MULLER Brett passt zu TBE, biotechnische Behandlung, varroareduzierende Vermehrung

  • Neues Thema für eine wundervoll smarte Erweiterung der biotechnischen Varroakontrollmöglichkeiten.
    Wie öfter in letzter Zeit aus dem ÖkoSektor der Imkerei....:cool:





    Danke, Bernhard.
    Es ergeben sich bei mir als Anfänger da doch noch einige Fragen. Z.B.
    - funktioniert das auch über nem Honigraum, der auf dem Fluglingsteil sitzen würde?
    - wie gehe ich mit den Milben im unteren Brutraum um? Hänge ich die ersten ein, zwei verdeckelten Waben zum Schlüpfen über das Muller-Brett?

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Albert Muller, Biologe an der Universität Utrecht in den Niederlanden, hält seit 1975 Bienen und ist seit 1979 Lehrer der Bienenzucht und Mitglied der "Niederländischen Arbeitsgemeinschaft biologisch-dynamischer Imker". Heute betreut er 15 Völker.
    Er gibt Kurse in den Niederlanden, Deutschland und Belgien. An der Landwirtschaftsschule, an der er jetzt ehrenamtlich arbeitet, pflegt er einen Austausch mit Schulen in Uganda, wobei die niederländischen Schüler zusammen mit den Schülern aus Uganda verschiedene Projekte in Gang bringen. Neben Gemüsegärten, der Kleintierzucht und Wasserpflege spielen die Bienen bei diesen Projekten eine wichtige Rolle, in den Niederlanden und in Uganda. Albert Muller ist bekannt für sein tiefgehendes Wissen rund um das Bienenvolk und seine eindrucksvolle lebendige Vortragsweise bei den Kursen.


    Albert Muller zu Nepal

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Hier eine schon vorhandene Diskussion zum Thema:










    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Das Verfahren müsste sich doch sehr leicht auf seine Wirksamkeit prüfen lassen: Es müssen nach einiger Zeit Mengen an Milben auf dem feinen Gittter liegen.
    Und die Gegenprobe wäre auch leicht: Man behandelt die brutlose obere Zarge mit OS oder MS und schaut, wie viele Milben dann noch fallen.


    Dann wäre da noch das Problem mit den Reifefraß der Milben. Nach dem, was ich das gelesen habe, bleiben die Milben bis zu 14 Tagen auf den Bienen, bevor sie zur Vermehrung wieder verdeckelte Brut aufsuchen. Da dürften die angegebenen 16 Tage bis zur Wiedervereinigung zu kurz sein.


    Und ein Problem bleibt: Das Verfahren wird nicht so viele Milben vernichten wie eine chemische Behandlung. Reicht das dann aus?


    Eine TBE führt außerdem nach ca. 3 Wochen zu einer erheblichen Schwächung des Muttervolkes. Das mache ich also nicht, wenn die Trachtzeit noch länger andauert. Die genannte Behandlung während der Tracht ist also auch zu relativieren.



    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Allet richtig Wolfgang, aber du vergisst die mögliche Rückvereinigung ! Ausserdem könnte auch die Brut von mehreren Völkern aufgesetzt werden und so fette Völker für die nächste Tracht geschaffen werden.
    Ich werde testen, da es sich erstmal logisch anhört.

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Hat das MULLERbrettl schon jemand in Verwendung ?
    Doro ?

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Ja, ich werde das auch mal ausprobieren. TBE habe ich ohnehin vor, warum dann nicht über diesem Gitter?


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Damit die Milben zwischen den 2 Gittern gefangen werden.


    Sie sollen dem Geruch der unverdeckelten Brut nach gehen, nach unten.
    Kommen aber nur bis zur unteren feinen Gaze.


    Oben auslaufende Brut, Milben werden frei, wollen nach unten zur Kö und offenen Brut.
    Dazwischen das Brett mit den 2 Gittern, oben normales Bodengitter, Milbe fällt durch und lander auf Gaze. Endstation.


    Gruß Doro

  • Nada!


    2. Gitter!


    Milbe durch Gitter Nr. 1, geht durch, da Maschenweite 2mm!


    Milbe zw. 1,2 und 1,5 mm kommt durch Gitter Nr.2. nicht durch, weil Gitter Nr. 2. nur 0,2mm Maschenweite hat!


    Es würde also als zweites Gitter auch eines unter 1mm Maschenweite genügen oder?


    Oder tick ich nicht richtig?


    Griass Simmerl

  • jetzt hab ich es kapiert.
    Ja, ich denke schon.
    Warum er die Größe gewählt hat, da sehe ich jetzt auch keinen Grund.


    Schade, dass man das mit Großraumbeuten nicht machen kann.


    Gruß Doro