Ganze Zarge auffüllen?

  • Ja klein ist mein Volk leider noch, das stimmt wohl. Aber ich habe es erst seit knapp 2 Monaten und es bestand aus einem 12x6cm großen ausgeschnittenem Stück Brutwabe und einer ausgeschnittenen Weiselzelle. Die Weiselzelle wurde leider zu beginn aufgenagt und war leergeputzt als ich sie fand. Die Damen hatten aber im gleichen Atemzug schon für eine Neue Königin gesorgt.
    Bis jetzt hat sich das Volk in Anbetracht seiner Umstände gut entwickelt.
    Ich habe nur dieses eine Volk, deshalb ist eine Zugabe von einem fetten Bruträhmchen oder Vereinigung mit einem anderen Volk nicht machbar.

    "Gehe nicht gelassen in die gute Nacht. Brenne, rase, wenn das Dunkel sich legt. Dem sterbendem Licht trotze wutentfacht." -Dylan Thomas

  • Dann tritt mal denjenigen gepflegt aber kräftig in den Hintern, der Dir das angedreht hat, und er soll gefälligst für die fehlenden Bienen sorgen.
    Trotzdem an den Beutenrand rücken.

  • es bestand aus einem 12x6cm großen ausgeschnittenem Stück Brutwabe und einer ausgeschnittenen Weiselzelle.


    Wer macht denn sowas!? Wer einem Anfänger so einen 'Ableger' gibt, wohlmöglich verkauft, den soll beim ..... Blitz.... treffen! Amen.


    Du brauchst Bienen und eine neue Königin brauchst Du auch. Grausam. Immer wenn man denkt, man hätte inzwischen so jede Form imkerlichen Irrsinns gelesen oder gesehen, kommt wieder was Neues um die Ecke, was das toppt. Absolutes Highlight 2015 soweit.


    Kauf Dir einen kleinen Ableger mit neuer Königin von einem richtigen Imker auf Deinem Rähmchenmaß, drück Deine Notnachschaffungskönigin ab und häng die neuen Bienen zu Deinen Bienen einfach daneben in die Kiste. Selbst wenn Deine Bienen den Winter überleben (und es sind einfach zu wenig), das gibt nächstes Jahr nix. Und es können auch bei guten Völkern viele Dinge passieren, aber Du weißt zusätzlich auch noch nicht so richtig, auf was Du achten müßtest, geschweige denn, wie Du gegensteuern müßtest, wenn etwas schief läuft. Da hast Du so einfach keine Chance. Bei Fragen schick mir 'ne PN und wir telefonieren mal.


    Beste Grüße, erschüttert,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo Ralf!
    Klare und deutliche Aussage.
    Volle Zustimmung!

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Sag ich ja, genau so ist es! Zum vereinigen ist noch genug Zeit - aus eigener Kraft gehn die fast sicher drauf.


    Gruss. Stephan

    Auch wenn die Biene einen gestreiften Rücken hat, ist sie noch lange kein Tiger!

  • Bei langsamer Futterwabe unter am besten 1-2 ausgebauten Waben kann man daraus noch ein 5-6 Waben Volk/Ableger hinbekommen. Bisher scheinen die Temperaturen zu passen aber die werden nur mit Futter Waben bauen und dann direkt alles befüllen. Ausgebaute Wabe würde helfen. Dazu kannst sie austricksen, lass sie eine Wabe ausbauen und dann legst du die waagerecht auf die Oberträger oder in den Boden. Wird dann innerhalb 1-3 Tagen umgetragen, dann die leere Wabe an die Wabe die mehr Brut hat und nicht füttern. Sobald Madam anfängt zu stiften kannst wieder 200ml geben. Aber 200ml fertige Mischung nicht 200 Sirup und 200 Wasser.
    Wenn du ein Schied hast dann sofort die Brutwaben an eine Zargen Wand (dort auch das Flugloch hin) und im Anschluss an die Brutwaben das Schied. Leer Wabe noch zwischen Schied und Brutwaben und machen lassen. Du musst die Bienen auf den Brutwaben Bereich konzentrieren dann legt Madam auch mehr und die Meute verteilt sich nicht nutzlos über die Futterwaben.


    Für den Winter würde ich die dann Mitte bis Ende September auf 5-6 Waben zusammen drücken und am besten mit Schied oder einer Styrodur Trennwand eingrenzen. Kommen damit auch sicher über den Winter und geben dann im Frühjahr gas. Honig kannst damit aber frühestens ab Ende Mai einplanen. Wird dafür zur Tannen Tracht perfekt dastehen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Bei langsamer Futterwabe unter am besten 1-2 ausgebauten Waben kann man daraus noch ein 5-6 Waben Volk/Ableger hinbekommen.


    Die Königin ist eine Nachgeschaffene aus einem 12 x 6 cm großem Brutwabenstück. Und nicht aus einer tollen Weiselzelle, sondern eine, die vorher wild gebaut wurde aus einer überalterten Made.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ralf ist mir bewusst. Aber was will er denn noch machen? Für 12x6 cm hat sie denoch ein kleines Volk aufgebaut gebracht.
    Hätte hier eine F2 Buckfast die könnte ich gern herschenken, aber was passiert wenn das Umweiseln schief geht?
    Ich würde da nun alles so lassen wie gehabt. Damit lernt er die Grenzen des machbaren kennen.
    Er hat nunmal nur dieses eine "Volk" und wäre er in mein er Nähe würde ich direkt 1-2 Brutwaben oder 500 Gramm Bienen spenden.
    Allein der Anfang mit 12x6cm Brutwabe zeigt mir einfach, dass Christian voll bei seinen Mädels ist und aus fast nichts ein kleines Häufchen Bienen gemacht hat.
    Da ich mir vorstellen kann was es ihm bedeutet könnte ich ihm daß Auflösen oder kaufen eines anderen Ablegers nicht antun. Bin da gerade sentimental ^^


    Ich wäre für ein Projekt zur erfolgreichen Ein- und Auswinterung von Christians Bienen und er stellt uns laufend Fotos ein. Dann sehen wir ja was passiert.
    Im Notfall würde ich verdeckelte Futterwaben einlagern, die Mädels in eine 5 Waben Styrodurbeute setzen, weiterfüttern und im Frühjahr bei Bedarf Futterwaben zugeben. Geschützt überwintern, im Notfall in der Garage und nächstes Jahr hat Christian wieder Freude und besorgt sich noch ein Volk damit sowas nicht mehr passiert.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo. Hätte da auch eine Frage bzl. Waben ausbauen.
    Habe im Mai 2 Ableger gemacht. Davon den zweiten aus versehen mit der alten Königin. Beide haben sich sehr gut entwickelt, besetzen eine ganze Zarge (Zander) und haben mindestens 5 Brutwaben.
    Mangels ausgebauter Waben wollte ich jetzt die Mädels noch bissl bauen lassen. Habe je eine Zarge mit 7 Mittelwänden aufgesetzt und ca. eine Woche lang jeden zweiten Tag gut 0,5l 1:1 gefüttert. Aber da tut sich nix. Kann gut sein das sie schon keine Lust mehr haben, oder?

  • Bei langsamer Futterwabe unter am besten 1-2 ausgebauten Waben kann man daraus noch ein 5-6 Waben Volk/Ableger hinbekommen. Bisher scheinen die Temperaturen zu passen aber die werden nur mit Futter Waben bauen und dann direkt alles befüllen. Ausgebaute Wabe würde helfen. Dazu kannst sie austricksen, lass sie eine Wabe ausbauen und dann legst du die waagerecht auf die Oberträger oder in den Boden. Wird dann innerhalb 1-3 Tagen umgetragen, dann die leere Wabe an die Wabe die mehr Brut hat und nicht füttern. Sobald Madam anfängt zu stiften kannst wieder 200ml geben. Aber 200ml fertige Mischung nicht 200 Sirup und 200 Wasser.
    Wenn du ein Schied hast dann sofort die Brutwaben an eine Zargen Wand (dort auch das Flugloch hin) und im Anschluss an die Brutwaben das Schied. Leer Wabe noch zwischen Schied und Brutwaben und machen lassen. Du musst die Bienen auf den Brutwaben Bereich konzentrieren dann legt Madam auch mehr und die Meute verteilt sich nicht nutzlos über die Futterwaben.


    Für den Winter würde ich die dann Mitte bis Ende September auf 5-6 Waben zusammen drücken und am besten mit Schied oder einer Styrodur Trennwand eingrenzen. Kommen damit auch sicher über den Winter und geben dann im Frühjahr gas. Honig kannst damit aber frühestens ab Ende Mai einplanen. Wird dafür zur Tannen Tracht perfekt dastehen.



    :u_idea_bulb02:Das klingt doch mal nach einem Plan! :u_idea_bulb02:
    Ich hab zwar kein Schied aber ich kann doch auch ein 5mm starkes Brett mit Oberträgerleiste versehen das in die Zarge passt und von der länge genau bis zum Gitterboden geht, das müsste doch gehen?
    Für den Winter hab ich die Möglichkeit die Beute einfach in den Benachbarten Stall zu stellen. Dort ist es auch kalt aber geschützt vor Wind und Wetter.


    Danke an Mc Fly und alle anderen die sich hier Gedanken machen

    "Gehe nicht gelassen in die gute Nacht. Brenne, rase, wenn das Dunkel sich legt. Dem sterbendem Licht trotze wutentfacht." -Dylan Thomas

  • :u_idea_bulb02:Das klingt doch mal nach einem Plan! :u_idea_bulb02:


    Nein, das klingt nicht nach einem 'Plan'. Das ist eine ganz ganz schlechte Idee auf Kosten der Bienen. Markus, wenn DU das bei einem Völkchen so machen würdest, weil Dir die Königin so wahnsinnig am Herzen läge und Du aus welchen Gründen auch immer keine Bienen zum Verstärken hättest, ok. Aber es fangen jetzt, weil es 'in' ist so viele neue Imker an, die lesen hier mit, setzen wir die jetzt alle auf so eine Schiene? Das reichen dieses Strohhalms übers Internet war kein guter Dienst an den Bienen. Du weckst falsche Hoffnungen, aus der Nummer kommen wir jetzt nicht mehr raus, und Du weißt selber, das Deine Tipps nicht gut waren. Dieses 'Volk' wird vielleicht überleben, aber da möchte jemand Imkern lernen. Hältst Du das für einen guten Einstieg? Ich halte das für den schlechtest möglichen.


    1. Es sind deutlich zu wenig Bienen.
    2. Die Königin ist Schrott, zum einen weil die Made zu alt war, dann wurde die zu alte Made schlecht aufgezogen.
    3. Es sind immernoch zu wenig Bienen, aber 'normalerweise' könnten die es mit viel Liebe, etwas Glück und Fachwissen (aka 'Erfahrung') evtl. schaffen. Aber nicht mit der Königin und ohne Erfahrung. Überwintern im Schuppen, Wärmflasche, ...Gequwirrlte Scheiße ist das.
    4. Überleben ist nicht Alles. Es wird nichts.


    Lieber Christian, ich versteh Dich zu gut. Aber Du reitest es totes Pferd. Das ist romantisch, ich weiß, die Idee Du kannst sie evtl. retten, aber das kann nichts. Es ist Mitte August, Du hast noch alle Zeit der Welt, Dir für 25€ zwei Brutwaben zu besorgen und für 15€ eine gute, standbegattete Königin. Dann helfen wir Dir weiter, versprochen. Ansonsten kommt jetzt die Phase 'jetzt erst Recht' auf Kosten der Bienen, dann ist es wie der Unfall auf der Gegenfahrbahn, ich werd weiterhin lesen, bin aber raus. Der Ball liegt jetzt bei Dir.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich stütze Ralf's These zu 100%. Aufpäppeln kann gut kommen aber nicht um diese Jaheszeit. Schau dir das Brutbild an. Es ist verzerrt, zerrissen und löcherig. Das ist typisch für eine Notkönigin im Stress. Sie hat keine gute Entourage, welche sie beim legen unterstützt, weil schlicht und einfach die Bienenmasse fehlt. Suche ein Bienenkumpel, welcher dir mindestens 3 gut besetzte Brutwaben abgibt und schau nach einer guten Ersatzkönigin. Die Jetzige wird es auch nächsten Frühling nicht schaffen, weil sie schlicht und einfach nicht gut ist.


    Als Neuimker sollte man vorallem Freude an den Bienen entwickeln können und nicht Probleme bewältigen müssen, welche etwas mehr als zwei drei Monate Erfahrung zu deren Bewältigung benötigen. Ich finde der Verkäufer dieses Häufchen Elends hat dir einen ganz schlechten Dienst erwiesen und sollte dies dir gegenüber kollegial und professionel mit zusätzlichen Bienen frei Haus korrigieren. Eine gute Königin würde ich von einem erfahrenen Forumsmitglied in deiner Nähe zu kaufen versuchen. Dafür reicht die Zeit noch.


    Imkerlicher Gruss aus der Schweiz. - Stephan

    Auch wenn die Biene einen gestreiften Rücken hat, ist sie noch lange kein Tiger!

  • Ralf du hast doch vollkommen RECHT! Ich würde es bei meinen auch so nicht machen weil mir solch ein Volk/Ableger im nächsten Jahr nichts bringen würde und die komplette Zeit bis vermutlich Juli gepflegt und vermutlich auch gefüttert werden muss.
    Aber im Grunde ist das, was Christian da hat doch eine Zarge von einem MiniPlus. Man wird diese Einheit über den Winter bekommen aber zu welchem Preis.
    Daher volle Zustimmung unter den von dir genannten Gesichtspunkten!


    2 Brutwaben oder einfach noch 1kg Bienen als Kunstschwarm dazu und schon marschiert der kleine Haufen wie ein geölter Blitz, da sind wir uns wie meist auch einer Meinung.


    Dennoch hat Christian meinen Respekt für die Pflege dieses ursprünglichen "EinWabenBegattungskästchengroßenVolkes". Mit der Erfahrung wird er sicher ein gutes Auge für seine künftigen Völker haben.



    @Christian, Plan darf man es wirklich nicht nennen, höchstens Notfallplan. Dir muss bewusst sein was du von diesem Völkchen erwartest und es dir bringen soll.
    Frag doch mal in deinem Umfeld ob du nicht noch irgendwo 2 schlupfreife Brutwaben oder 500-1000 Gramm Bienen her bekommst. Hier kannst z.B. auch gezielt nach Begattungseinheiten fragen. Ist zwar auch Bastelei, aber die Rähmchen lassen sich an Oberträger schrauben/drahten und die Bienen kannst auch dazu laufen lassen. 5 volle Apideas und alles ist geritzt. Also Möglichkeiten gibt es genug um irgendwie an Bienenmaterial zu kommen. Dann nimmst direkt noch eine begattete Königin im Apidea /Kieler etc. mit und setzt den ganzen Kasten oben auf die Oberträger deiner Rähmchen in eine Leerzarge. Boden öffnen und eine Lage Zeitungspapier auf die Obeträger legen damit die sich da durch fressen müssen. Paar kleine Löcher rein und abwarten. Zuvor am besten die bisherige Königin entnehmen.


    Ralf, ich hab selbst vor über 20 Jahren mal sowas gemacht und es hat mich einfach für meinen weiteren Werdegang mit den Bienen geprägt. Als Anfänger arbeitet man mit sowas kleinem ganz anders wie mit einem großen Volk. Man hat nicht die anfängliche Angst und beobachtet bald jede einzelne Biene usw. Daher rutsch ich hier gerade in den verhätschler Bereich und schwelge in alten Erinnerunngen :oops:

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo Christian,


    gehe einmal auf folgende Seite: http://www.agroscope.admin.ch/…/02107/index.html?lang=de
    Du findest dort die Anleitung für die Liebefelder Schätzmethode. Wende die einmal auf deine Fotos an. Ich habe das einmal getan und komme auf 2,1 besetzte Wabenseiten, entsprechend ca. 2000 Bienen.
    Dein Völkchen hat, deinen Fotos nach zu urteilen, eine gut bebrütete Wabe und eine einseitig auf kleiner Fläche bebrütete Wabe. Auf Wabe 2 sind gerade Jungbienen geschlüpft und die leer gewordenen Zellen sind neu bestiftet. Das Brutbild ist nicht löchrig, das ist eine Fehleinschätzung. Somit arbeitet die Königin ganz normal.
    Brutwabe 2 ist zu ca. 80% bebrütet, das entspricht ca. 4500 Zellen. Wabe 1 dagegen hat Brut auf ungefähr 1 dm² einseitig, was ungefähr 400 Zellen entspricht. Daher kannst du innerhalb der nächsten 21 Tage, also bis zum 7.9., mit ca. 5000 schlüpfenden Bienen rechnen. Davon wird ein großer Anteil Sommerbienen sein, weil das Volk weiß, dass es noch Arbeiter braucht. Die Hälfte der jetzt vorhandenen 2000 Bienen wird dann abgestorben sein. Somit wird dein Völkchen am 7.9. auf ca. 6000 Bienen angewachsen sein. Allerdings musst du damit rechnen, dass das zur Hälfte Sommerbienen sind, die noch vor dem Winter absterben. Somit kannst du am 7.9. mit ca. 3000 Winterbienen rechnen.
    Manche Kleinvölker lassen sich noch bis in den Oktober hinein zu kräftigem Brutgeschäft reizen, sicher ist das aber nicht. Unter dieser Bedingung könntest du geschätzt den Winterbienenanteil noch einmal verdoppeln, also ca. 6000 Winterbienen entsprechend 3,5 voll besetzten Waben erreichen. Bei 5000 Winterbienen geht man von einer mittleren Überlebenswahrscheinlichkeit von 50% aus, bei 6000 wird es nicht viel mehr sein.
    Falls dir das reicht, kannst du fortfahren. Mit Mittelwänden wird das aber nichts. Falls du diesen Weg wirklich gehen möchtest, besorge dir bebrütete Leerwaben und fülle damit auf.
    Noch etwas: Mache jetzt auf keinen Fall eine AS-Behandlung! Warte bis Dezember und mache dann eine OS-Bedampfung! Jede aggressive Varroabehandlung muss vermieden werden, das überlebt dein Volk nicht.
    Noch einen Rat: Wende dich an den edlen Spender deines Kleinvolks. Wer solche Ableger bildet und an Anfänger abgibt, den könntest du auch verpflichten dir zu helfen, daraus ein überwinterungsfähiges Volk zu machen. Möglicherweise hilft er dir dann schon aus Schuldbewusstsein mit Leerwaben und schlüpfender Brut.


    Gruß Ralph