Was ist das für ein Tier?

  • Hallo zusammen ,

    bei mir hat sich im Herold - Hochboden dieser große Falter verirrt , und nicht mehr herausgefunden .

    Vielleicht hat jemand einen Tipp !!


    Grüße,


    Bertram

  • Ein Totenkopfschwärmer.
    Er gilt als selten. Imker treffen ihn aber immer wieder an.
    Je frischer er ist, desto schöner.
    Wenn er länger im Stock ist, wird er meist abtransportiert und propolisiert...

    Hans

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

  • Ich glaube, so einen habe ich auch letzte Woche vor einem Flugloch gefunden. Ein gewaltiges Insekt! Bei «meinem» war leider die typische Zeichnung nicht (mehr) zu erkennen, weshalb ich mir unsicher bin, ob es nicht vielleicht doch ein anderer Falter war …

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Den haben wir schon mehrfach bei uns gefunden. Den letzten haben sie komplett ausgehöhlt.

    Beim füttern letzte Woche, ist mir einer entgegen geflogen. Anscheinend gibt es mittlerweile eine kleine Population die sich hier halten kann. Habe die letzte Zeit nix gehört von einem Sahara Sturm, denn sonst hab ich die Falter nur nach solchen Meldungen gesehen.

    Ist schon beeindruckend groß, besonders wenn Bienen drumrum wuseln.

  • die brauchen keinen Saharasturm. Es sind große und starke Wanderfalter, die ganz von sich aus schnell weite Strecken zurücklegen und regelmäßig jedes Jahr aus Afrika, aber auch aus Südeuropa zu uns nach Norden einwandern. Sie wandern aber überwiegend jedes Jahr neu ein, eine Überwinterung ist bei uns praktisch nicht möglich.


    Natürlich sparen auch starke Falter Energie, wenn es Rückenwind gibt, weshalb Süd- und Südwestströmungen die Wanderbewegungen erleichtern und ggf. weiter nach Norden schwappen lassen. Notwendig sind sie aber nicht, die kommen auch so zu uns. Südwinde gab es in den letzten Monaten aber wiederholt, die Hitzewellen waren die direkte Folge davon.


    Als Imker sieht man sie fast nur tot bei den Beuten, nur sehr selten lebend, weil sie nachtaktiv und gut getarnt sind, sich außerdem trotz ihrer Größe außerordentlich schnell bewegen. Auch unter den heimischen Schwärmerarten sind viele besonders große Arten dabei und trotzdem sieht man sie praktisch nie, aus den gleichen Gründen.


    Ich habe ihne erst 2x lebend an meinen Bienen gesehen, immer spätabends im Lampenlicht z.B. beim Einfüttern.


  • Da sagst Du was,

    letzte Woche dachte ich erst dass da eine Maus aus dem Flugloch rausgeschossen kam, wunderte mich noch über das fehlende Geräusch. Durch die Dämmerung sah ich nur einen Schatten abzischen. Denke, ich hatte vermutlich wieder Besuch aus Afrika.