wenn hier schon einige sich bemüht haben (mit den spärlichen Informationen) Dir einen Ratschlag zu geben, hälst Du es da nicht für fair, auch die angefragten Informationen mal nachzuliefern? Ohne weitere Infos wirst Du wohl vergeblich hier nach weiteren Beiträgen suchen.