Fliege Bienen bereits gespritzte Felder (Raps) überhaupt an?

  • Ziel der Versuche soll ein
    Präparat sein, das PSM zugemischt werden kann und sammelnde Bienen möglichst längerfristig davon abhält, behandelte Blüten zu befliegen!!"


    irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass da auf Seiten der Raps-Anbauer wirklich Interesse dran besteht.


    Gruß
    Ludger

  • irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass da auf Seiten der Raps-Anbauer wirklich Interesse dran besteht...


    Möglich ist das schon und doch hab ich meine Zweifel, dass sich für derartige Anwendungen ganz sicher Freunde gewinnen lassen. Zumal ja die wenigsten Raps-Pflanzer von Bienen und wie diese funktionieren, nicht mal die Spur eines blassen Schimmer haben.


    Wenn solch ein Repellend (was es ja schon gab) auch noch als B4 zugelassen ist, wird es auch Verwendung finden, da bin ich mir sehr sicher.


    Wenns dann auch noch nicht viel kostet.....

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass da auf Seiten der Raps-Anbauer wirklich Interesse dran besteht.


    ...doch, doch! Denn dann sind die nörgelnden und schimpfenden Imker endlich weg vom Feld, da kann man endlich so die Pflanzen behandeln, wie man es braucht, um Maximalerträge zu erzielen.
    Und der Bauer weiß doch, dass es heute keiner Insekten mehr bedarf, um gute Ergebnisse bei den Rapserträgen zu erzielen.
    Dasselbe hatten wir schon mal bei den Obstbauern nach 1990 erlebt ...... inzwischen haben die Obstbauern, durch Erfahrungen, umgelernt ...

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Lernprozesse dauern mit unter etwas sehr lange...
    oft mals sogar zu lange finde ich jedenfalls.


    Hier am Oberrhein wollte 2008 auch kein einziger Maisanbauer auf die Fruchtfolge umsteigen, als der Maiswurzelbohrer aufgetaucht ist. Doch heute ist Baden-Württemberg ein mal mehr das Muschterländle schlecht hin, weil hier erstmals auf der WELT die Fangzahlen zurück gingen. Das blöde ist jetzt aber, dass dieser Effekt in der Statistik nicht so recht auftaucht, wenn man nicht richtig hin schaut. Denn in etwa dem Umfang in dem der Maiswurzelbohrer zurück geht, werden mehr Fallen aufgestellt. Ein Schelm der jetzt böses Denkt.
    Dass aber erst mal 12500 Bienenvölker legal vergiftet werden mussten, um letztlich zu dieser nun auch im Wissenschaftlichen Großversuch belegten Erkenntnis zu kommen ist inzwischen fast schon zur unwichtigsten Nebensache geworden und wird auch gerne von gewissen Kreisen totgeschwiegen. Es soll ja welche geben, die behaupten sogar "es waren nur die Flugbienen, die es damals getroffen hatte".
    Beim Feuerbrand das gleiche
    und nun vermute ich mal, dass man auch hier beim Raps spätestens nach 20 Jahren zu ähnlichen Erkenntnissen kommen wird.

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!