Jungvolk erweitern?

  • Hallo zusammen


    habe nun seit Mitte Juni meine beiden Jungvölker (Hohenheimer Einfachbeute / Zander Waben). Diese wurden Mitte Mai (Brutableger) mit 4 Rähmchen gebildet. Habe in den vergangenen 4 Wochen jeweils 1/2 Liter Zuckerwasser 3:2 pro Volk und Woche gefüttert sowie um eine 1 Wabe erweitert.



    Gestern Abend dann festgestellt, dass wieder alle Waben ausgebaut waren und mit Brut oder Futter besetzt waren. Auch hatten die Damen damit begonnen im 90° Winkel zur äussersten Wabe Wildbau anzubringen! Habe nun direkt auf 10 Waben erweitert (Zarge somit voll) und das füttern eingestellt.


    Jetzt haben wir jedoch erst Mitte JULI!?


    Muss ich somit in 2 Wochen die 2.Zarge aufsetzen und nach oben hin erweitern? Oder sollte ein Jungvolk grundsätzlich auf einer Zarge verbleiben?


    Worauf ist so ein enormes Wachstum zurück zu führen? Etwa auf die hohen Temperaturen oder handelt es sich einfach um 2 starke Jungvölker?


    Vielen Dank für eure Antworten!

    PS: meine Bienen stehen in einem Naturschutzgebiet haben also in ihrem Flugradius ausreichend Nahrung; Nektar, Pollen und weit und breit nix mit Pestiziden, Monokulturen am Hut.

  • 2. Zarge ja, sie sind noch immer im Aufbau. Fütterung einstellen, nein! Sie sollen bauen, sie sollen brüten.
    Leider ist dein Profil nicht ausgefüllt, sodass man nicht sehen kann, wo du imkerst. Im Süden ist es mittlerweile so trocken, da geben die Blüten keinen Nektar mehr. Deshalb ist nicht gesagt, dass sie ausreichend Nahrung finden. Meine Ableger fütter ich aber sowieso durchgehend ab Eilage, entweder mit Futterwaben oder Sirup, damit sie "groß und stark" werden.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich lebe hier in den belgischen Ardennen (Grenze zur deutschen Eifel) und trocken ist hier auch ohne Frage!

  • Hallo.


    wenn Du wabenweise erweiterst, würde ich mit Schied begrenzen. Ich würde die ganze Zarge mit Mittelwänden anbieten, dann werden sie nicht durch eventuell zu späte Mitelwandgabe begrenzt. Außerdem würde eventueller Futterüberschuss das Brutnest nicht unnütz einschränken.


    Gruß
    Ulrich