Imker anfangen? Direktvermarktung über unseren bestehenden Hofladen/Dorfladen

  • Hallo Leute,


    wir sind eine junge Familie aus Hessen und haben einen
    landwirtschaftlichen Betrieb mit 650 Freilandhühnern, 200 Weidehähnchen
    und 9 Ziegen. Alle Tiere leben in relativ teuren, aber bezüglich der
    Haltungsbedingungen optimalen und vollmobilen Ställen die regelmäßig auf
    neue Weidefläche umziehen. Die Produkte (Eier, Weidehähnchen,
    Suppenhühner, Eierlikör und Nudeln aus unseren Eiern etc.) verkaufen wir
    ausschließlich über unseren Dorfladen/Hofladen.


    Ihr merkt, uns liegen die Haltungsbedingungen unserer Tiere sehr am
    Herzen und wir haben sehr viel Geld hierfür investiert. Wenn wir etwas
    machen, dann wollen wir es richtig machen und nicht nur weil die Kunden
    das wollen. Aktuell planen wir z. B. einen kleinen mobilen Hähnchenstall
    mit einem Forschungsinstitut, da es so etwas in Deutschland, Schweiz und
    Österreich noch nicht gibt. Wir verwenden nur langsam wachsende
    Hähnchen, keine Turbohähnchen wie die riesigen Stallbetreiber in der
    Massentierhaltung.


    Zu den Bienen:
    Seit zwei Jahren haben wir eine Kooperation mit einem regionalen Imker
    der bei uns Bienenvölker aufgestellt hat und der Honig ausschließlich
    über unseren Laden verkauft wird. Er hat auch noch andere Standorte,
    aber unsere Kunden möchten nur den Honig aus unserem Ort bzw. von uns.
    Teilweise kommen die Kunden 10-20km zu uns wegen dem Honig und der Eier.


    Aktuell haben wir ca. 5 Anfragen pro Tag (Glaspreis 7,20 Euro) und eine
    Vorbestellungsliste, weil der Honig aus 2014 bereits seit Herbst
    ausverkauft ist. Manche Kunden haben gleich 10 Gläser vorbestellt.


    Der Imker hatte 6 Völker aufgestellt. Dieses Jahr sollten es eigentlich 10 oder 12 werden. Leider wurden es statt mehr wohl zwei weniger (haben den Winter nicht überstanden). Die Nachfrage ist da und der Imker schafft es zeitlich nicht mehr Völker zu betreuen.


    Täglich die vielen Honigkunden die nur unseren Honig wollen (wir bieten
    auch anderen Honig aus der Region an). Die Kunden kommen auch nur wegen
    unseren Freiland Eiern, daher haben wir auch mehrere mobile Ställe
    gekauft. Zugekauften Freiland Eier waren nicht gewünscht, als wir die
    Nachfrage nicht decken konnten. So ist es auch beim Honig!


    Die Leute haben aufgrund unserer Geschäftsausrichtung (Hofladen, optimale
    Haltungsbedingungen, Kundennähe etc.) ein großes Vertrauen zu uns und
    möchten daher die Produkte von uns und nicht zugekaufte.


    Daher überlegen wir nun, ob wir selbst „imkern“ sollten. Wir haben
    mehrere Standorte (Wiesen, Weide am Waldrand, eigener Wald etc.) und eine Grundausstattung für die Betreuung (Traktor, Anhänger, Geländewagen mit Ladefläche etc.).


    Ich hatte schon länger Interesse, wusste aber nicht wo der Honig dann hin
    soll. Mit unserem Laden den wir seit 2 Jahren haben, hätten wir nun
    Abnehmer. Außerdem wären Bienen auch gut für unsere Streuobstwiese die wir neu angelegt haben.
    Wir pressen selbst Apfelsaft/Most und machen Apfelwein.


    Die Frage ist einfach, ob ich als Neuling das hinbekomme. Der bisherige
    Imker wird mich wohl nicht unterstützen, weil ich ihm ja dann Konkurrenz mache.


    Sollte ich jetzt schon mit 2-3 bestehenden Völkern anfangen oder erst im Herbst?


    Ich würde gerne mal mit ca. 4-6 Völkern starten und wenn es dann klappt
    die Völkeranzahl erhöhen auf 10 der 12. Evtl. auf 2-3 Standorte verteilt.


    Was muss man investieren wenn man noch nichts hat?
    3000 Euro?


    Gibt jeder Imker auch Bienen ab?
    Oder machen das die bestehenden Imker eher ungern?


    Ich habe jetzt erstmal das Buch bestellt:
    http://www.amazon.de/Imkern-Schritt-f%C3%BCr-Einsteiger-Jungimker/dp/344009751X/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1432151641&sr=8-3&keywords=bienen+buch


    Imkern Schritt für Schritt.


    Welches Buch könnte denn auf obigem aufsetzen was mehr in die Tiefe geht, wenn man speziell was wissen will. Hier wird ja „nur“ grundsätzlich erklärt…


    Ich kenn zwar ein paar Imker wo ich auch mal fragen kann, aber keinen
    der mir regelmäßig zur Seite steht (wie Vater und Sohn o. ä.).


    Oder ist es eine Schnapsidee??
    Es geht jetzt nicht nur um die Nachfrage (das ist natürlich aktuell der Auslöser), ich interessiere mich schon länger für das Thema und suche auch ein weiteres Standbein für unseren Laden neben dem Geflügel.
    Wir dachten da an Highland-Rinder o. ä., aber Bienen würden mich doch mehr interessieren… (und sind nicht so groß – hihi)


    Aufgrund unserer bisherigen Tier in verschieden Mobilställe etc. die täglich (1-2 mal) 365Tage im Jahr Betreuung brauchen, denke ich, dass ich das mit den Bienen auch hinbekomme. Die brauchen doch keine tägliche Betreuung… natürlich ist es auch Arbeit, aber die kann man sich doch bestimmt auch einteilen wann man ein freies Zeitfenster hat. Ich will die Arbeit der Imker nicht „kleinreden“ da ich sie ja auch nicht wirklich kenne, ich will damit nur sagen, dass ich verantwortungsvoll mit unseren Tieren umgehe usw. und mir vorher auch gesagt wurde „Hühnermobile“ (mobile Ställe) oh was ne Arbeit, Ziegen oh was ne Arbeit unterschätze das nicht usw. usw.“ Klar ist es Arbeit und auch eine enorme Verantwortung, aber ich mache es gerne. Ich bin gerne draußen in der Natur und Arbeit ist für mich Misten, Futterauffüllen etc. wo man 2-3 Stunden brauche. Aber nicht eine Kontrollfahrt und mal 10-15 Min. schnell was machen oder kurz einen Zaun reparieren. Das ist keine Arbeit für mich, das ist ein Ausgleich neben meinem hauptberuflichen Bürojob.


    Bin gespannt was ihr schreibt!


    Gruß
    Tim

  • Ich antworte erst mal nur auf ein Detail:
    Wenn Du bereits mit einem Imker kooperierst, der aber an seinen Kapazitätsgrenzen steht, sollte er der erste sein, mit dem Du sprichst. Dann musst Du nicht mehr "vermuten", ob er Dich als Konkurrenten sieht oder nicht eher gerne dabei hilft. Er wird es doch sowieso merken, wenn Du anfängst!
    Auf diesen Weg bekommst Du auch das beste Bild über die Imkerei, wann da wieviel Arbeit anfällt etc.


    Einen Hinweis gebe ich noch gern weiter, den ich von einem Landwirt bekam, der jetzt hauptsächlich imkert: Für die Tiere in der Landwirtschaft gibt es meist recht klare Regeln, wie man sie halten sollte. Für unsere Insekten sieht das viel unübersichtlicher aus. Daran ist er manchmal ein bisschen verzweifelt.

  • Ich selber bin Wieder-Einsteiger und habe ganz gute Grundlagen-Kenntnisse aber (noch) wenig Praxis in den letzten 20 Jahren.
    Eine kommerziell Erfolgreiche Imkerei würde ich mir, auch wenn ich sehr viel Zeit dafür hätte, nicht zutrauen.
    Das ist ja weniger eine Frage der Zeiteinteilung, sondern eher eine Frage, ob man die Bienen so betreuen kann, dass man damit nicht im großen Stil Geld verbrennt.


    Da Du selbst noch nicht mal beim Imkern über das Jahr zugesehen hast und die inneren Zusammenhänge des Bienenvolks selbst noch gar nicht kennst, wäre ich sehr skeptisch.
    Bienenhaltung ist meiner Einschätzung nach doch deutlich komplexer als Geflügelhaltung.
    Die Eingriffe beschränken sich ja nicht (edit: wie bei der Geflügelhaltung) auf tägliche Fütterung und medikamentöse Krankheitsbehandlung, sondern hängen sehr von der Qualität der Königin, der Tracht, dem Schwarmtrieb und vielen anderen äußeren Bedingungen ab, für die man wohl erst mal im finanziell schmerzfreien Bereich einige Jahre Erfahrung sammeln sollte.


    Könnt ihr keinen anderen Imker locken, bei euch und für euch zu imkern??

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Han Kle ()

  • Jetzt vermieß dem kommenden Kollegen doch nicht hier schon die Lust an der Imkerei, es müssen ja nicht gleich 20 Völker sein zu Beginn! Wir haben ja alle mal klein angefangen! So wie er seine Situation und Produktionsweise beschreibt, kann ich mir ein paar Bienenvölker am Hof ganz gut vorstellen!

  • Hallo Tim 99 @ Hallo Han Kle. An deinen Ausführungen kann ich erkennen das du wenig bis keine Ahnung hast. Natürlich muss einmal die Woche eine Kontrolle gemacht werden, damit die Bienen nicht schwärmen. Geflügel muß täglich gefuttert werden, das entfällt schon mal bei Bienen und tägliche Krankheitsbehandlung gibt es auch nicht bei Bienen, denn dann darfst du den Honig nicht mehr verkaufen. Für die Qualität der Königin kannst du selbst sorgen in dem du dir nur gutes Material besorgst. Und keine Angst Geld wird bei Bienen nicht im großen Stil verbrannt, es bleibt immer noch was über.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo Tim 99

    @ Hallo Han Kle. An deinen Ausführungen kann ich erkennen das du wenig bis keine Ahnung hast. Natürlich muss einmal die Woche eine Kontrolle gemacht werden, damit die Bienen nicht schwärmen. Geflügel muß täglich gefuttert werden, das entfällt schon mal bei Bienen und tägliche Krankheitsbehandlung gibt es auch nicht bei Bienen, denn dann darfst du den Honig nicht mehr verkaufen. Für die Qualität der Königin kannst du selbst sorgen in dem du dir nur gutes Material besorgst. Und keine Angst Geld wird bei Bienen nicht im großen Stil verbrannt, es bleibt immer noch was über.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von derbocholter ()

  • Ich will nicht Geflügelhaltung mit Bienen vergleichen, es gibt halt viele "Nullnummer" die vieles mal ausprobieren wollen und daher auch oftmals scheitern, bzw. da Ratschläge "Macht viel Arbeit" etc. hilfreich sind. So erging es mir mit den Ziegen, Hühnern, dann den Weidehähnchen, dem Hofladen etc. etc. - viele haben gewarnt und gesagt was das für eine Arbeit und Risiko etc. ist.


    Klar ist es auch. Wir haben in den letzten beiden Jahren einen sechsstelligen Betrag investiert. Aber es macht uns riesen Spaß mit den Tieren in der Natur zu arbeiten. Die Kundennähe, die Bestätigung der Kunden, wir bekommen ja sogar Dankesbriefe und Mails. Über Facebook informieren wir regelmäßig mit Bildern und Videos über unseren Laden, die Tiere etc. Die Zahl der Leute die unsere Beiträge lesen und „liken“ steigt immer weiter. Von ehemals 50 Leuten vor einem Jahr sind es jetzt über 600.


    Die Zeitungen (Frankfurter Rundschau etc.) haben mehrfach groß Berichtet, das Radio war da, Institute schreiben Fachberichte über unsere Haltungsweise, die neuen mobilen Ställe (den wir jetzt gerade planen) und im Sommer kommt das Fernsehen und will einen Film über den Dorfladen und die Tiere drehen. Da rechne ich nicht jede Stunde als Arbeitszeit!!! Dann wäre es bei den Investitionen ein riesiges Minusgeschäft!!


    Wir leben für den eingeschlagenen Weg, unsere Kunden und vor allem die Wertschätzung für unsere Arbeit und was wir seit 2 Jahren aufgebaut haben und die Produkte die wir erzeugen.


    Mehrfach konnten wir die Eiernachfrage nicht decken. Wollten Bio oder Freiland-Eier zukaufen weil Kunden teilweise 10-20km zu uns kommen und dann keine Eier bekommen haben. Das machen die nicht 2-3 mal!
    Zugekaufte Eier wollte niemand, es wurde immer gesagt „Wir wollen ihre Eier und ihren Honig!
    Bioeier oder Honig bekomme ich auch beim Aldi, EDEKA etc. – ich will ihr Produkt!


    Außerdem hat man selbst einen ganz anderen Bezug zum Produkt und eine andere Wertschätzung wenn man es selbst herstellt!!! Zum jetzigen Honig von den Bienen auf unserer Wiese habe ich nicht so den Bezug. Ich sehe nur die Bienen und dann das fertige Produkt. Außerdem ist man dann nicht mehr abhängig und muss ständig fragen nach Honig, mehr Bienen etc. – das will ich selbst in der Hand haben.


    Lt. Imker wäre unsere Wiese (aufgrund verschiedener Faktoren) einer seiner besten Standorte.
    Wir erzielen 7,20 pro Glas (brutto). Ist es dann so ein Minusgeschäft?? Ich würde da jetzt keine 30 Arbeitsstunden pro Monat ansetzen. Das wäre diesbezüglich erstmal Hobby. Ich habe hauptberuflich ja noch einen „Bürojob“, daher ist das Ganze für mich eher Erholung und Ausgleich. Vor allem macht es mir Spaß in der Natur mit Tieren zu arbeiten und unseren kleinen Kindern näher zu bringen!


    Ich setzte mich nicht auf die Terrasse wie viele Kollegen, sondern schnappe mir die Kinder, mache Brennholz, presse selbst Apfelsaft oder fahr zu den Tieren raus auf die Weiden. Daher dachte ich halt, eigene Bienen das wär doch was. Ur-Opa hatte das auf seiner Streuobstwiese auch… - das hat mich schon vor Jahren gereizt…


    Ich will keinen Freibrief und das mir jeder rät „Mach das!“. Aber es ist mir schon wichtig,
    dass ihr die Ausgangslage kennt und ungefähr einschätzen könnt wer wir sind und was wir machen und dann interessiert mich was die Profis sagen! Paar tausend Euro ausgegeben sind schnell und Ausstattung/Bienen per Internet bestellt, aber dann…


    Vielleicht rede ich mir es auch nur schön und unterschätze das ganze!

  • ich finde die Voraussetzungen ideal.


    Ihr interessiert euch für ideale Haltungsbedingungen und euch liegt das Wohl der Tiere am Herzen.
    Bei so einen Betrieb fehlen nur noch die Bienen.


    Ihr wisst auch, dass es Arbeit ist und man auch diese Tiere nicht einfach sich selbst überlassen kann.


    Natürlich sollte man sich wie bei allen anderen Tieren auch, sich über die Ansprüche der Tiere und die Haltungsmöglichkeiten informieren, was ihr ja auch macht.


    Vorteilhaft wäre natürlich ein Imkerpate, aber vielleicht kommst du ja mit einem deiner bekannten Imker näher in Kontakt, sobald der weiß, wie sehr du dich dafür interessierst. Die meisten freuen sich, wenn sie ihr Wissen weitergeben können.
    Den Konkurrenzgedanken sehe ich hier weniger.
    Erstens kann der Imker, der bei dir verkauft, die Nachfrage ja nicht decken, und zweitens freuen sich viele Imker über Nachwuchs, den Bienen und der Natur zuliebe.


    Was noch fehlt ist die Ausbildung.
    Dafür gibt es Imkerkurse.
    Zu überlegen wäre auch die Mitgliedschaft in einem Imkerverein, wo man doch viel Hilfe bekommt.


    Neben allen Fachbüchern über das Imkern hat mich gleich am Anfang das Buch von Tautz sehr beeindruckt.
    http://www.amazon.de/Ph%C3%A4nomen-Honigbiene-J%C3%BCrgen-Tautz/dp/3827418453/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1432198071&sr=8-1&keywords=tautz+bienen
    Man sieht die Biene dann ganz anders. Mit Bienenaugen.


    Fachbücher gibt es für jede Betriebsweise, bzw. für jede Beute.
    Das wird erst mal das Schwierigste für euch sein, zu entscheiden.
    Sinnvoll wäre es natürlich, mit der Beute anzufangen, die bei euch in der Gegend gängig ist.
    Deshalb auch mein Tipp, Imkerverein.
    Oder du schaust eine Weile bei einem anderen Imker zu. Immer empfehlenswert.
    Imkerforum lesen, darin stöbern.


    Viel Spaß beim Lernen und beim Imkern.


    Gruß Doro

  • @ derbochholter
    Die Fütterung und die Behandlung von Krankheiten bezog sich ausschließlich auf die Haltung von Geflügel, das täglich gefüttert werden muss und bei dem die Krankheitsbehandlung durchaus einen wichtigen Teil der Haltung darstellt.


    Tim99 spricht ja von einem kommerziellen Standbein.
    Hältst Du die Errichtung eines Standbeins für einen Betrieb für einen totalen Anfänger für empfehlenswert?
    Dass Tim mit einigen Völkern anfängt, dagegen habe ich kein Wort gesagt.
    Die Idee ist sogar sehr gut - vielleicht ist das bei mir unter den Tisch gefallen, weil klar ist, dass die Imkerei wirtschaftlich sein soll.

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

  • Das wäre diesbezüglich erstmal Hobby. Ich habe hauptberuflich ja noch einen „Bürojob“, daher ist das Ganze für mich eher Erholung und Ausgleich. Vor allem macht es mir Spaß in der Natur mit Tieren zu arbeiten und unseren kleinen Kindern näher zu bringen!


    Ich setzte mich nicht auf die Terrasse wie viele Kollegen, sondern schnappe mir die Kinder, mache Brennholz, presse selbst Apfelsaft oder fahr zu den Tieren raus auf die Weiden. Daher dachte ich halt, eigene Bienen das wär doch was. Ur-Opa hatte das auf seiner Streuobstwiese auch… - das hat mich schon vor Jahren gereizt…


    !


    Ja. So würde ich sofort zuraten!


    Han

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

  • ...An deinen Ausführungen kann ich erkennen das du wenig bis keine Ahnung hast. ...


    Hat Dir schon mal jemand gesagt, daß Deine Art über Leute zu urteilen, die Du wahrscheinlich gar nicht persönlich kennst echt zum ****en ist? Wenn nicht, dann mache ich das hiermit!


    Und Deine Zitatversuchen sind übrigens auch sehr amüsant...


  • Tachchen


    Ich würde als erstes mit dem aktuellen Imker/Honiglieferanten reden, ob er deine Hilfe gebrauchen kann und du ihm über die Schulter schauen kannst. Das ist für euch beide in meinen Augen die optimale Lösung. Er bekommt Hilfe, du bekommst die Möglichkeit praktisch zu lernen und beide bekommt ihr die Möglichkeit mehr Völker zu halten und mehr Honig zu ernten/verkaufen. über den Winter hast du ZEit, das Imkerforum und "richtige" Literatur durchzuackern und im kommenden Jahr kannst du dann besser abschätzen, ob das überhaupt was für dich ist und dir dann evtl. eine eigene Imkerei aufbauen.
    Ich habe im letzten Jahr 2-3x bei befreundeten Imkern bei der Durchsicht über die SChulter geschaut, beim Ernten geholfen, dieses Jahr auch schon wieder mal und am Sonntag habe ich meinen ersten SChwarm gesehen und gefangen und gestern einlogiert. Das ganze mit MAterial von dem einen befreundeten Imker.


    Grüsse, Robert

  • Ich kann mich da "meinem Vorredner" nur anschließen. Es kann dir nichts besseres passieren, als dass die Nachfrage schon da ist, bevor das Angebot steht. Du weißt schon jetzt, dass du deinen Honig loswirst und das zu einem anständigen Preis!
    Imkerpate ist wichtig (eigene Erfahrung)! Du solltest wirklich schauen, dass du bei einem Imker nicht nur mal ab und zu über die Schulter gucken darfst, sondern öfter mal mithelfen kannst. Das macht allerdings nicht unbedingt jeder Imker. Nicht entmutigen lassen.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi