Wie mit Ableger verfahren?

  • Hallo zusammen


    Nun habe ich auch noch fragen zu meinem Brutableger. Bis Anhin fristet das Jungvölkchen im Ablegerkasten. Da man darin nicht überwintern soll, möchte ich diese gerne in eine Zanderbeute umsiedeln, auf 8 Rähmchen erweitern und füttern. Überall lese ich, dass man füttern soll, mein Imkerpate riet mir aber davon ab..füttern oder nicht, ist hier die Frage..? Der Wald honigt schon, füttern kann aber trotzdem nicht schaden, oder? Wieviel auf einmal? 1 Liter Zuckerwasse 1:1?
    Am 09.07.15 habe ich den Ableger kontrolliert, Stifte und jüngste Brut und auch die Königin gesehen aber noch keine verdeckelte Brut. In der Literatur wird oft in diesem Stadium gegen Varroa behandelt, welches ich bin jetzt noch nicht gemacht habe. Kann ich damit auch warten bis die Altvölker beim Auffüttern behandelt werden? Ich behandle meine Völker mit AS und Oxalsäure.


    Danke :-)

  • Noch keine verdeckelte Brut: bietet sich eine Behandlung mit Milchsäure an. Bin ich der Meinung, dass die besser vertragen wird als AS (keine Brutschäden). Ameisen-/Oxalsäure würde ich jetzt nicht einsetzen.



    Füttern:
    Ob nun der Wald honigt oder nicht ist Nebensache: Sind bei der Durchsicht keine nennenswerte Futtervorräte vorhanden, so muss dringend gefüttert werden.
    Mengenangabe ist schwer: hängt vom Angebot an leeren Zellen ab.


    Erweitern:
    Mittelwände ans Brutnest geben, diese werden dann bei Baukapazität ausgebaut und dann kann eine weitere gegeben werden.



    Stefan

  • Hallo Asaya,
    füttern kann nicht verkehrt sein. Mußt nur das Flugloch klein halten, um Räuberei nicht zu riskieren. Ich gebe immer n bißchen Futterteig. Auf Flüssigfutter fahren alle Bienen so sehr ab, dass das schnell mal aus dem Ruder läuft und der Ableger ist dann Geschichte....


    LG Schäfchen