Wo bleiben die Varroen?

  • 'Waldtrachtkrankheit', z.B.? Ich hab hier keine Tannen, kenne ich also nur vom Hörensagen. Aber grundsätzlich hast Du natürlich Recht, das Abwarten nicht immer die Lösung sein sollte!


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Irgendwo hat der Drohn mal geschrieben, dass Bienen bei ordentlichem Pressing älter werden -- warum und wieso weiß ich nicht mehr ;) ich hab auch einige nackige dabei


    Die Mädels werden älter, weil sie schlicht und ergreifend weniger Brut zum Pflegen haben. In gewisser Weise sind sie einfach gepresst und könnten noch mehr Brut pflegen. Das wird durch fehlenden Platz verhindert.


    Brutpflege geht aufs Alter der Bienen, wie man bei den nicht brutpflegenden Winterbienen im Herbst sieht. Kaum den ersten Brutsatz gepflegt und schon ist es vorbei mit der Langlebigkeit...
    :wink:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • und die "besser" gepflegten Larven durch mehr Besuche in gleicher Zeit?! dürften auch mit mehr Potential starten oder?!

    mein Fahrradlicht ist mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und ich ganz knapp hinterher

  • Hallihallo,


    :eek: ui ...... was ihr da für Krankheiten seht, hoffentlich erkrankt ihr selbst nicht mal schlimm an irgendwas, ihr betet das ja förmlich herbei.


    Richtig @Clas, da ist keine Räuberei zu sehen, da gibts auch nix zu räubern, ich füttere ja nicht mehr und was Verdeckeltes, das dann Wachskrümel auf dem Flugbrett hervorruft, gibts auch nicht. Das ist eins von zwei der letzten Völker hier am Hausstand, alle anderen wurden schon ausgeräubert, trotz 8 mm Flugloch. Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Bienen sowenig Haare haben, da muss man sich erstmal durchkämpfen, sowohl als Heim- als auch als Auswärtsteam. Es hat trotzdem bei fast allen nix geholfen, wenn erstmal die Räberbande in der Kiste war, herrscht nur noch Chaos. Danke @ Salman :)


    Hab vorhin gegen 20 Uhr trotzdem mal wieder etwas flüssig gefüttert, ca. 500 ml, es geht ja sonst nix vorwärts. Das dauerte keine halbe Stunde, bis wieder Fluglochkämpfe begannen und auch sonst viel Flugverkehr an ehemaligen Ablegerstandorten und im ehemaligen Beutenlager aufkam, obwohl da nix mehr steht und die letzten Wochen auch nix los war. Eine absolut katastrophale Situation hier, was die Räuberei angeht, betrifft die Wespen genauso.


    Werde morgen vormittag mal ein Foto machen, wenn das eintritt, was ich befürchte....


    Am Waldstand war ich heute nachmittag auch mal, da ists ruhig, Flugrichtung in Richtung Kleingartenanlage / Mulde, obwohl selbst dort mittlerweile das Springkraut größtenteils vertrocknet ist. Achso und bezüglich des Themas: 3, 0, 5 Milben auf den Windeln aus einem Zeitraum von 10 Tagen.


    Reinschauen werde ich dort, wenns kühler ist, erweitern werde ich wegen der Räubereigefahr nicht mehr, nur noch etwas beifüttern.


    Grüße Sven

  • und die "besser" gepflegten Larven durch mehr Besuche in gleicher Zeit?! dürften auch mit mehr Potential starten oder?!


    ... Auch das ist ein Aspekt, den man in Betracht ziehen muss ...
    :wink:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Moin Sven,


    nichts verdeckeltes in der Beute? Das ist ein Zustand, der aber doch schleunigst gebessert gehört, denke ich. Was denn bliebe solchen Bienen anderes übrig, als zu räubern? Am Hausstand kannst Du doch auch noch nach 20 Unr füttern... Wie groß sind die denn, die Völker? Ich füttere meine Kleinvölker im Dunkeln, mit Mengen, die am anderen Morgen weg sind.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Guten Morgen,
    sagt mal Kinners, ich habe gestern mal so über die niedrige Fallzahl der Varroen nachgedacht und dabei meinen Hund gestreichelt ( was man nicht alles so tut dabei..)


    Und da ist mir in dem Zusammenhang aufgefallen, dass zumindst unsere Hunde und Katze dieses Jahr gar keine Probleme mit Flöhen hatten, auch die Zecken blieben fern - gänzlich ohne Hilfsmittel.


    Ob hier doch die große Hitze und trockenheit mit eine Rolle spielt?

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • auch die Zecken blieben fern - gänzlich ohne Hilfsmittel.


    Also das kann ich jetzt so nicht bestätigen, ich hatte mehrere. Bin aber auch kein Hund. Allerdings mögen Zecken tatsächlich kein trockenes Wetter, aber nach einem Regen sind meine Waldrandstände ein ziemlich sicherer Garant für fiese Blutsauger. Und der Igel im Garten hat auch immer welche.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Also das kann ich jetzt so nicht bestätigen, ich hatte mehrere. Bin aber auch kein Hund.

    Ich glaube du hast die falschen Schlussfolgerung gezogen , es kommt nicht auf den Hund an, sondern auf Anni's Streicheleinheiten! :lol:

  • Hier auch Zecken ohne Ende, auf allen möglichen Tieren: Hunde, sogar Pferde und Menschen sowieso. So viele, wie ich noch nie im Leben gesehen habe.