Unterschiede zwischen Apifonda und Ambrosia

  • Klar, beides Zucker und beides als Teig irgendwie gleichartig. Gibt es da in der Aufnahme durch Bienen oder in der Anwendung bspw. in der Endpackung oder Lagerung irgendwelche Unterschiede, welche Ausschlaggebend für eines der beiden Produkte sein könnten?


    Imkergruß
    Bienenhirte

    Wenn Hirten Bienen hüten, füllen Bienen Hirtens Hütten.

  • - Apifond = Teig = langsame Zehrung, mehr Wasserbedarf als bei:
    - Apiinvert = flüssig = schnellere Aufnahme, kein Wasserbedarf, Bienen weniger zu tun

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo Bienenhirte,


    beides sind Futterteige unterschiedlicher Hersteller, die für die Wintereinfütterung gedacht sind. Ich denke, dass es keine offiziellen wissenschaftlichen Auswertungen geben wird, welches der Teige nun besser oder schlechter ist. Vielleicht gibt es ja jemanden, der schon mal beides versucht hat. Aber um eine wirkliche Aussage treffen zu können müssen schon viele Völker eingefüttert worden sein. Nur mal zwei Völker von dem einen und dann zwei von dem anderen einzufüttern reicht nicht wirklich aus.


    Ist halt die die Frage: Was ist besser BMW oder Mercedes? Da gibt es auch zig Unterschiedliche Aussagen zu.


    Gruß
    Frank

  • Hallo !


    Apiinvert ist die Flüssigfütterung von Südzucker
    Apifinda ist die Teig Fütterung von Südzucker


    Amprosia Sirup ist die Flüssigfütterung von Nordzucker
    Ambrosia Teig ist die Teig Fütterung von Nordzucker


    die Flüssigfuter sind fast identisch:
    ca. 30(31)% Saccharose / ca. 30% Glucose / ca. 40(39)% Fructose / ca. 27% Trockenmasse
    praktisch keine Maltose oder sonstige höherwertige Zucker wie bei dem Weizen- bzw. Maisstärkezucker


    Für den Teig habe ich gerade keine Daten griffbereit, dürfte aber ähnlich sein.


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Ich füttere schon über viele Jahre Apifonda, bisher hatte ich noch nie Probleme damit. Die Völker bekommen in der Regel
    1 +1/2 Pakete in einer Leerzarge über einer Volie aufgesetzt. Ich bin in diesem Jahr spät dran und es ist das große Paket aufgebraucht, der Rest kommt baldigst drauf. In diesem Jahr bekam ich das erste Mal Ambrosia Teig. Vom Gefühl her ist er
    artgleich. Der Teig wirkt wie eine gute Reizfütterung, deshalb gebe ich auch reichlich. Durch die langsame Aufnahme gibt es keine Räuberei und Stress.
    Gruß Peter

  • Der Teig wirkt wie eine gute Reizfütterung, deshalb gebe ich auch reichlich.


    Nur bauen tun sie damit nicht. Falls alles ausgebaut ist, kein Problem, sollen noch Mittelwände ausgebaut werden, muß flüssig gefüttert werden. Hier jedenfalls verhält es sich so. Der stetige Futterstrom ist aber schon eine tolle Sache.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife