So, nun isse da :)


  • Der Altmeister Karl Kehrle brachte seine Völker immer dramatisch eingeengt in die Heide. Warum wohl? Damit der Honig im Honigraum landet. Raumgeben im BR bewirkt jetzt genau das Gegenteil und damit die Probleme die du erlebst.


    Gruss
    Reiner

  • Moin zusammen,
    die Vorstellung hatte ich natürlich auch. Klar, ich hatte ja auch den Kehrle im Kopf. Leider hatten meine Bienen was anderes vor:
    Sie haben einfach hinter, über, unterm Schied gebaut und Honig hingeschleppt.
    Teilweise auch durch den HR hindurch in den Fütterer, den ich bekanntlich das ganze Jahr über auf den Völkern lasse.
    Seht mal, die können auch kreativ:

    Das Gute ist, bei "Ernte" dieses Honigs gibts keinerlei Räuberei, die Bienen sind friedlich wie Ende Mai, und die Naturbauwaben lassen sich mit einem Honigspaten ernten, ohne zu zerbrechen, so stabil sind die.
    Ich habe es übrigens mit verschiedenen Honigen zu tun. Die älteren Einträge sind milchig/hell, absolut nicht schleuderbar. Dann kommt seit ca 1 Woche ein sehr dunkler, fast schwarzer Honig rein, der durchaus schleuderbar scheint, aber leider in den gleichen Waben steckt wie der "Betonhonig"
    Wahrscheinlich die gleiche Laus, nur vielleicht auf verschiedenen Baumarten?

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Wie dem auch sei, den dunklen bekomme ich durch den Deckelwachsschmelzer gut raus, den hellen nicht. Der bleibt zurück, man sieht sogar noch schön die Zellform, selbst wenn das Wachs fort ist.
    Und ich freu mich zusätzlich über viel schönes Naturbauwachs. Ist ja momentan mehr wert als jeder Honig.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Wie dem auch sei, den dunklen bekomme ich durch den Deckelwachsschmelzer gut raus, den hellen nicht. Der bleibt zurück, man sieht sogar noch schön die Zellform, selbst wenn das Wachs fort ist.


    Das Wachs schmilzt, aber der Honig nicht!? Krass.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Jau, genau so ist das. Werde mal bei Gelegenheit ein Foto einstellen.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Das hatte ich ähnlich als ich die Wucht der Tracht unterschätzte ...


  • Meine Sorge sind nicht so sehr die Honigwaben sondern die Völker.


    Trotz einiger Abwanderungen ist leider noch immer eine dreistellige Zahl betroffen.


    Zum Teil müssen die Hälfte der Waben entfernt werden (Anfang September).
    Kleine Brutflächen und viele abgearbeitete Altbienen. Trotz guter Bienenmasse keine guten Voraussetzungen für eine gute Überwinterung.

  • Also ich (Anfänger) hab das mal so gemacht wie gelesen. 2 Meliwaben raus, 2h eingeweicht, zum Ausfressen drübergehängt (Lichteinfall nicht vergessen)- klappt perfekt. Nach 2 Tagen waren die leer.
    Dann mit 2 weiteren getauscht, die ausgefressenen Waben in den BR gehängt, usw.
    Ich hoffe, daß das jetzt als Winterfutter verwertet werden kann(?)
    Ist natürlich 'n Haufen Arbeit bei vielen Völkern...


    Schöne Grüße, Micha L.