• Ist halt wieder Kunststoff

    DU könntest doch Starkschnittfurniere verwenden. Einfach in so ein aufgeteiltes Rähmchen gedreht, Verbindung leicht überlappt... Ich probiere das, glaube ich, mal aus dieses Jahr. Mit den fehlenden Ecken in den Quadraten hat der Wald- und Wiesenimker nämlich Recht. Wobei das auch kein Weltuntergang ist.

    Starkschnittfurniere: Wie sieht es da wohl mit der Lebensmittelechtheit aus? Es gibt doch so Birkenfurnier Schachteln für Käseverpackung etc. Wo kriegt man wohl solch lebensmittelechtes Birkenfurnier?

  • Vielleicht meldet sich ja wegistziel noch dazu.

    Ja, hier! :)

    Tut mir leid, wenn ich oben in #6 nicht deutlich genug geschrieben habe, dass der Versuch mit den kleinen Wabenrähmchen hübsch, aber doch zu unpraktisch ist, um unkompliziert Wabenhonig zu ernten :-? !


    Die Wäbchen waren ohne Anfangsstreifen jeweils zwischen zwei ausgebauten Waben (wie bei lilie) schön gerade gebaut worden. Wie wald&wiese aber auch beschreibt, meist nicht ganz bis in die Ecken.

    Man kann sich sicher auch gut vorstellen, wie viel Zeit das vorsichtige Herauslösen der Kästchen braucht - am Ende sollen die Waben ja noch propper und nicht angedrückt aussehen und das war schwierig bei meinen begeistert propolisierenden Bienen .

    Runde Span-Elemente wie in Berggeists Vorschlag haben natürlich weniger Kontaktfläche, vorausgesetzt, die Zwischenräume werden nicht verbaut :cool: (solange Bienen und Imker Spaß daran haben sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, ich bastel ja auch gerne - ohne Ironie!!).

    Ich denke, bewährte und professionelle Lösungen für den Verkauf von Wabenhonig sind hier schon schön beschrieben worden.:liebe002:

    Nur für den eigenen/Familie Verbrauch ernte ich Wabenhonig aus frischen NB-Waben mit knapp 1cm breitem Anfangsstreifen (0,5-DNM-Rähmchen). Der bleibt beim Ausschneiden stehen, das Rähmchen wird in den HR zurück gehängt und wieder ausgebaut oder nur noch geputzt.

    Unser Honig kristallisiert auch mehr oder weniger schnell in den Waben aus, aber das stört uns persönlich nicht - der Geschmack ist einfach lecker!


    OT: Das Rähmchen auf dem Bild in #6 bleibt in meiner „Wabensammlung“, weil es beim Herumzeigen auch in den Händen ineressierter Laien schön stabil und der Wabenbau ziemlich geschützt ist. Außerdem kann man erkennen, dass die Zellen auch mal liegend gebaut werden.


    Liebe Grüße

    Marieke

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von wegistziel ()

  • wegistziel :

    Haben Deine Kassetten eine Eckverbindung ?

    Oder sind es 4 einfache Leistchen ?

    Habe extra noch eine kleine Steckverbindung gemacht, um mehr Stabilität zu bekommen.


    lilie :

    Ich habe die Rähmchen aus normalen Fichtenholz gemacht.

    Und an den Ecken eine kleine Steckverbindung.


    Zum Testen wurden noch kleine Kassetten gemacht. :-)

    Gleiches Honigrähmchen nur 10 anstatt 4 Kassetten:




    Ok das mit den Ecken ist ein Argument.

    Gute Idee mit dem Furnier und Zusammenstecken.

    Da kann ich die Wärmeschiede umfunktionieren....

    Dann werde ich wohl noch was rundes Basteln. :-)

    Muß aber dann schauen, daß es eine passende Verpackung gibt.

  • Wo kriegt man wohl solch lebensmittelechtes Birkenfurnier?

    Das kann dir der Schreiner/Tischler deines Vertrauens besorgen. Der kann auch gleich auf passende Breite schneiden.

    Angeben, wofür es sein soll, sonst wirds (für Imker) zu teuer.

    Pappel ginge auch,

    Rotbuche, Weißbuche (Hainbuche) oder Ahorn lassen sich besser biegen, sind stabiler und glatter. Der höhere Preis für diese Holzarten, könnte dabei vielleicht durch dünneres Material ausgeglichen werden.

    Ein Bienenschwarm ist keine Naturkatastrophe...

  • Wo kriegt man wohl solch lebensmittelechtes Birkenfurnier?

    Das kann dir der Schreiner/Tischler deines Vertrauens besorgen. Der kann auch gleich auf passende Breite schneiden.

    Angeben, wofür es sein soll, sonst wirds (für Imker) zu teuer.

    Pappel ginge auch,

    Rotbuche, Weißbuche (Hainbuche) oder Ahorn lassen sich besser biegen, sind stabiler und glatter. Der höhere Preis für diese Holzarten, könnte dabei vielleicht durch dünneres Material ausgeglichen werden.

    Danke! 👍

  • Tachchen


    Ich hatte mir für meine 159er DD-Rähmchen auch aus sehr dünnem Kirschfurnier (Abfallkiste eines befreundeten Innenausbautischlers) 4 kleine Segmente gebaut. Wurden sehr gut ausgebaut, auch in den Ecken !!!. Da ich den Fehler gemacht habe und es so breit wie das Rähmchen gemacht hab, aber normal auf Dickwaben setze, haben sie mir hier auch ne Dickwabe draus gezaubert. Das ist halt wieder ungünstig zum Verpacken, da fehlt der seitliche Holzrand. Jetzt läuft das Rähmchen normal mit durch die Schleuder.

    Dieses Jahr wollte ich es besser machen, habe dafür aber nen anderen Fehler eingebaut, nämlich nur ein Segment gebastelt und das zu schlecht am Rähmchen befestigt. Das ist dann bei beginnenendem Ausbau und Befüllung oben vom OT abgegangen und hat sich halb eingewölbt und wurde halb unten, halb oben ausgebaut. Also nächstes Jahr wieder nen neuen Versuch ;-). Foto könnte ich später nachreichen, bin noch im Urlaub.


    Sonnige Grüsse, Robert

  • wegistziel:

    Haben Deine Kassetten eine Eckverbindung ?

    Oder sind es 4 einfache Leistchen ?

    Habe extra noch eine kleine Steckverbindung gemacht, um mehr Stabilität zu bekommen.

    Schönen guten Morgen meister-miezebien,


    die Rähmchen sind aus einem offenen Streifen, vom Fichtenbrett abgesägt und zum Knicken leicht eingeschnitten. Sie waren als "Einwegverpackung" gedacht.


    imkerforum.de/attachment/8937/


    Deine überstehenden Kassettenrähmchen lassen sich sicher besser aus dem Außenrahmen lösen als meine fast bündig abschließenden.

    Vielleicht wäre auch ein auseinandernehm- oder klappbares Außenrähmchen hilfreich :saint:


    Liebe Grüße

    Marieke

  • lilie :

    Ja selbst gebaut und davon gleich einen kleinen Schwung. :-)

    Darf ich fragen aus was und wie Du die gemacht hast?

    Zumeist aus Kiefer, da ich da noch n guten Stapel von habe.

    Hergestellt wird es wie ein normales mod. Rähmchen mit Nut im Oberträger, danach dreht man den Oberträger um 90° und sägt das U zum L. Der Abschnitt wir dann zum Wedge und ha tgleich die richtige Länge.

  • Das *.jpg lässt sich nicht öffnen.

  • lilie :

    Ja selbst gebaut und davon gleich einen kleinen Schwung. :-)

    Darf ich fragen aus was und wie Du die gemacht hast?

    Zumeist aus Kiefer, da ich da noch n guten Stapel von habe.

    Hergestellt wird es wie ein normales mod. Rähmchen mit Nut im Oberträger, danach dreht man den Oberträger um 90° und sägt das U zum L. Der Abschnitt wir dann zum Wedge und ha tgleich die richtige Länge.

    Ich habe eine Gehirnblockade, sorry. U zum L?