Kleinere Bienen wegen Hitze?

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    Ihr Lieben,
    es stimmt wirklich und ist die reine Wahrheit. ich habe einen Imkerzeugen dafür. Die Mutter dieses Volkes habe ich im vorletzten Jahr inmitten eines Riesenschwarmes aus einem Garten gepflückt, weit weg von mir. Schon in dem jahr war mir klar, was ich da für einen Schatz gehoben habe, dabei handelte es sich um höchst unscheinbare Carnicas; die Kö nicht gezeichnet.
    Im letzten Jahr war ich sehr krank und musste die Bienen von jemand anderem betreuen lassen, die Mutti ist dann auch ausgezogen und hat aber eine Tochter hinterlassen.
    Das Muttervolk hatte sich schon als äusserst robust, extremst sanftmütig udnd sehr ergiebig herausgestellt. Bis dato war ich eigentlich Fan von Buckis und habe damit immer aufgefrischt und erneuert, um anschliessend Standortbegattung zuzulassen.
    Diese Kö aber hat mich echt begeistert, und so war ich denn froh, wenigstens eine Tochter zu haben. das ist eben die, die so lange ohne Brut durchgehalten hat und mich nun mit der Bevölkerungsexplosion total überrascht hat.
    Ja, und es stimmt genauso, dass die lange Brutpause die Varroa echt dezimiert hat. Das Volk hat in diesem Jahr keinerlei Drohnen aufgezogen, es steht gemeinsam mit 2 Wirtschaftsvölkern an einem Stand. Schwarmtendenz war natürlich nicht zu erkennen, denn die waren nur mit wachsen beschäftigt. Augenblicklich sieht die Belastung so gering aus, dass ich erst nach der Honigernte behandeln möchte, wenn überhaupt.
    Ja, ich kanns nur wiederholen, das ist ein Volltreffer, und dass die Kö intuitiv alles richtig gemacht hat (bzw ihre Gesellinnen), erfüllt mich mit tiefer Ehrfurcht. Ich freu mich einfach, dass sie´s gepackt hat!
    Und nein, mit regelrechter Zucht habe ich mich nur in der Theorie beschäftigt. Bin eigentlich mit den Hybriden, die sich ergeben, zufrieden und weisele nur bei Bedarf um. Wer aber gerne möchte, kann sich Eistreifenmässig natürlich austoben.
    Liebe Grüsse von der mal wieder jobmässig gestressten
    Landpomeranze