Ablegergewicht?

  • Hallo zusammen.


    Ich habe 2 Ableger.
    Einer mit ca. 14 Kg und einer mit 8,5 Kg.
    Futter dürfte so 4 Kg betragen.
    10 Rahmen Zander.
    Ist das für den Winter so O.K.
    Ab welchem Bienengewicht sollte reagiert werden?


    Gruß Udo

  • 1 räumig Zander funktioniert, ist aber extrem fummlig und für Anfänger nicht zu empfehlen.
    Das Gewicht jetzt sagt absolut gar nichts aus. Mitte Oktober da wird es Spannend.
    Bis dahin brauchst du nehr als 15 Kg Futter im Kasten, also ca.7 Zander Waben.
    Die Kunst ist es bis Oktober gwnpgens Futter rein zu bekommen ohne das dass Brutnest verhonigt.


    Ich möchte nie wieder 1 räumig überwintern. Ich musste bei meinem letzten Volk das so durch den Winter kam, ende Februar notfüttern.

  • Max ist das nicht etwas pauschal gesagt? Bei meinen Einzargern musste ich dieses Frühjahr einiges an Futterwaben entnehmen, 2-3 Stück waren es mindestens und dienten dann über 100 Ablegern zur Futterversorgung. Hab aber immer noch einige eingelagert die als Notreserve für nächstes Frühjahr dienen.


    Solange man erst Anfang/Mitte September mit den großen Futtergaben kommt passt das. Eingefüttert wird bei mir im September, davor ist es für mich bei den Ablegern reine Brutstimulation und erfolgt literweise.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit


  • Einer mit ca. 14 Kg und einer mit 8,5 Kg.
    Futter dürfte so 4 Kg betragen.
    10 Rahmen Zander.
    Ist das für den Winter so O.K.
    Ab welchem Bienengewicht sollte reagiert werden?


    Diese Frage lässt sich so nicht beantworten. Der Futterbedarf richtet sich nach der Volksgröße, die ist aus deiner Anfrage nicht zu entnehmen. Ermittle das Leergewicht deiner Beute, rechne mit ca. 300g für eine leere Wabe. Rechne mit 1kg für 10000 Bienen und jetzt noch einmal dasselbe für die Brut. Dann kannst du einigermaßen korrekt die vorhandene Futtermenge in deinen Völkern errechnen.
    Ein Kleinvolk sollte 16kg Futter zum Zeitpunkt Ende September haben, ein Wirtschaftsvolk 20kg.
    Mit 16kg kannst du einzargig überwintern. Bei 20kg sollten es 2 Zargen sein.


    Gruß Ralph

  • Hi Mc Fly,


    klar ist es etwas pauschal gesagt, aber wenn ich jemanden der fragt ob 4Kg Futter langen, halte ich diese bewusst pauschal um auf der sicheren Seite zu sein.
    Lieber hat er auch mehr drin und muss was entnehmen.
    Wichtig auch wie von dir geschrieben, ist dass das Brutnest nicht eingeschnürt werden soll.

  • Ja guten Morgen jetzt blick ich das auch, danke Max.
    Waren das tatsächlich die Gewichte der Beute mit Bienen, Rähmchen und "Futter"?
    Man muss doch wohl nicht darüber in einem Forum schreiben wieviel man einfüttern muss -oder?
    Aktuell sind die 4Kg unterste Grenze und dürfen natürlich mit laufender Futtergabe auf 5-10 erhöht werden.
    Danach gilt die Futtermenge für die jeweilige Region wobei man mit den Angaben von Max und Ralph theoretisch immer sicher fährt -Ausnahmen bestätigen die Regel!

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Wie schon geschrieben: Futter 16kg bei einer Zarge, 20kg bei 2 Zargen Ende September, die Bestimmung erfolgt mit einer Federwaage oder einer Kofferwaage. Ansonsten: Mindestens 5000 Bienen im Oktober bei 50% Überwinterungswahrscheinlichkeit und bei Verzicht auf die Frühtracht, besser aber mindestens 10000 Bienen, dann kann auch Frühtracht geerntet werden. Abschätzung der Bienenmenge mit der Liebefelder Schätzmethode, Abschätzung der Brut mit Flächenbestimmung in dm² (jede Seite getrennt) und Multiplikation dieser Zahl mit 400 (für MW mit Raster 5,4mm).
    Das wären die Basiszahlen, die du selbst ermitteln musst.
    Falls du damit nichts anfangen kannst, ziehe einen erfahrenen Imker hinzu.


    Gruß Ralph