Wo bleiben die Varroen?

  • Definiere bitte höher gezüchtet.


    Mehr Inzucht
    Höherer Flügelindex
    Dunklere Panzerfarbe
    ???


    Eine Tendenz ist aber feststellbar: je höher gezüchtet, desto mehr Milb.

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Egal, wie ich behandle, es fällt nicht viel. Mal hier und dort ein Volk mit etwas mehr...


    Eine Tendenz ist aber feststellbar: je höher gezüchtet, desto mehr Milb. Allerdings auf sehr niedrigem Niveau.


    Nachdem schon einige hier ihre Meinung zu deiner Aussage abgegeben haben, gebe ich mal auch meinen Senf dazu:


    Schwarzluchs, warum kannst du es einfach nicht lassen, das ständige unqualifizierte Gestänkere?
    Das ist sowas von niveaulos, was du hier im IF fabrizierst.
    Da brauchst dich gar nicht mit einem Avatar als "Gentleman" im Frack wichtig machen. Das passt so gar nicht zu dir.
    Kleider machen bekanntlich zwar Leute, aber das trifft bei dir nicht zu.


    Soweit mein ebenfalls genauso hoch qualifizierter Kommentar wie deine Äußerungen hier zu "Hochzucht".


    Ich behaupte einfach mal folgendes: Von Binenzucht hast du keinerlei Ahnung und davon ganz viel.


    Das musste mal gesagt werden.


    Es gibt viele sehr gute Züchter, die sich des Themas VSH und der Varroatoleranz QUALIFIZIERT ANGENOMMEN HABEN.


    Und sie kommunizieren das auf einem hohen Niveau.


    Frage: Was hast Du denn bisher für VSH getan außer herum gejammert und andere guten Züchter im Carnika und Buckfastbereich schlecht gemacht?


    Haste mal wieder TVV (=Totaler Völker Verlust) oder was?


    Lass doch deine Hetzerei hier!
    :evil:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Wie hast Du behandelt und wie sieht dann die Kontrollbehandlung aus? Hier fällt immernoch so gut wie nix.


    Beste Grüße,
    Ralf


    Bei mir sublimiert eine Säure durch die Beuten, alle 3-4 Tage und das ganze 5 mal + dann eine 6. Behandlung nach 6 Tagen zur Kontrolle.
    Bei der Kontrollbehandlung wird zum Teil sublimiert und zum Teil auch auf andere Mittel zurück gegriffen wie z.B. Schwammtuch, Puderzucker, Co2 Dusche und Zellen öffnen bei begründetem Verdacht.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Ui, und dann von null auf gleich 600? Heftig.


    Drück Dir die Daumen!
    Beste Grüße,
    Ralf


    Ne nicht ganz von null, 3 Tage nach der 1. waren es +-30, 3 Tage nach der 2. +-100 und 4 Tage nach der 3. +-600.
    Morgen kann ich wieder zählen gehen aber dieses Volk (ist sogar nur ein Ableger) stellt meinen absoluten Ausreisser dar, trotz bestehendem Putzverhalten und geöffneten Zellen über die ganze Zeit.
    Woher die die Dinger wieder anschleppen ist mir noch ein Rätsel, bis auf wenige Minis gab es da keine Räuberei am eigenen Stand. Bei der Erstellung wurde im Brutfreien Zeitraum auch behandelt und es gab von 3 komplett bebrüteten Zander 1,5 Brutwaben nur 50 Varroen die gefallen sind, von daher sollte alles gepasst haben, das Muttervolk ist da auch unauffällig und liegt im Bereich von 2-300 Varroen die bisher gefallen sind. Also eher Bilderbuchmässig und doch fast wieder beängstigend wenig.


    Daher wird genaustens kontrolliert, besonders die augenscheinlich unauffälligen, weil genau die haben mir letzten Herbst die meisten Probleme bereitet. Wobei ich da zuerst noch mit Ameisensäure gearbeitet hatte und erst später auf Oxalsäure umgestellt habe.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Ich habe mir gestern überlegt auch etwas böses zu Luxnigra zu schreiben , aber ist es denn wirklich Stichelei??
    Ich hab da gleich mal ein Beispiel, eine top Jungels Kreation angepaart auf einer deutschen Belegstelle kein VSH mehr und die meisten Milben, 1 x standbegattet na ja so lala aber spitzen Ertrag, hat sich von einem abgeschwärmtem Volk im Juli 1,5 Zargen klauen lassen, aber in der F2 jetzt der absolute Wahnsinn....da freue ich mich schon auf das nächste Jahr diese Waffe zu steuern, das wird echt Spass machen.
    PJ schreibt es ja auch das sich die wirklichen Erfolge nur in Standbegattung zeigen.....

  • ...
    PJ schreibt es ja auch das sich die wirklichen Erfolge nur in Standbegattung zeigen.....


    Der Hintergrund ist doch ganz leicht erklärbar:
    - Ein Züchter selektiert seine Linie (-n), wie auch immer
    - Die Standbegattung bringt oft gute Wirtschaftsköniginnen - Heterosis


    Gruß Jörg, Waldundwiesenfan

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  • Hallo Markus,
    Wieso behandelst du bei einem Volk was erkannt hat und ausräumt aber auf Grund des Ungleichgewichtes nicht hinterher kommt?
    Ich hätte mit Bienenmasse verstärkt und für zusätzliche Arbeitskraft gesorgt od.verdeckelte Brut entnommen, so selektierst du doch wieder nur auf Turbomilben die resistent gegen Behandlungsmittel sind u. eine hohe Reproduktionsrate haben.
    Der Milb lernt sofort in der nächten Generation, nur die welche eine lange Verweildauer auf den Bienen haben können sich vermehren, Resistenzen gegen der Schmelztopf oder ausgeräumt u. vor die Beute geworfen können nicht gebildet werden.

  • Hallo Markus,
    Wieso behandelst du bei einem Volk was erkannt hat und ausräumt aber auf Grund des Ungleichgewichtes nicht hinterher kommt?
    Ich hätte mit Bienenmasse verstärkt und für zusätzliche Arbeitskraft gesorgt od.verdeckelte Brut entnommen, so selektierst du doch wieder nur auf Turbomilben die resistent gegen Behandlungsmittel sind u. eine hohe Reproduktionsrate haben.
    Der Milb lernt sofort in der nächten Generation, nur die welche eine lange Verweildauer auf den Bienen haben können sich vermehren, Resistenzen gegen der Schmelztopf oder ausgeräumt u. vor die Beute geworfen können nicht gebildet werden.


    Seh ich gar nicht so. Bei einem Großteil meiner Völker konnte ich dieses Verhalten erkennen, jedoch reicht es manchmal einfach nicht aus um gegen die Milben anzukommen. Besonders wenn von einer anderen Quelle neue dazu kommen. Der erste Fall von +-30 Milben war für mich der in etwa erwartete Milbenfall bei diesem Ableger aber wie dann darauf die 100 Stück zu erklären sind lässt sich sicher nicht auf den hohen Anteil verdeckelter Brut zurück führen. Besonders dann die 600 gefallenen Milben sind mir dann schon komisch vorgekommen und ich werde morgen erstmal genau nachsehen ob die Damen eventuell eine Gewichtszunahme zu verzeichnen haben die nicht zur gegebenen Futtermenge passt. Hab in keinen 100m Luftlinie und direktem Blickkontakt einen benachbarten Imker bei dem ich nicht so recht sagen kann was er treibt. Auf jedenfall wintert er jedes Jahr 2 Völker ein und im Frühjahr räumt er meist auch 2 Beuten weg um dann so Mitte/Ende April wieder eine Beute aufzustellen.


    Zudem glaub ich nicht, durch die Oxalsäure eine Beeinflussung auf besondere Milben oder die Bienen vorzunehmen oder zu selektieren. Gerade deshalb nehm ich ja dieses Jahr gezielt nur diese Behandlungsform und werde auch nur Stichprobenartig mit anderen Möglichkeiten überprüfen ob der Erfolg vorhanden ist.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Das wurde hier schon öfter bestritten und dargelegt, warum das nicht sein kann. Ich habe mir dazu noch keine abschließende Meinung gebildet.


    Dann überleg mal was aus einem Parasiten wird der null Möglichkeiten hat sich anzupassen. Die Varroa bildet Resistenzen z. B. gegen Bayvarol und Perezin, auch AS Behandlungen tragen zur verbesserten der Vitalität der Milben bei, alles andere wäre un(bio)logisch.

    "One of nature's biggest forces is exponential growth" (A.Einstein)