Staub bei Getreideerne

  • Die Getreideerne ist nun voll im Gange, dabei staubt es gewaltig, nebelartig verteilt sich der Staub in der Umwelt.
    Da das Getriede vor der Ernte mit Roundup gespritzt wird, könnte das Mittel mit dem Staub in die Umwelt gelangen.
    Wo sollten die 3,5kg Glyphosat/ha sonst auch hinkommen?
    Der Staub gelangt in Bäche, Pfützen, in Dörfer auf die Straßen in die Gärten. Mit den nächsten Starkregen wird alles abgewaschen und die Umwelt großflächig kontaminiert. Für den Hobbygärtner wurde das Mittel verboten, großflächig darf es verteilt werden.


    Gibt es Untersuchungen, ob Glyphosat im Staub beim Drusch enthalten ist?



    Erich


  • Hallo Erich,
    da ich raiffeisen weniger vertraue ein anderer Link http://pflanzenschutzdienst.rp…/sikkationspaetanwendung/
    Allerdings ist das wohl eine Frage der Auslegung und ich frag mich grad wer das prüfen sollte?
    Da auch wir Imker teilweise kreativ bei der Auslegung sind unterstell ich das anderen einfach mal :wink:
    LG
    Andreas

  • Das ist eine interessante Frage .
    Fakt ist aber : Die allgemeine Vergiftung der Umwelt ist in vollem Gang - das Problem . Verschiedene Anzeichen deuten klar darauf hin . Die Natur kann verschiedene Belastungen noch kompensieren , die Auswirkungen der Schadstoffe springen nicht sofort ins Auge - sie werden sich aber zeigen , wenn es zu spät ist .


    Hannes

  • Sie zeigen sich schon, auch schon im Trinkwasser/Grundwasser usw. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Zeug mit dem Staub verteilt wird,
    aber nicht nur dieses, da gibt´s ja auch viele andere Mittelchen, die gleich mit angewendet werden.
    Glyphosat ist leider noch nicht für den Hobbygärtner verboten!!!!

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi


  • Glyphosat ist leider noch nicht für den Hobbygärtner verboten!!!!


    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern in denen es für den Haus und Kleingartenbereich nicht zugelassen war. Warum es eine Erweiterung der Zulassung gab, darüber darf man spekulieren. Für mich bleibt das unverständlich, da man sowohl den Kleingärtnern als auch den Häuslebesitzern ein Unkrautzupfen meiner Ansicht nach zumuten kann

  • Es gibt kein Unkraut!!!
    Nur Dummheit!
    Unsere Bienen leben von Blüten und deren Inhalt.
    Die Menschheit von dem was daraus wird.
    Am besten alles betonieren und schööön grün streichen...


    Mir musst das nicht erzählen mit dem Unkraut, denn mir käme nie in den Sinn Glyphosat in den Garten zu kippen und ich mess auch meinen Rasen nicht nach :wink:
    Allerdings stell ich manchmal fest das nicht nur die Städter ein wenig "bekloppt" sind was die Vorgärten angeht :roll:

  • Stell euch mal vor:
    den Saatgutherstellern würde bestimmt, das die Saatgut nicht mehr sieben oder ein bestimmter %satz, sagen wir mal Kornblumensamen, dazugegeben werden müsste......
    Also Greening im Getreide....
    Duck und Wech

  • Mit den nächsten Starkregen wird alles abgewaschen und die Umwelt großflächig kontaminiert.


    Der Staub vom Drusch bestimmt, der von der vom Winde verwehten Spritzung nicht unbedingt. Das kommt auch z.B. auf die Art von Dacheindeckungen an. In den Regenwasserauffangbehältern von Asbestschiefer- und Betonziegeldachflächen mit poröser (aufsaugender!) Oberfläche hier auf dem Grundstück, ist jetzt 9 Monate nach der oktoberlichen Glyphosatspritzung (in 2014) immer noch kein Wachstum von Grünalgen möglich, da bilden sich nur braune und rötliche Algen. Ansonsten ist da auch kaum anderes Leben (Mückenlarven, etc.) zu finden. Ganz anders hingegen die Behältnisse, die an den Dachflächen mit wasserdichten Ziegeln hängen. Die waren nach dem ersten Regenschauer wieder weitestgehend clean.


    Stell einfach mal ein paar Behälter mit Regenwasser auf, wenns nicht mehr grün wird oder das Grüne in Form von schleimigen Blubberblasen an der Oberfläche treibt, weißte was los ist. Darin wird wohl auch der Grund für die massenhafte Ausbreitung der bösen Blaualgen im Meer zu finden sein, die Nährstoffe sind ja vorhanden. Und wenn die Grünen nicht können, müssen andere ran.


    Grüße Sven