So, nun isse da :)

  • Also ich wandere seit Jahren gezielt Springkraut an. Der Honig bleibt ewig flüssig, ich lasse die Völker auch die BR voll tragen als Winterfutter. Kristallin war der noch nie!



    MfG

    Carnica und Buckfast in Segeberger Styro DN u. DN 1,5

  • Hallo an alle, dieses Jahr habe ich auch das erste mal die Erfahrung mit der Meli gemacht. Viele sind da nicht begeistert, dass war ich zuerst auch. Ich habe einen Imker gefunden der diesen Honig haben und ausschmelzen möchte. Ein gutes hat es dann ja doch, aber leider sind alle Waben aus den Honigräumen futsch. Er fragte mich auch, was ich denn für den Honig pro kg haben wollen würde. Was so ein Meli Honig wert ist weiß ich leider nicht, habe weniger Erfahrung damit. Was würdet Ihr sagen? Habe mir geacht 5-6 € das Kilo. Kanns nicht gut einschätzen, der Honig macht ja viel Arbeit. Bin für Tipps dankbar.. Grüße Peter

  • Hallo Leute,
    es ließ mir keine Ruhe, also bin ich heute früher von der Arbeit heim und tapp, tapp, tapp... Ihr wißt schon.
    Im Nadelwald war Fehlanzeige, da steppt nur der Bär. Oder die Wildkatze, die es hier noch geben soll. Auch die Balsamine wird höchstens von ein paar Schmetterlingen besucht.
    Aber in den großen Laubbäumen, da tobte das Leben, kann ich euch sagen.
    Die alten Ess - und Rosskastanien, die Eichen, die Buchen, aber auch die wilden Nußbäume und der Ahorn. Stellenweise glaubte man, einen Schwarm zu verfolgen.
    Allerdings nur im Wipfelbereich der Bäume. Unten war alles ruhig. Auch die Blätter klebten nicht.
    Es wird allerdings bereits weniger, wahrscheinlich weil es momentan Nachts doch eklig abkühlt.
    Und wie der Schlingel heißt, der das Zeugs herstellt, weiß ich leider immer noch nicht.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Ich staune, dass ich der einzige zu sein scheine, der hier (leider an vielen Ständen) mit später Melizitosetracht zu kämpfen hat.
    Weiterhin spielen die Waagen verrückt, was auch kein Wunder ist bei diesen idealen Bedingungen. Hätte ich das gewußt, hätte ich auch in die Heide gehen können.


    Wie ist's bei Dir Michael? Vorbei? Kann ich hoffen?

  • Kleines Update
    Es honigt weiter.
    Trotz kühler Nächte und einigem Regen.
    Wird wohl noch etwas so weiter gehen, wie es scheint.
    Aber was solls, den Bienen gehts gut dabei, man muss nur darauf achten, dass sie das Brutnest nicht zu klein werden lassen.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Danke für die Rückmeldung!
    Da fühlt man sich nicht so allein!


    Hier seit 10 Tagen um die 2 kg pro Tag.
    Tausche alle 4 Tage 2 volle Waben pro Volk gegen Mittelwände und freue mich, wenns endlich weniger wird.


    In 2013 habe ich das auch so gemacht und war im folgenden Frühjahr froh über so viele Futterwaben.

  • In 2013 habe ich das auch so gemacht und war im folgenden Frühjahr froh über so viele Futterwaben.


    Soweit ich weiß, ist Melzitose kein Futter, sondern ein für Bienen auch im Sommer wertloser Mehrfachzucker, weil ihre Enzyme diesen Zucker nicht aufspalten und verstoffwechseln können. Damit können sie ihn auch nicht verwerten. Zumindest nicht so, dass er ein Gewinn für sie wäre. DAs gilt übrigens auch für Menschen - dieser Honig süsst, bringt aber nur wenig Kalorien auf die Rippen, da das meiste unverbraucht wieder ausgeschieden wird und von unseren Darmbakterien nur ein kleiner Teil genutzt werden kann.


    Und deswegen bleibt er ja offen, auch wenn er trocken ist und wird nicht verdeckelt, da die Bienen zwar merken, dass er noch nicht reif ist, sie aber nicht wissen können, dass ihre Enzyme das nicht packen und auch niemand sonst kommt, der den Nektar für sie "fertig macht".


    Ich würde reinen Melzitosehonig daher zu keiner Zeit wissentlich an Bienen verfüttern, sondern nur für den menschlichen Verzehr aufbereiten oder entsorgen.
    Im Winter ist er Gift für die Bienen und im Sommer bestenfals nutzlos.


    Dass das Verfüttern von Melzitosewaben im nächsten Sommer trotzdem meistens nicht in einer Katastrophe (=Verhungern mit vollem Magen) endet, sondern noch halbwegs gut ausgeht, liegt nur daran, dass dieser Honig nicht immer einen extremen Melzitoseanteil hat, es verschieden schädliche Melezitosehonigarten gibt (doch wer weiß schon genau, was er gerade hat) und überdies in dieser Zeit meist auch noch genug andere Honigsorten mit eingetragen werden, so dass eine Mischung entsteht und der Schaden geringer und daher unbemerkt bleibt.


    Außerdem ist der Umsatz an Bienenmasse dann so hoch, dass viele absterbende Bienen (Darmschäden) nicht weiter auffallen. Gut tut er den Bienen aber sicherlich nie, obwohl er sie sehr aktiv macht. Und wo sie können, werfen sie die Kristalle wieder raus - warum wohl?


    Wer aber würde schon freiwillig schlechtes Futter geben, von dem vorher schon klar ist, dass nur ein kleiner Teil genutzt werden kann und ein großer Teil von den Bienen sogar mühsam entsorgt werden muss?


    Gruß
    hornet

  • Hallo hornet,


    diese Erfahrung habe ich nicht gemacht.
    Die Waben werden verdeckelt und taugen als Futterwaben im Frühjahr.
    Wahrscheinlich weil, wie Du ja schreibst, der Melizitoseanteil entscheidend ist.


    Hab' die Völker jetzt trotzdem abgewandert, wo es ging.


    Grüße,
    rekmi

  • Hallo,


    ich hab seit dem 14.08. Tageszunahmen zwischen 500 Gr. und über 2000 gr., hab schon eine AS-Langzeitbehandlung (Juli-August) gemacht und vor 1,5 Wochen wieder einen HR aufgesetzt. Den Honig tragen sie aber alle nach unten. Habe im BR 1,5 Zander und im HR 2/3 Zander.
    Für die Brutwaben habe ich keine passende Schleuder und auch keine ausgebauten Leerwaben mehr. Die Brutnester werden auch immer kleiner. Ich bin mit meiner Weisheit am Ende, kann mir jemand einen guten Rat geben? Ich möchte die Bienen nicht auf Waldhonig- Melizitose überwintern müssen.



    Salve, Peter