Versand von Honig im Eimer

  • Hallo,
    ich möchte demnächst Honig in 10-Liter-Eimern, also so ca. 12 - 13kg mit der Post verschicken.


    Da ich weiß, daß die Post mitunter recht grob mit den Paketen umgeht, habe ich natürlich Bedenken, daß der Eimer unterwegs kaputt gehen könnte.


    Frage:
    Wer hat Erfahrung mit dem Verschicken von Honigeimern?
    Wie verpacke ich diese Eimer am besten?


    Besonders die negativen Erfahrungen interessieren mich. Was wurde falsch gemacht?


    Danke!
    gateau

  • Zwei Eimer ineinander stellen erhöht die Verwindungssteifigkeit und die Unempfindlichkeit gegenüber Stößen. Den zweiten Deckel oben drauf mit Paketband festkleben, dann sollte die Sache schon wesentlich sicherer sein.


    Kikibee

    With lots of room for improvement.

  • Ich kann nur Schlechtes berichten. Harter Rapshonig läßt sich verschicken. Problemlos. Bei flüssigem Kastanienhonig platzte der Eimer einmal am Übergang Boden zur Wand und ein anderes Mal der angeklebte Deckel in der Deckelkante. Ursache liegt darin, daß die Flüssigkeit im Eimer (da dieser nicht ganz voll ist) das Gefäß von innen her zerschlägt. Ich versende daher flüssigen Honig nicht mehr und lasse mir auch keinen schicken.


    Ich weiß, daß es gut funktionieren kann, wenn Flüssigkeitsgefäße in Styroporkisten mit Bauschaum fest eingeschäumt werden. Dazu wird der Eimer oder Kanister in einen Müllsack gesteckt und in die Styroporkiste gesenkt deren Boden und Wände mit Pappe verstärkt wurden. Danach wird der gesamte Raum ausgeschäumt und die Kiste verschlossen. Durch die Schaumexpansion wird der Eimer oder Tank in seiner Tüte fest eingeklemmt, so daß die Flüssigkeit gegen die Gefäßwand und gleichzeitig gegen den dahinter liegenden Schaum schlägt.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder