Larvengrösse

  • Hallo,



    wie erkennt man am besten die 1-tägigen Larven zum Umlarven.
    Wie gross sind die?
    Wie erkennt man die am Besten?

    Lg Franz - Zander 477x420x220 + 12er Dadant Blatt

  • Hallo Franz,
    Ich suche mir immer die kleinsten Maden heraus, die ich gut genug erkennen kann und die sich aufnehmen lassen. Wahrscheinlich ist das am besten, wenn du ein mal jemandem dabei über die Schulter schaust.
    Gruß Jörg

  • Hallo Franz, oft siehst Du auf einer Wabe Bereiche, die von Stiften über alle Stadien bis zu 2-Tägigen Maden übergehn und kannst so gut erkennen, wie klein die jüngsten sind. Ganz frisch geschlüpft ist mir oft zu klein, um sie auf die Nadel zu bekommen, ich nehm dann die, welche ich gerade gut erkennen kann. Es hilft, mit Stirnlampe zu arbeiten und die Zellwände mit einem scharfen Messer vorher einzukürzen.
    Gruss, Jan

  • Hallo Hochheimer!


    Da gibt es ein schönes Bild zu dem Thema:
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=44568&p=461651#post461651


    Je kleiner die Larve, desto besser. Die kleinsten Larven sind nur so groß wie das Ei war. Diese sind aber beim Umlarven schwerer zum Aufnehmen. Die Larven zum Umlarven müssen jedenfalls noch sichelförmig sein. Sobald sie U-förmig werden, sind sie zu alt.


    Wie schon beschrieben wurde, wenn die Zellwände eingekürzt sind, geht es viel leichter. Ich schneide mit einem angewärmten, kleinen Messer einen rechteckigen Bereich einer Wabe aus (10 x 5 cm genügen) wo offensichtlich geeignete Larven vorhanden sind. Dann werden bei dem kleinen Wabenstück, ebenfalls wieder mit einem angewärmten Messer die Zellwände eingekürzt. Jetzt liegen die Larven gut sichtbar da, kann das Wabenstück in alle Richtungen drehen und wenden und die besten auswählen. Vorteilhaft ist auch, wenn man eine etwas dunkleres Wabe nimmt, da sind die Larven besser zu sehen. Nach dem Umlarven stecke ich das Wabenstück wieder in die Wabe und gebe sie ins Volk zurück. Die Bienen reparieren die schadhafte Stelle sofort wieder.


    Zumindest bei meinem Alter wichtig, die Lesebrille nicht vergessen.


    MfG
    Honigmaul

  • Hallo Franz,
    je jünger desto besser, die Maden sollten so früh wie möglich mit dem Weiselfuttersaft versorgt werden, nur so können es Kös. von guter Qualität werden.
    Du brauchst gute Augen und eine ruhige Hand dazu.
    Sie muß noch im klaren Futtersaft schwimmen,
    auf keinen fall sollte die Made schon im trüben Futtersaft liegen.


    Gruß Jürgen

  • Hallo Bienenknecht!


    Die Krümmung der Larven entspricht bei dieser Zeichnung nicht der Realität, da ist z.B. die 4 -6 stündige Larve mehr gekrümmt wie die 18-20 stündige. Anhand der Krümmung kann in Wirklichkeit das Larvenalter sehr gut bestimmt werden.


    MfG
    Honigmaul