Unternehmen Honig Abfüllen

  • Hallo Katrin,


    bist Du für diese Unternehmensgruppe https://www.forestfinance.de/ tätig?
    Vielleicht fragst Du mal hier http://www.honig-verband.de/index.php?id=267&language=1 nach, die können Dir bestimmt weiterhelfen.
    Walter Lang http://www.biohonig.eu/biohonig/ füllt meines Wissens auch ab. (Ist von HH auch nicht so weit)

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Moin erstmal,
    wie Bio kann denn bitte ein Produkt sein das um die ganze Welt geschippert wird?
    Gehört nicht zu dem Biogedanken auch eine Regionale Erzeugung und Vermarktung?
    Bio verkommt halt immer mehr zu einer Geschäftsidee...!
    Erstamal,
    Borderbee

  • @ Katrin Sp


    Wenn Du der Natur etwas Gutes tun möchtest dann solltest Du das Importieren von Honig unterlassen.
    Die Bestäubungsleitung heimischer Bienen ist für die heimische Biodiversität von großer Bedeutung.
    Zum einen erschwerst Du den Imkern bei Dir vor Ort unnötig ihren Absatz ( und zwei Tonnen finde ich nicht gerade wenig), zum anderen Besteht die Gefahr Seuchen wie die Amerikanische Faulbrut einzuschleppen. Von Borderbees Einwand mit der Regionalität ganz zu schweigen.
    Der heimischen Natur erweist Du so oder so einen Bärendienst!

  • Solange wir es nicht schaffen den Markt abzudecken und noch ein Mehrfaches importieren müsse halte ich die meisten Punkte für vernachlässigbar.


    Klar Umweltbelastung durch Transporte usw. Gleichzeitig aber wird Wald erhalten/gepflanzt und auch die Einheimischen haben was davon.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo Zusammen,
    ich finde es langsam "reichlich kleinkariert" einen Menschen der HIER um Rat fragt wie er 2 to Honig zur Vermarktung abgefüllt bekommt.
    Solange nach D jährlich ca. 80 - 90 tsd to Honig eingeführt werden, davon der wohl größte Teil nicht in BIO-Qualität, machen diese 2 to den Kohl nicht fett, zumal wenn dieser Import in Zusammenhang mit einem Umweltprojekt im Erzeugerland steht.
    Hier ist eher Unterstützung angesagt als die Unterstellung, dass automatisch hier Krankheiten eingeschleppt werden bzw. die Umwelt wieder einmal Übermaßen belastet wird, von der bösen Konkurrenz ganz zu schweigen.
    Es musste jetzt einfach mal raus.
    Gruß Eisvogel

    Als ich mich zum imkern entschlossen hatte, fand ich mich ratlos vor diversen modernen Beuten-Systemen.

    Abbé Emil Warre 1948, 12. Auflage Bienenhaltung für alle, Übersetzt von Mandy Fritsche, 2010

  • ....., zum anderen Besteht die Gefahr Seuchen wie die Amerikanische Faulbrut einzuschleppen...


    ja hallo das ist ja aber jetzt ein ganz neuer Ansatz!
    mir wird immer vorgeworfen die Berufsimker würden die AFB verteilen
    Danke für deinen inputt!


    @ Katrin Sp


    Mach dir nichts draus 2000 Kg Honig sind für viele einfach nicht eine Vorstellbare Größe
    4000 Honiggläser erst recht nicht!


    so was verpufft doch geradezu in der Masse


    Heimischer Honig ist wichtig ja ganz wichtig und dafür sollte man sich auch ein setzen und dagegen spricht auch nichts und es wäre wirklich schön, wenn alle Honigliebhaber nur noch heimische Ware kaufen würden.
    Aber die Realität ist ne ganz andere. Denn von 10 Gläser Honig die in Deutschland gekauft werden, sind nur 2 heimisch! der Rest ist nicht aus Frankreich oder Italien oder sonst wo aus der EU, der Rest ist aus Nicht EU Ländern. und noch was, von den 10 Gläsern wandert eines wegen dem total unnützen MHD ungeöffnet direkt im Müll!


    Also hat Christoph78 schon Recht, dass über den Weg die AFB Bedrohung ständig existiert. Also gehört der Auslandshonig komplett auf AFB untersucht und nur der der ohne Sporen ist, darf rein. Aber dem ist nicht so. Wir sind doch die Idioten, die es sich gefallen lassen müssen, dass wenn man Honig produzieren will bzw wandern will, dass wir dann schön brav unsere Futterkranzprobe machen sollen!
    das hilft nie und nimmer den heimischen Honiganteil zu erhöhen, vorrausgesetzt man will das überhaupt.


    in was für einem Film bin ich jetzt gelandet?
    Na ja

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Seuchen werden wohl kaum mit böhser Absicht eingeführt, dennoch werden sie eingeführt!
    Das die Bienendichte in Deutschland so niedrig ist liegt auch maßgeblich an der ausländischen Billigkonkurenz.
    Wäre der Honig auf dem Markt knapper, wäre dieser teurer und so mancher Imker würde sich überlegen seinen Bestand aufzustocken, da die Möglichkeit eines kleinen Zubrotes winken würde.


    Gruß
    Christoph

  • na da gehören aber auch andere Rahmenbedingungen her als nur den Import zu verknappen


    Siehe Futterkranzprobe etc. die große Politik will uns Imker nicht. und diejenigen die Honig produzieren wollen erst recht nicht aber das ist OT und gehört nicht hier her

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Christoph 78,
    selbst wenn wir die Honigproduktion verdoppeln könnten, würden immer noch 3/5 aus den berühmten NichtEU-Ländern kommen.
    Gruß, Eisvogel


    PS: Für einen nicht unerheblichen Anteil an der AFB sorgen Teile der Imkerschaft schon selbst.

    Als ich mich zum imkern entschlossen hatte, fand ich mich ratlos vor diversen modernen Beuten-Systemen.

    Abbé Emil Warre 1948, 12. Auflage Bienenhaltung für alle, Übersetzt von Mandy Fritsche, 2010

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Eisvogel () aus folgendem Grund: PS zugefügt

  • Hallo,


    13 Völker.
    Von Tonnen also weit entfernt.
    Aber wie gesagt zum Einen sehe ich die Gefahr der Einschleppung von Seuchen durch das achtlose Wegwerfen von nicht ausgespülten Importhoniggläsern.
    Zum Anderen denke ich auch, dass der massenhafte Import von Honig aus nicht EU Staaten den Preis von Honig drückt.


    @ Toyotafan


    Das es die einzige Stellschraube ist habe ich auch nicht behauptet. Es ist aber auch ein Rädchen.


    Gruß
    Christoph

  • Hallo Christph 78,
    ich wiederhole mich:
    Jährlich werden 80-90 tsd to Honig eingeführt; hier geht es um 2 to. Die machen den "Kohl nicht fett".
    Gruß Eisvogel

    Als ich mich zum imkern entschlossen hatte, fand ich mich ratlos vor diversen modernen Beuten-Systemen.

    Abbé Emil Warre 1948, 12. Auflage Bienenhaltung für alle, Übersetzt von Mandy Fritsche, 2010