Wo bleiben die Varroen?

  • Ich verstehe was du meinst. Aber warum denn jetzt behandeln, wenn keine Milben fallen?


    Also ich denke, du musst sowieso trotz momentaner geringer Abfall einmal behandeln, entweder jetzt oder im Sept.
    Jetzt behandelst du die Sommerbienen, die eh bald weg sind, im Sept. behandelst du die Winterbienen, die nochmal bei der Restentmilbung belastet werden. Daher meine ich lieber jetzt als später, selbst wenn jetzt wenig Milben fallen und man eventuell noch ein paar Kilos Honig ernten könnte. Es gibt bestimmt mehrere Wege, ich beschreibe nur meine persönöliche Meinung dazu.

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Zur Erklärung:
    Jede Behandlung mit Medikamenten, ob bei Tier oder Mensch, versucht, die Krankheit los zu werden. Dabei wird aber auch immer der "Wirt" mitgeschwächt.


    Auf den Bien übertragen, jetzt behandelt wo wirklich kaum Varroen drin sind, schafft man erst die Bedingungen zur massenhaften Vermehrung.

  • Also, ich habe ja nun behandelt. Mit dem Erfolg das ich nach 4 Tagen im Schnitt 15 Varroen ausgezählt habe. Bei 7 Völkern die ich behandelt habe. Da kann man doch nicht sagen das dies die Varroen reduziert.
    In diesem Fall hätte man wirklich nicht behandeln sollen.
    Alle 14 Tage den Schieber mit einem geöltem Tuch rein und den Überblick über den Befall behalten, so sollte es doch wohl sein.


    Interessant ist aber doch warum es so wenige sind, ich glaube eigentlich nicht das es bei mir im Frühling oder Sommer großartige Brutunterbrechungen gab.
    Grüße

  • Zitat

    Gestern die 1 Behandlung mit dem LD gestartet. Heute früh im Schnitt 100 Milben pro Volk gefallen...


    Etwas mutig das Ganze, bei Dir werden heute 32°C und morgen 34°C angesagt.....


    Beste Grüße
    Hartmut

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von hartmut ()

  • Ich habe bei zwei Völkern gestern die ersten Verdunster abgeräumt. Waren nach einer Woche bereits leer (30 ml / Tag). Gefallen sind um die 200-300 Milben in der ganzen Zeit. Bei einem Verdunster war noch ein Rest drin (denke ein Tag oder so). Auch da sah es bisher ähnlich aus. Sind nicht so viele drin bei mir.

  • Bei mir ist's wie in den meisten Jahren: Milbenfall bei den meisten Völkern eher gering. Dafür gibt's auf jedem Stand ein oder zwei Milbenschleudern, bei denen (in den vergangenen 4 Tagen nach AS) so zwischen 7 und 10 Tausend Milben gefallen sind. Ich verstehe bis heute nicht warum es davon jedes Jahr einige gibt, weil doch alle immer gleich behandelt werden. Was mich verblüfft: Obwohl bei diesen (seltenen) Milbenschleudern um den 20. Juli herum soviele Milben drin waren - weit jenseits der von Experten definierten "Schadensschwelle" - so kommen diese in der 2. Augusthälfte/September doch immer wieder auf die Beine und überwintern normal.


    mfG
    Baudus

    Und wieder ist Frühling / auf alte Torheiten / folgen neue Torheiten (Issa)

  • Ich habe alle Völker kontrolliert und - mit der Ausnahme von einem Volk - lagen alle bei unter 5 Milben täglich. Der Ausreißer lag bei 9 Milben/Tag.
    Ende der Woche werden die Schieber nochmal eingelegt und wieder nach 3 Tagen kontrolliert.
    Ich werde vermutlich Ende Juli trotzdem testen was fällt wenn ich AS Schwammtuch von unten durchführe.


    Ich werde berichten...

  • ...schafft man erst die Bedingungen zur massenhaften Vermehrung.


    z.B. durch Verdunstungskälte?


    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=41871&page=2&highlight=hobbos


    #23


    :confused:

    das Ganze erinnert mich auch etwas an 2012. War es da im Sommer nicht auch längere Zeit heiß?


    Gilt da wo möglich folgendes


    Heißer Sommer = weniger Varroa
    kühler Sommer = viel Varroa


    :confused:

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Etwas mutig das Ganze, bei Dir werden heute 32°C und morgen 34°C angesagt.....


    Beste Grüße
    Hartmut


    Die Bienen stehen in einem Freiständer der heute Tageshöchsttemperaturen von 28 Grad im Inneren hatte. Verdunstung bei 10-15 Ml pro tag, also bis jetzt ziemlich Stressfrei....