Robinie 2015

  • Wir fluchten heute ab, bis gestern immer noch 2-3 kilo.


    Ich fluchte auch zwei Nächte lang :lol:, weil ich nur die Hälfte meiner Völker abfluchten konnte und daher viel abfegen musste. Eigentlich fluche ich immer noch, weil ich mir nun Sehnenscheidenentzündung vom Abfegen der schönen Naturhonigwaben und von der Handschleuder geholt habe :-(


    Dieses bescheuertes virtuelles Brutnest (VB). In den schönen alten Zeiten hat eine Honigzarge einen Honigeimer befriedigt. Seit Zeiten des VB lasse ich meine Honigwaben von der Schleuder vergewaltigen und am Ende jeder Zarge lacht mich ein halber Eimer aus :evil::evil:


    Von Weide, Obst und dieses Jahr endlich Raps habe ich zu Pfingsten 15 kg im Durchschnitt geerntet
    Dazu kamen am letzten Fr. 17 kg im Durchschnitt aus Ahorn, Eiche und etwa Beere. Der Honig war richtig dunkel. Nun darf der Wald kommen, Linden habe ich nur wenige. Weißklee und Herbst-Löwenzahn werden gerade beflogen.


    Was ich interessant fand: Ich habe bei der ersten Schleuderung 4 Zargen zurück gegeben, da sie mir mit 19% Wassergehalt zu feucht waren. Der geerntete Honig war innerhalb einer Woche kristallisiert, aber der Honig in den zurückgegebenen Zargen ist bis jetzt ganz flüssig, obwohl das der gleiche Honig ist!
    Ich konnte lange nicht schleudern, da der Honig nicht getrocknet wurde und hatte Angst, dass der Honig in den Waben kristallisiert, aber das war zum Glück nicht der Fall.


    Wer hat eine Erklärung dafür, warum der zurückgegebener Rapshonig noch flüssig ist?
    Meine Theorien wären:
    a) Entweder wurde dieser Honig umgetragen und zum größten Teil mit anderem Honig gemischt, so dass der Traubenzuckergehalt im Durchschnitt niedrig blieb. Aber warum wird er gemischt, wenn er fast reif war?
    b) Die Bienen wissen (trotz anderer Erfahrungen) doch sich zu helfen und haben den Rapshonig solange bearbeitet, sodass er nicht mehr so schnell kristallisiert
    c) der Rapshonig wurde verbraucht und davon ist wenig geblieben, aber eigentlich gab es immer etwa Tracht, warum sollten sie den alten Honig zuerst verbrauchen
    ...


    Ihr RobinienernterInnen habt bestimmt auch unreifen Rapshonig in den Völkern weiter reifen gelassen, habt ihr was ähnliches beobachtet?


    LG Salsero, der jetzt auch weiß, dass bei heißem Wetter die Bienen den Honig nur wenig trocknen können, aber bei Kälte das schnell erledigt wird.

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Wenn du in jedem HR ein VB hast, dann isses keins sondern ein HVHR :p


    ....oder du hattest nur einen HR drauf :cool:

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Wenn du in jedem HR ein VB hast, dann isses keins sondern ein HVHR


    So ist es High Value High Risk


    Zitat

    ....oder du hattest nur einen HR drauf

    Ich hatte einen Maxikanerhut drauf, einen HR wäre mir etwa zu schwer gewesen :cool:

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • So ist es High Value High Risk


    :daumen: kommt sofort ins Glossar:p


    Bei Maxikanerhüten immer undersupern ...wär doch schade ums Mitbringsel...

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“


  • Ihr RobinienernterInnen habt bestimmt auch unreifen Rapshonig in den Völkern weiter reifen gelassen, habt ihr was ähnliches beobachtet?


    Der bei mir geschleuderte Rapshonig fing bereits nach einer Woche an zu kristallisieren. In den Ablegern hat es einiges an Rapshonig, der immer noch schön flüssig ist, aber auch ums VB herum ist der dort belassene noch flüssig. Ich beobachte auch immer wieder, dass kleinere Eimer schneller kristallisieren wie größere, passt aber auf die noch kleineren Zellen nicht, weil die ja noch flüssig sind.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit