Ein oder Zweiraumüberwinterung, Vorgehen, Einengengen, Varroabehandlung

  • Hallo zusammen


    Gerade noch nicht einmal mit der Honigernte fertig muss ich mir jetzt schon Gedanken machen wie meine Mädels am besten überwintern sollten.


    Aktueller Stand: Wirtschaftsvölker noch auf drei Zargen 2Brut 1 Honigraum.


    HIer in meiner Gegend überwitern die meisten einzargig. MIt für mich ein gutes Argument dafür: Im Frühjahr weniger überschüssige Futterwaben, und evtl. besserer Wärmehaushalt.
    WAs spricht eurer Meinung dafür oder dagen. Was sind ausschlaggebende Kriterien für die jeweilige Methode? einräumig odder zweiräumig


    Eigentlich würde ich die Biene gern einfach machen lassen, so in zwei Wochen die erste Varroabehandlung machen nachdem ich die HOnigräume runter hab.
    Also Varroabehandlung in 2 Zargen. Wie stark sollten die Kisten mit Bienen gefüllt sein damit das Sinn macht oder halt doch einengen. Was mache ich aber dann mit den Brutwaben aus 2. Brutraum. (Evtl. TBE???)


    Ist es für den Bien nicht zu viel Stress Bzw ein zu gravierender Eingriff eine TBE zu machen? HIntergedanke ist das die Altvölker / Wirtschaftsvölker eigentlich nicht im Aufbau bzw in der Etablielung als Volk sich befinden wie z.B. ein Jungvolk.


    Also Ameisensäurebehandlung einräumig oder in zwei?


    WAs dnekt ihr, welche ERfahrungen habt ihr gemacht
    Danke schon mal udn Grüße
    Solibee

  • Hallo,
    ich habe früher, als ich noch im Normalmaß geimkert habe, immer die Völker auf 2 Zargen überwintert.
    Hab mit Melporit geimkert (weiß nicht, ob die jemand noch kennt??).
    Dort wurde dann eine Wabe entnommen, um das Schwitzwasser zu umgehen.
    Wenn die Völker eh schon auf 2 Räumen sind, warum willst Du dann auf einen Raum reduzieren???
    Na ja, die Probleme hab ich jetzt nicht mehr:-D
    Gruß Harri

  • Hallo Sollibee,


    ich würde 2 Zargig überwintern, ich denke du imkerst mit Zander?
    Bei einem 1 Zarger ist das einfüttern recht fummlig, da man darauf achten muss, das man nicht überfüttert.
    Ich würde eine TBE machen, da das m.E. eine wirklich wirksame Methode ist (mit Fangwabe).
    Also alles Raus Bienen in eine Zarge, 1 Wabe mit offener Brut, und Mittelwände. Dann 8-10 Kg Futter drauf. Nach 8 Tagen die Fangwabe raus und durch MW ersetzen.
    Dann mach deine Varroabehandlung mit was auch immer. Im Anschluss setzt du die ausgeschleuderter HR Zarge oben drauf und fütterst ein.
    Vorteil ist, die Bienen sitzen auf komplett frischen Wabenwerk, du hast die Varroa ordentlich dezimiert und nächstes Jahr hast du super Futterwaben für Ableger.


    Viele Grüße,


    Max

  • Hallo Maxikaner


    ja ich habe Zanderbeuten.
    Ich finde die TBE in der theorie schon ganz gut habe sie aber noch nicht praktiziert.
    Wenn ich mit einer Fangwabe arbeite brauche ich doch eigentlich keine weitere BEhandlung mehr, oder wenn doch genügt Milchsäure oder.
    Ebenso die Brutscheunen nach 21 plus x mit Milchsäure behandeln.


    Wie viele Zargen kann ich maximal zu einer Brutscheuen zusammenstellen???


    Zum Futter: Mit der von dir beschriebenen >Methode brauch ca 20kg und mehr für die Einfütterung, wohl der Bauerneurung.
    Was hältst du davon pro Flugling/Zarge mit KÖ mind 2 Leerwaben , eine Fangwabe mind 2 Futterwaben und 4-5 Mittelwände zu geben und oben drauf den Honigraum und mit dünner HOnigwassermischung (eigener Honig Rest vom etndeckeln) füttern.


    Ein oder Zweizargig ist dann doch auch abhängig von der Volkstärke, ich würde sagen vor der leztzten Auffütterung Ende August bis Mitte September?


    Grüsse
    Tobias

  • Hallo Tobias,


    manche sagen das TBE alleine reicht, da ich die Ableger eh mitbehandel, behandel ich die Wirtschaftsvölker einfach gleich mit.
    Mit Milchsäure Habe ich keinen Erfahrungswert, daher kann ich dir da nichts raten.
    Die Brutscheunen bilde ich Max. 4 Zargig, mit Apilife Var zwischen den Zargen.
    Den Futterverbrauch kann ich dir nicht sagen, da ich meine Ableger immer Fütter, brauche ich eh mehr Futter.
    Ich denke auch nicht nach wieviel Futter die brauchen. Es wird solange gefüttert bis das einwinterungsgewicht passt.
    Das Finale Gewicht füttere ich Mitte bis Ende September ein. Ab Oktober lasse ich die Völker in Ruhe.