EU Auswüchse

  • Wenn das bei den Bienen auch mal so kommt, Prost Mahlzeit, da wird mir Angst und Bange.


    Das ist doch schon so. Der Hunger der Wirtschaftsvölker muss nur groß genug sein, dann wird alles geplättet, was etwas kleiner ist. Da bringt auch ein Miniflugloch nix, trotzdem verschwinden innerhalb von 24 Stunden 2,5 Kg Futterteig aus der Futtertasche. Und innerhalb von 2 Stunden 1 Liter roter Sauerkirschnektarsirup :cool:


    Das geht ganz schön ins Geld, die fremden Bienen durchzufüttern.


    Grüße Sven


  • Wenn die Landrasse weg bricht, kann das vielleicht auch etwas mit Inzucht zu tun haben. Kann mich da aber auch irren.


    Ich hab ja noch weniger Ahnung als Du, aber zum Teil vermute ich in manchen Fällen allerdings imkerliche Fehler :roll:
    Sei es bei der Varroa-Behandlung oder auch bei der Völkerführung nach der Honigernte.
    Kann auch an mir liegen, das ich alt und kautzig werde oder ich zieh die Beispiele an?
    Hier wirst Du allerdings auch mit einer genetisch veränderten Superbiene keine Änderung bewirken!
    Diesen Teil der Wahrheit wollt ich nicht verschweigen, ein anderer Teil der Wahrheit ist, das unabhängig von der gehaltenen Unterart die Probleme die gleichen sind. Da ich bislang immer von unterschiedlichen Brutverhalten der Unterarten ausging kann es meiner unbedeutenden Einschätzung nach nicht das Kriterium Unterart sein, das die Imker vor Probleme stellt. Warum? Gerade bei der angeblich durchbrütenden Buckfast sollten sich höhere Verluste belegen lassen. Carnica und auch Dunkle gehen hingegen leichter aus der Brut und bei einigen Dunklen redet man von einer späteren Entwicklung und auch hier sollten sich bei den Befallzahlen gegenüber der Buckfast und Carnica ergeben.
    Sorry das ich das nun nicht wissenschaftlich rüberbringen kann, aber ich bekomme ja auch kein Sponsorenvertrag von der EU und somit müssen meine einfache Sätze genügen.
    Nun sind mer wieder bei dem leidigen Thema mit dem ein Imkermeister ständig mahnt... eines ist bei den drei genannten Unterarten allerdings neben den Verlustzahlen gleich. Die Nahrung die sie suchen und konsumieren. Wäre zu schön und zu einfach wenn man das mal als Grundlage für die Forschung nehmen würde...
    LG
    Andreas

  • Ich gehe mit Bernhard dacor,
    ich bin Buckfastimker, aber ich habe nichts gegen Carnica oder dunkle Biene.
    Welches Ziel die Umfrage hat ist mir nicht 100% klar
    Wenn wir damit eine "dunkle Biene" bekommen die in der Honigleistung wie Buckfast ist, dann gerne. Aber selbst bei Carnica, die sind etwas später,. dafür später um so fleisiger, also so 100% mehr Vorteil kann ich nicht erkennen. Da ist für mich die Frage was ist an meinem Standort die bessere Wahl.
    Standbegattung, Honigertrag, usw.
    Für mich ist die Idee den Mammut hatten wir vor XX Jahren jetzt wollen wir ihn wieder ein Fassnachtsgag, aber nix wo man Zeit und Geld investieren sollte,


    LG Martin

  • Ich hab ja noch weniger Ahnung als Du, aber zum Teil vermute ich in manchen Fällen allerdings imkerliche Fehler :roll:


    Ja die gibt es und die gab es aber auch schon vor den Milben und auch zu Zeiten von DDT und E605


    Zitat

    ...Hier wirst Du allerdings auch mit einer genetisch veränderten Superbiene keine Änderung bewirken!


    mir ging es nicht um den Erhalt einer Superbiene
    da ist das Ganze falsch verstanden worden



    Zitat

    ....unabhängig von der gehaltenen Unterart die Probleme die gleichen sind.


    daher hat weder ein Binefeld noch andere die Weißheit mit Löffel gegessen und ihnen gehören diese Gelder die da locker gemacht wurden nicht alleine


    Zitat

    ...Gerade bei der angeblich durchbrütenden Buckfast sollten sich höhere Verluste belegen lassen.


    ist das wirklich so, dass die Buckfast durch brütet?


    Zitat

    .. Carnica und auch Dunkle gehen hingegen leichter aus der Brut


    auch hier gleiche Frage


    Zitat

    ..und bei einigen Dunklen redet man von einer späteren Entwicklung..


    diese Erfahrung kann ich belegen.


    Zitat

    .... sollten sich bei den Befallzahlen gegenüber der Buckfast und Carnica ergeben.


    will man das wirklich wissen?


    Wie war das seiner Zeit mit dem Bond Versuch? wessen Bienen haben hier eindeutig geglänzt?


    Zitat

    ....ich bekomme ja auch kein Sponsorenvertrag....


    ich hab auch keinen


    Zitat

    Nun sind mer wieder bei dem leidigen Thema.... Die Nahrung die sie suchen und konsumieren...


    so und an dem Punkt hab ich wie du auch eben ein großes Problem


    da wird massiv weg geschaut und gleichzeitig etwas in Anspruch genommen, das man überhaupt nie erfüllen kann


    es sei denn, diese Leute haben ein ganz anderes Ziel....


    das da vielleicht in die Richtung geht, eine Biene zu kreieren, welche mehr PSM verträgt?


    Finanziert mit EU Gelder?

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • I...Welches Ziel die Umfrage hat ist mir nicht 100% klar


    mir schon


    diese Umfrage soll die Rechtfertigung liefern, EU Gelder für diesen Mist auszugeben. Was anderes kann ich nicht erkennen.

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Ich empfand die Umfrage als ziemlich suggestiv...fast schon manipulierend.


    ... und ab der Mitte gibt es nur noch die gleichen Antworten, ganz egal ob die passen oder nicht. Da mußte wohl schnell was fertig werden, um das Fördergeld abzugreifen über das wir später in anderen Zsammenhängen und "Haushalt" lesen können, wieviel Aufwand die EU mit den Bienen und Imkern treibt und wieviel ihnen zufließt. Ich geb einen aus, wenn diesen Fragebogen der Dr. Bienefeld ins Netzwerk gekloppt und selbst auf Plausibilität getestet hat! Wie kann es denn sein, daß nach einer persönlichen Hauptinformationsquelle gefragt wird, dann aber zig Informationsquellen mit "Stimme voll und ganz zu" bewertet werden können. Das ist methodischer Chwachsinn. Wer wissenschaftlich so arbeitet, sollte kein Fördergeld kriegen, sondern vielleicht ein Stipendium oder einen Zuschuß zur Nachilfe.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • das da vielleicht in die Richtung geht, eine Biene zu kreieren, welche mehr PSM verträgt?


    Finanziert mit EU Gelder?


    Haben wir das nicht ansatzweise hier schon einmal diskutiert? Mir ist sowas irgendwo in Erinnerung geblieben.
    Sinn der Sache kann es aber nicht sein, denn selbst wenn die Honigbiene so verändert werden könnte das sie höhere PSM Dosen tolleriert so verrecken ihre wildlebenden Verwandten weiter.
    Auch wenn die Honigbiene wichtig für die Bestäubung ist, so sollte man die Arbeit der Wildbienen nicht unterschätzen.
    Die Fördergelder wären also zum Fenster rausgeschmissen.
    Mir ist schon klar das es Dir nicht um die Superbiene ging... hier war Hohen Neuendorf mit der Kreation einer eben solchen gemeint.
    Zum Rest Deiner Antwort stütz ich mich einfach auf Aussagen aus dem Netz und auch hier aus dem Forum das die Buckfast bspw. auch bei Trachtlücken durchbrütet. Verifizieren kann ich das nicht und wollte das auch nicht weiter thematisieren. Was ich ausdrücken wollte ist, das sich das unterschieliche Verhalten auch in der Varroaentwicklung bemerkbar machen müsste. Da gravierende Unterschiede mir jedenfalls nicht bekannt sind müssen die Ursachen woanders liegen. Zieh ich jetzt zu meiner bisherigen Betrachtungsweise noch den Umstand hinzu das es der Honigbiene mittlerweile in den Städten besser geht als auf dem Land dann brauchts eher Forschung in eine ganz andere Richtung. Sicher gibt es auch in den Städten Völkersterben, allerdings meiner Ansicht nach in anderen Dimensionen.
    Wir alle sind zum größten Teil keine Wissenschaftler, doch die Summe unserer Beobachtungen lässt dennoch Einiges an Schlüssen zu, die einer Klärung dienlich sein sollten. Die Beobachtungen gibts sogar gratis, ohne jede Beihilfen. Nachteil allerdings, man kann die Ergebnisse nicht in die gewünschte Richtung steuern! Ferner fällt es so schwerer den einzelnen Imker "dumm" zu halten und ins Schämeckchen zu schicken wenn alternative Informationsquellen genutzt werden. Ich denke auch darauf zielt die Umfrage ab.
    Allerdings besteht auch trotz der Umfrage wenig Hoffnung das die EU das Ansinnen nicht fördert, denn für Sinnhaftigkeit der Maßnahmen ist die EU nun nicht gerade bekannt... :roll: