Übernommener Ableger baut Rähmchen zu breit aus bzw Wildbau zwischen den Rähmchen

  • Hallo zusammen,


    ich habe gestern 2 Ableger bekommen und beim einschlagen in meine Beute beim Rähmchen ziehen gemerkt,
    dass sich zwischen den Rähmchen stellenweise Wildbau breit gemacht hat bzw die Waben zu breit ausgebaut wurden. Überwiegend mit Nektar gefüllt. Und zwar so dick dass ich die Hoffmannseiten nicht mehr plan zusammen bringe.Kann des evtl daran liegen dass der Ersteller des Abegers dicke und dünne Rähmchen benutzt hat? Wie kann ich dies am geschicktesten mache dass ich die Rähmchen rauslöse und durch frische Mittelwände mit einheitlichen Maß ersetzte? Und gleich mit Zuckerwasser füttere damit diese ausgebaut werden für die legende Königin.
    Will eigentlich keinen Kunstschwarm machen.
    Einen weiteren Brutraum oben drauf und dort die Rähmchen mit Wildbau rein und 21 Tage warten damit die Brut auslaufen kann und dann die Waben komplett raus? Weil wenn ich den Wildbau drinnen lasse habe ich ja beim zusammenschieben der Rähmchen nach einer Kontrolle das Problem evtl Bienen einzuklemmen.
    Und wer sagt dass der Wildbau nicht stärker wird.
    Ein abschneiden auf Rahmenbreite geht nicht habs gestern kurz versucht aber da mit Nektar gefüllt gibts nur ne
    riessige Sauerei.



    Wie würdet Ihr verfahren?



    Noch eine kurze Frage zum Schluss :
    Bei einem Ableger welchen ich am 16 Mai erstellt habe, habe ich gestern mal kurz durchgesehen
    ob alles passt. Waren Stifte und noch nicht verdeckelte Rundmaden da. Da keine verdeckelte Brut vorhanden war,
    habe ich mit Milchsäure behandelt und dabei eine Nachschaffungszelle entdeckt die bestiftet war.
    Eine Königin habe ich nicht gesehen. Würde eine Königin die Nachschaffungszelle bestiften obwohl das u.U. ihren Tod bedeutet? Da ich die Königin nicht gesehen habe könnte Sie auch abhanden gekommen sein aber dann wäre ja nichts bestiftet?
    Muss ich heute Abend nochmals alle Rähmchen ziehen und die Königin suchen und dann weitersehen



    Gruss Markus


  • ...Muss ich heute Abend nochmals alle Rähmchen ziehen und die Königin suchen und dann weitersehen



    Gruss Markus


    Hallo Markus,


    das ist m.E. kein Riesenproblem, eher ein Schönheitsfehler.


    Welches Rähmchenmaß hast Du und welche Beute? Gibt es bei Dir gerade Tarcht und wir groß ist das Brutnest zur Zeit? Hast Du frische Stifte gesehen?


    Ich empfehle Dir aus der Ferne:
    - Rähmchen vorsichtig bei jeder Kontrolle zusammenschieben ohne matschen -> mit etwas Glück rückt das Brutnest weiter nach oben und die dicken Futterkränze werden bebrütet / verschwinden langsam.
    - wöchentliche Kontrolle, nicht jeden Tag -> sonst erzeugst Du nur Chaos und genervte Bienen.
    - bei normaler Trachtlage nicht füttern -> sonst wird der Futterkranz nur noch dicker bzw. die Brutfläche kleiner.
    - Die Königin ist schön anzugucken, aber wenn ich frische (stehende) Stifte sehe vermeide ich unnötige Wühlerei in den Völkern...


    Gruß Jörg


    PS: Hoffmannsseiten sind 33mm (habe ich gerade selbst erstaunt gelernt) breit, bis 36mm Wabenabstand ist alles schick.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Jörg K. () aus folgendem Grund: PS

  • Hallo
    ich habe das Erlanger Magazin mit Zander Rähmchen. Allerdings Kurzohr. Ich dachte einen Ableger sollte man immer
    ein wenig füttern. Wollte jetzt eigentlich auf Teig umstellen.
    Ablegerbrutnest ist ca gut 1,5 Waben voll.
    Ich habe es bis dato so gehalten bei meinwn anderen Ablegern dass ich alle 3 Tage so einen guten halben Liter Zuckerwasser im Tetrapack gegeben habe. Wollte nun aber auf Teig umstellen.
    Okay dann lasse ich dwn Wildbau und hoffe dass dieser abnimmt und füttere diesen Ableger nicht um den Futterkranz evtl
    zu verkleinern.
    Ja der bekommene Ableger hat Stifte ob diese stehen konnte ich gestern Abend nicht mehr erkennen.
    Gruss Markus