Schleuderraum

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    Frank, welches Gestein wird da gleich nochmal verarbeitet?


    Richtig gut geht es ja sowieso nur wenn frisch betoniert wird und im gleichen Zug geschliffen, oder?


    Wegen der Sauberkeit mache ich mir keine Gedanken. Der Boden hat keinen Abrieb und der Honig kommt auch nicht mit ihm in Berührung. Wenn das für einen Schleuderraum nicht reicht dann weiß ich auch nicht.


    Liebe Grüße


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hallo !


    Wir hatten doch das Thema erst unlängst hier, oder - in etwa ab diesem LINK ?


    Da wir bis spätestens in zwei Jahren auch einen neuen Schlacht-/Fleischverarbeitungs-/Honigraum bekommen,
    habe ich mich da in die Richtung kundig gemacht:


    Eine Fleischerei die gerade Ihren Schlacht- und Zerlegeteil erweitert hat (der örtliche Schlachthof hat zugemacht)
    haben einen Polyuretanboden verwendet. Der Preis wahr wohl vergleichbar mit Fliesen, die Reinigung ist wesendlich einfacher.


    Der Drohn sprach - hier im LINK - glaube ich von Epoxydharz.


    Im Augenblick plane ich >20qm zzgl. Vorraum.


    Nachtrag:
    Ach so, und an die Wand kommen HACCP Taugliche Platten,
    sind auch nicht teurer als Fliesen und werden Fugenlos geklebt.


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Bienenknecht () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Hallo,


    diese Kunstharzfußböden müssen wegen der Rutschsicherheit eine bestimmte Rauigkeit haben. Von daher lassen sie sich nicht aufwischen, der Gummiabzieher hinterlässt auch noch Wasser. Sind sie glatt genug, daß beides funktioniert, hat man eventuell Probleme in aufrechter Position durchs Leben zu gehen.


    Dieser zurück bleibende Wasserfilm (bei 25 m2 sind das schon ein paar Liter Wasser) trocknet ein. Schicht auf Schicht bildet sich dann ein hartnäckiges Kalksediment, welches nur mit Chemie oder viel Arbeitsleistung zu entfernen ist.


    Ein Fliesenboden hat diese Problematik nicht, oder nur in den Fugen.


    Gegen übergroßformatige Fliesen spricht: Rissbildung durch arbeitenden Untergrund, beschädigte Fliesen lassen sich in kleinerem Format besser austauschen.


    Die altgediente Spaltplatte bietet den besten Kompromiss. Höchste Abriebklasse ist wichtig. Fugen müssen exakt die Höhe der Platte haben, dürfen also nicht beim Erstellen ausgewaschen sein.


    Gruss
    Ulrich

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen Antworten, Tipps und Anregungen.


    Der Boden besteht jetzt aus alter Ausgleichsmasse und verschiedenen Fliesen, das wird aber noch weggekloppt und ein bekannter macht mir den Boden eben mit einem Estrich wo ich dann entweder drauf fliesen oder streichen kann.


    Ich werde wohl Fliesen verlegen.

  • Hallo Reiner,


    Fliesen wollte ich auch immer, bis ich dann erlebte was es bedeutet Wachsreste aus den 20m² Fugen zu entfernen ...


    Ja, Fliesen waren auch mein erstes Wunschprodukt.


    Bis man sich mit der Reinigungsproblematik auseindersetzt, nicht umsonst gibt es Fliesen (bei identischem Preis) in der Lebensmittelindustrie (und mittlerweile auch Handwerk) nicht mehr.
    Der rutschfeste lebensmitteltaugliche Polyuretan-Boden läst sich wohl mit Fettlösern
    aus dem Fleischereibedarf bzw. dem HD-Reiniger gut bis sehr gut reinigen.
    Aber das eruiere ich auch nochmal.


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Moin , Moin ,
    Fuge ist nicht gleich Fuge:wink: hier mal ein Material/Verlegvorschlag.empfohle Anwendungsbereiche beachten:http://www.ardex.de/fileadmin/…tel/ARDEX%20WA%20Fuge.pdf
    Beste Grüße
    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hier noch einmal ein Materialvorschlag:http://www.cottodeste.it/webcontrols/download.aspx?file=/public/explorer/7131_KerliteManualeTecnicoDEv052014.pdf&sezione=


    Bei einer Fugenbreite von knapp 2mm kann sich auch kaum etwas festsetzen.Das Fugenmaterial ist auch auf einer Höhe mit dem Verlegematerial.
    Beste Grüße aus dem Norden
    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo,


    der Knecht wird sich wundern, wie die Wachsklümpchen auf dem K-H-Bodenbelag kleben, nämlich genau so wie in der Fliesenfuge, nur eben flächendeckend überall. Da wird der Bienenknecht zum Bodenknecht. Da ist nichts mit abkratzen. Das geht nur mit Dampfstrahler und kalt Wasser.
    Du kannst Dir die unterschiedlichen Böden (Estrich glatt, Kunstharz-Industrieboden, Fliesen in unterschiedlichen Ausführungen) gerne bei mir anschauen.
    So lange niemand diesen Plasteboden vorschreibt, würde ich so was nicht einbauen. In der Lebensmittelbranche ist das etwas anderes, da diese Böden auch hochgradig chemiekalienbeständig sind.
    Da wird nicht geschrubbt und gewienert. Einschäumen mit aggressiven Reinigungsmitteln, Rauchanlagen und Backöfen mit Kalilauge usw. Nur da hat das seine Berechtigung.

    Grüße,
    Ulrich, der diese Böden jeden Tag säubern muß



    Wachs in den Fugen: Spinelli, Edelstahl-kratzbällchen mit Kaltwasser und Schmierseife

  • Ihr könnt ja mal schauen, wie das so aussieht, wenn es fertig ist. Der Boden ist dann Fugenfrei und man kann das auf jedem alten Untergrund (also Betonboden oder Estriche) anbringen. Welche weiteren Voraussetzungen es hier gibt, müsste ich dann abklären. Bin ja nur der kaufm. Leiter und habe mit der Praxis nur weniger zu tun. Ich weiß aber, dass sich der Boden teilweise so verhält, wie die Natursteinplatten in Küchen. Also ein Glas Rotwein über Nacht stehen lassen ist ungünstig. Ob das nun gleich ein Aus für den Honig bedeutet kann ich nicht sagen. Aber da ja Natursteinplatten auch in Küchen zugelassen sind, könnte das durchaus gehen.


    Also wen es interessiert, hier der Link zu der Webseite. An die Admins. Wenn das so nicht zugelassen ist, einfach wieder löschen...


    http://www.hdkottmeyer.de/index.php/m-g-s/estrich/


    Gruß vom Frank