• Ganze Rähmchen sind IMHO nicht praktikabel: da müssen handliche Stückchen herausgeschnitten werden. Das gibt Sauerei.


    Die Holzdinger von Imkerfarm scheinen mir da doch eine ganz gute Lösung zu sein. Wer hat damit Erfahrungen und kann berichten?

  • Ganze Rähmchen sind IMHO nicht praktikabel:

    Es gibt Kunden die gerade das schön finden: Ein Wabe, wie sie aus dem Bienenstock kommt. Bei 1/2 DNM ist die Honigmenge ja überschaubar. Beim Marktverkauf jedenfalls ist der Honig im Rähmchen ein echter Hingucker.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Schön ist das schon, keine Frage. Ein Gematsche ist es aber auch, wenn man es auf handhabbare Portionen zerlegen will. Erst recht, wenn es der Kunde dann selbst machen soll.


    Die oben erwähnten Holzdinger sehen ebenfalls gut aus und sind obendrein bereits in halbwegs handhabbaren Portionen.

  • Für alle die Wabenhonig ohne diese Kinderkrankheiten machen wollen, guckt mal bei Youtube-> Mike Palmer Making comb honey.

    Das klärt schon die meisten der Fragen hier.


    Bei den fertigen Systemwn würde ich nochmal die Ross Rounds mitinsen Ring werfen, funktionieren schon gut (jedenfalls wenn man Langstroth/Dadant hat).

  • Also ich schneide die Stücke einfach händisch raus und in solche Salatschüsseln mit Deckel. Schön durchsichtig sind die und mit etwas Robinie dazu bleibt die Wabe "saftig" und das Gewicht kann genau eingestellt werden. Zieht auch augenscheinlich nicht so schnell Wasser; zumindest nach einem dreiviertel Jahr noch tiptop.

    Allerdings verkaufe ich das auch nur sporadisch und nicht in großem Stil....


    M.

  • Habt ihr schon mal was von Mini Plus gehört? 😉

    Ein wenig basteln musste ich doch:

    Eine Zarge zusammengeschraubt, die außen Zandermaß hat und innen 20 MP Platz bietet. Alles natürlich nur mit Anfangsstreifen. Gibt ca. 800-1100g pro Wabe. Ausschneiden tu ich es mit einem dünnen Filetiermesser.

  • Leberkas : Und wie packst Du das dem Kunden ein?


    Ich habe je 1 Mini+ an ZanderOT angeschraubt (an die Vorderwand der Zarge anstoßend) und zwischen LeerW in den HoR (Zander 1,0) gehängt. Die Bienen haben brav jeweils das Mini+Rä und anständig daneben im freien Raum ganz ordentlichen Naturbau errichtet und befüllt. Damit war ich sehr zufrieden. Das allerdings nicht in der Frühtracht, sondern in der Linde. Die boomt

    bei uns in der Regel nicht so bzw. nicht so lang anhaltend.


    Die OT der Mini+Rä. sind bei Bienenweber 251mm lang. Man müßte deren Ohren je um 6mm kürzen, damit sie rechnerisch in eine Zanderzarge passen. Dann ist aber immer noch die Frage, wie man die beiden Mini+Rä. hintereinander stabil verbindet. Das war mir alles zu aufwändig.

  • Es gibt doch diese M+-Rähmchen, die dafür gedacht sind, zu je zwei kombiniert zu werden. Wäre das nicht eine mögliche Lösung?

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).