Außergewöhnliche Hitze

  • Ich glaube, der reduzierte Brutumfang hat viel mit der Trockenheit zu tun, mit der Hitze nur sekundär.
    Polleneinfuhr auch hier ganz wenig, nur in den frühen Morgenstunden.
    Höchste gemessene Temperatur war am Stand 38,9°C, bei gleichzeitiger Brutnesttemperatur von 35,8°C. Da müssen die Mädels Schwerstarbeit leisten.

  • Auch bei mir staubt alles. Das Springkraut, daß mir sonst einen guten Teil des Winterfutters spart, steht halb dürr da und wird deswegen auch wenig beflogen. Denke aus dass Mangel an Pollen und Nektar der Grund für das schnelle Schrumpfen des Brutnestes ist.


    VG

  • Eindeutig zu sehen: Obwohl das Springkraut in einem Sumpfgebiet steht, wo es noch relativ feucht ist, sammeln die Bienen dort bis höchstens 10 Uhr Vormittags. Danach kommt kein nennenswerter Polleneintrag mehr herein.


  • Ich muss aber sagen bei mir in Mittelfranken waren die letzten 14 Tage richtig extrem.
    Letzte Woche war es selbst im Wald wo es zur Mittagszeit schattig ist 37.5 Grad warm.


    Das ist echt der Hammer bei euch. Denke wie in 2003. Bei uns geht es dank der vielen Gewitter noch. Am Dienstag war wieder so eines. 100 Liter Niederschlag in einer Nacht. Naja einige Kellerinhaber sehen das bestimmt anders, aber die Natur ist noch so richtig grün, der Mais sieht auch super aus und die Bauern heuen wie blöde. Der Brutumfang sieht auch ganz gut aus und das Springkraut, welches ich an meinem Heimatstand nicht habe, ist auch in Vollblüte. Heute wieder recht schwühl und morgen kommt das nächste Gewitter. Am Montag übrigens eine Stunde keinen Strom gehabt. Keine Ahnung, wann wir das das letzte Mal hatten. Meine Frau hätte ****en können. Musste noch zwei Kuchen backen, da unser Sohn am nächsten Tag Geburtstag hatte...


    Also der Westen wünscht dem Rest der Republik bald niedrigere Temperaturen und vor allem Wasser!!!!


    Gruß
    Frank

  • Das Schlimme ist, dass es auch Nachts nicht abkühlt. 23°C war in den letzten Nächten das Minimum, von Gewitter oder vielleicht nur von einem kleinen Windstoß träumen wir hier.
    Die Wiesen sind gelb, nach der ersten Mahd ist das Gras kum noch gewachsen, meinen Rasen hinterm Haus habe ich im Mai das letzte Mal gemäht. Der Mais raschelt dürr beim Hindurchgehen, und selbst meine tief wurzelnden Apfelbäume werfen ihre Früchte ab, lange bevor sie reif sind.

  • ja, es erinnert inzwischen an 2003. Wäre der Juni heuer nicht (vergleichsweise) kühl gewesen, hätten wir 2003 vielleicht erreicht.


    Beispiel München, Monatsmitteltemperatur der drei Hochsommermonate in den "Großen Sommern" dieses Jahrzehnts, in Klammern Abweichung vom Mittel der Jahre 1961-1990) (Quelle: www.wetterkontor.de):


    Juni 2003: 21,5°C (+6,2°C)
    Juli 2003: 19,5°C (+2,2°C)
    August 2003: 22,4°C (+5,7°C)


    Juni 2006: 17,6°C (+2,3°C)
    Juli 2006: 21,9°C (+4,6°C)
    August 2006: 15,4°C (-1,3°C)


    Juni 2015: 17,3°C (+2.0°C)
    Juli 2015: 21,2°C (+3,9°C)
    August 2015: 22,6°C (+5,9°C) -> wobei das noch nichts aussagt, der Monat ist ja erst zu einem Drittel rum, da kann sich noch sehr viel ändern.


    Man sieht, im Supersommer 2003 hat sich das Wetter durch durchgehend sehr heiße Sommermonate ausgezeichnet. Auch die Monate davor waren sehr, sehr warm und trocken.


    Im zweiten "Großen" Sommer, dem so genannten "Sommermärchen" 2006 war es bei weitem nicht sooooo toll wie Erinnerung und Verklärung den Leuten immer weismacht. Insbesondere der August war damals dann richtig übel. Groß war da in Wirklichkeit also nur ein einzelner Sommermonat und die Stimmungslage im Land.


    2015 ist demgegenüber schon wieder ein "echter Großer" Sommer, auch wenn sich jetzt eine sehr kühle Woche abzeichnet, wird der August garantiert nicht zu kühl werden.
    Aber dennoch ist der Sommer weit hinter 2003 zurück, obwohl er sich wirklich stark annähert und die Landschaft schon wieder so aussieht wie damals (gelbe Wiesen, viele kahle und gelbe Bäume, herbstliches Falllaub am Boden, dürre Maisfelder).


    Der Regen nächste Woche, wenn er kommt, wird dafür sorgen, dass 2003 wohl unangetastet bleibt, was Regenmenge und Temperatur angeht. Ein Maxisommer ist 2015 aber allemal.


    Gruß
    hornet

  • Also auf Wetter.com sagen sie, dass z. B. Nürnberg ab Samstag viel Regen bekommt - dann halt die ganze Woche. Hoffen wir mal...


    Ich hoffe es wirklich.


    Im Nürnberger Norden gab es am Dienstag mal einen kurzen Schauer, den ersten seit über 14 Tagen.
    Bei meinem Stand im Wald und ich Kalchreuth regnete es seit da. 20 Tagen nicht mehr....
    Ich komm mir schon vor wie in Californien....

  • Ich werde Apideas NIEEE wieder in die Sonne stellen, auch nicht bei Platznot wie heuer. (hier geht der Klauteufel um, und ich muß Zuhause aufstellen)
    Das sind leider ein paar stehenden Fußes zum Teil verbraust....!
    Was passiert eigentlich mit dem Sperma in der Spermatheka, wenn das ma so warm wie heuer in der Kiste wird, verträgt das diese Hitze, kann die Queen Schaden nehmen?
    Ich hab einige retten können, allerdings hab ich Bedenken wegen deren Wert!
    Minis sind schon die bessere Wahl, aber wenns auf die Insel geht ist Platz im Auto sicher ein Thema...
    salve
    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

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  • IMG_2931.jpgIMG_2930.jpgSalve Wasgau
    Dass Apideas konstruktiv bedingt keine Lüftung mehr haben, wenn die Fluglöcher geöffnet sind, halte ich für einen Riesennachteil der Kästchen. es sind dadurch bereits massig viele Völkchen verbraust und waren für mich der Grund, auf andere Systeme wie Kieler o.ä. umzusteigen, die durch den offenen Gitterboden Vorteile bieten.
    Oder gleich auf Minnis setzen:
    Diese hier stehen auf einem kleinen Mäuerchen meiner Terrasse beim Haus (aus Diebstahlschutzgründen) und haben 40°C problemlos überstanden.

  • Michael,
    Kieler hab ich hinter mir...
    Ich hab 750km nach Insel, das Wachs der Wäbchen hängt nur am Oberträger, auf der Insel auf dem Pferdekarren... das sit nicht besonders fest und fällt oft runter bevor es im Auto ist.
    Ameisen sind auch eim Tema, zumindest bei mir Zuhause und wenn die die Kieler auf Baltrum auf dem Boden stehen. Und ich liebe das nicht wenn die Qeen in der Futterkammer Eier legt bzw ich die daraus fischen muß wenn...
    In Zukunft Minis, so verändert das 2 Völchen reinpassen, Statt Futtertasche halt ne Futterwabe...
    Was denkst du, Queens noch gut? Legen tun die zögerlich wieder...nur was?
    Lg.
    Dieter

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  • Hall Michael,



    Diese hier stehen auf einem kleinen Mäuerchen meiner Terrasse beim Haus (aus Diebstahlschutzgründen) und haben 40°C problemlos überstanden.


    ich werde meine Mini im nächsten Jahr auch auf eine Mauer im Garten platzieren. Aktuell stehen sie auf einer kleinen Terrasse und jeder muss am Flugloch vorbei, ist gewöhnungsbedürftig.


    Die Idee mit der Mauer hätte ich früher entdecken sollen. Das passt wunderbar.


    Hast du die normalen Fluglöcher geschlossen und extra Öffnungen in den Zargen?


    Schöne Grüße aus dem Schwarzwald


    Heinz

    (DadantUS - Buckfast) carpe diem - wenn morgen die Welt untergeht - bilde ich heute eine Ableger :-)

  • Hallo Dieter,
    hast natürlich Recht mit der Stabilität des Baus der Kieler.
    Da man sie so schön in 4er Blöcken transportieren und aufstellen kann, habe ich sie immer noch im Einsatz.


    Hallo Heinz
    Die "normalen" Flugschlitze habe ich zugeleimt. Durch die Fluglöcher in der Zarge haben die Ausflüge einen größeren Abstand zum Boden und die Bienen müssen auf der Belegstelle z.B. nicht durchs Gras, um an ihre Fluglöcher zu kommen. Des Weiteren ist im Inneren der Zarge hinter jedem Loch ein Stück Drohnenabsperrgitter angenagelt, so dass wir jederzeit belegstellenbereit sind.