• Hallo zusammen ,

    ich habe mein Wabenhonigprojekt im Holzkästchen soweit fertig , und die fertigen Rähmchen zum falten ( wie dngundel es in eine Hohenheimer Einfachbeute Honigzarge verbaut ) in einen Zander

    Honigraum gebaut um diesen im Frühjahr auf meine Zadant BR aufzusetzen .

    Hallo Bertram,

    danke dür die super Bilder!

    Auch wenn der Faden schon etwas her ist, bitte ich noch um ein paar Antworten:

    - Du sprichst von einem Zander HR. Ist das die normale Zargenhöhe? Sieht eher etwas flacher aus.

    - Auf Bild sieht man die eingebauten Leisten von unten und dass sie mit der Zarge verschraubt sind. Wie hast du das realisiert, dass die HR Zarge trotzdem bündig auf der BR Zarge aufliegt?

    - Hast du auf den Holzrähmchen ein eigenen Brandzeichen mit "Bienen-Bert"? Sieht super aus! Wo bekommt man sowas?

    Vielen Dank vorab!

    Axel


  • Hallo AX_EL ,

    der Rähmchenhersteller bietet auch den Honigraum an , Du gibst die Außenmaße deiner Beute an

    und bekommst den passenden HR . Die Höhe des HR ist auf die Rähmchen angepasst !!!

    Die Leisten werden vom Hersteller so eingebaut das die Rähmchen passen , und nicht durchfallen ,

    aber die Bienen überall durchkommen .

    Es gibt viele verschiedene Beutenmaße , und immer die gleichen Falträhmchen !!!

    deshalb ist der Hilfsrahmen im inneren des HR der individuell angepasst wird !!

    Die Brandzeichen werden mit einem Brennstempel ( Brenneisen ) gebrannt , schau doch mal

    hier -

    Brandeisen für Beuten


    Grüße,


    Bertram

  • Hejhej,


    eine weitere Frage zu dem Thema "Wabenhonig":

    Wenn ich zur Honigerntesaison alle Raehmchen zerschneide und nur Wabenhonig verkaufe, dann sind ja keine, bzw sehr wenig, Lagermoeglichkeiten fuer die Einfuetterung vorhanden.

    Wie gehe ich das Problem an?

    Wie ernte ich Wabenhonig und stelle trotzdem sicher, dass nach der Ernte doch genug Speicherkapazitaet vorhanden ist?


    PS:

    Der Wabenhonig kommt sehr gut bei Tuerkischen Laeden an.

    Ich habe ein paar tuerkische Freunde und die haben mir den Wabenhonig in massen abgekauft.

  • sehr wenig, Lagermoeglichkeiten fuer die Einfuetterung vorhanden.

    Wie gehe ich das Problem an?

    Wenn du zunächst mit dünner Zuckerlösung fütterst, bauen die Bienen Mittelwände sehr schnell aus.

    Wie ernte ich Wabenhonig und stelle trotzdem sicher, dass nach der Ernte doch genug Speicherkapazitaet vorhanden ist?

    Ich mische Zargen mit ausgebauten Waben/Mittelwänden und solchem mit Anfangsstreifen für den Wabenhonig. Wabenhonig nur bei Volltracht machen lassen! Außerdem nehme ich allenfalls Flachrähmchen (DNM) oder Halbrähmchen, damit die auch schnell genug ausgebaut werden.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Hallo zusammen ,

    ich habe mit den ersten Honigräumen auch meine Wabenhonigrähmchen von Bino - Pac

    ( 2-3 Stück pro HR ) mit eingehängt .

    Da es beim Zusammenbau der Bino-Pac Rähmchen des öffteren Schwierigkeiten gibt , und hier die Stabilität und der Zusammenhalt der beiden Rähmchenteile bemängelt wurde , habe ich ein paar Foto`s gemacht .

    Bild 1 - Am Anfang streiche ich die Kunststoffschälchen mit Wachs ein damit sie besser angenommen werden ( habe schon ausprobiert ohne einstreichen , geht auch ).

    Bild 2 u. 3 - Zwei Rähmchenteile legt man so zusammen das die vorgestanzten Löcher zueinander passen und nehme je eine eckige und eine runde Kunststoffniete für ein Loch !!

    Bild 4 - Als erstes wird die eckige Niete eingeschoben ,

    Bild 5 - dann wird die runde Niete in die eckige Niete gedrückt ( entschuldigt meinen dreckigen Fingernagel :) ).

    Bild 6 - Auf Bild sechs kann man gut erkennen wie die zwei Nieten im Loch stecken ,

    jetzt kommt die Kombizange zum Einsatz .

    Bild 7 - mit einem gefühlvollen Druch werden die Nieten deformiert , und sie halten !!

    Bild 8 - 8 Nietenpaare sind für ein Rähmchen zu drücken .

    Bild 9 - ich gebe 2 - 3 Rähmchen in den HR , in die mitte oder über das BN .


    Grüße ,


    Bertram

  • Mit dem Zusammenbau hatte ich keinerlei Schwirigkeiten, das geht tatsächlich sehr Flux.


    Die Probleme fangen dann an, wenn die Dinger in der Kiste sind:


    1. Bee-Space stimmt vorne und hinten nicht. Gibt entsprechend Wildbau.
    2. Die Ohren sind nicht stabil genug. Zumindest nicht bei Zander-1.0 Die sind durch das Gewicht abgeknickt, wodurch sich auch die Nieten teilweise gelöst haben. Noch mehr Wirrbau.
    3. Die Bienen haben daraus Stabilbau gemacht. Das gab entsprechend Sauerei bei der Entnahme.

    Insgesamt wurde ich nicht wirklich glücklich mit diesem Patent. Wünsche Dir trotzdem viel Erfolg.

  • Hallo, ich habe die auch benutzt, aber mit dem Bürotacker zusammengeknipst. Richtig schön war's nicht geworden, Beespace im HR war furchtbar. Aber, zum Schluß sind ein paar ganz passable Becherchen mit schönen, honiggefüllten Waben entstanden. Mit Frühtracht würde ich das aber nicht machen, da der Honig ja zeitig fest wird.

  • Hast Du einen Vorschlag für Wabenhonig ohne Bastelei?

    Ich habe auch getüftelt und gebastelt, aber der Aufwand ist enorm.

    Ich biete jetzt Wabenhonig auf zwei Weisen an:

    - mit Rähmchen (halbe DNM, das sind ca. 1,2 kg). Das sieht sehr schön aus.

    - in Stücken. Man muss sich halt den Aufwand antun, die Waben zu schneiden (recht einfach) und abtropfen zu lassen (das dauert).

    Da ich auch Presshonig mache, ist der Verschnitt kein Problem.


    Ich habe übrigens Wabenhonig eingefroren und festgestellt, dass er bis jetzt flüssig geblieben ist (Lindenhonig 2018). Auch nach dem Auftauen ist er noch wochenlang flüssig.

    Der Honig scheint in der Wabe nicht so schnell zu kristallieren wie im Glas.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)