Bernhard's Topbarhive (TBH)


  • Das mit der Honigwabe gleich vorne ist normal, die solltest du vielleicht lieber nicht nach hinten hängen...
    Das sieht man auch sehr schön in dieser Animation:
    http://www.backyardhive.com/

  • Noch ein paar Impressionen meiner TBH. Zwischenzeitlich geschwärmt, (keine Schwarmkontrollen, Schwarm gefangen), die neue Königin legt wie man sieht fleißig, nur ganz wenig Honig ist übriggeblieben.






  • Endlich neue Fotos, Danke!
    Bin gespannt ob am Ende noch ein bischen Honig bei dir zum Ernten bleibt. Ich habe meine TBH mit einem kleinen Nachschwarm anfang Mai besiedelt. Die besetzen jetzt erst die Hälfte der Beute, das entspricht bei mir 1 1/2 DNM Zargen, da wird nicht viel Honig zu ernten sein..., na mal sehen was in den nächsten 6 Wochen noch so passiert. Etwas Tracht ist ja bei uns in den Berliner Gärten fast den ganzen Sommer.

  • Hallo Bernhard,
    Hallo andere Wissende,


    ich habe mir als Winterprojekt auch eine TBH vorgenommen. Gibt es Erfahrungen, welches der optimale Verjüngungswinkel dabei ist? Die Baupläne der bayrischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau sehen 68,5° vor. Ist das wie beim Beespace eine magische Größe, oder was passiert, wenn man die Wände etwas steiler/flacher stellt?


    Gruß
    Ludger

  • Je schräger, um so weniger Verbau (theoretisch)... je stärker das Volk, um so mehr wird trotzdem an den Wänden mit Wachbrücken stabilisiert. Du kommst um ein Tapeziermesser oder ähnliches bei der Durchsicht nicht drumherum. Plane auch nicht zu große Waben ein, die brechen natürlich schneller ab, im Extremfall sogar von alleine beim einfüttern.

  • Also meine Oberträger haben die gleiche Länge wie die DNM- Rähmchen (39,5cm) und die Fläche ist auch fast gleich,
    siehe: http://biohonig.npage.de/selbstgebautes/top-bar-hive.html
    Das ist praktisch und auch noch einigermaßen Bruchsicher.
    Bei z.B. 50 cm Oberträgerlänge sollte dafür der Winkel steiler sein, um ein Honigwabengewich von max. ca 2-2,5 Kg zu erreichen. Alles darüber bricht einfach viel zu leicht ab, oder man muß sich stabilisierende Maßnahmen mit Drähten einfallen lassen.

  • Hallo Kruppi,


    Was meinst du mit 'steiler'? Wenn ich die Wände steiler stelle, wird die Fläche doch eher größer als kleiner? Welche Fläche würdest du als maximal praktikabel annehmen? Die Fläche von einer Dadant Brutraumwabe? Das käme mit deiner 50cm Oberträgerlänge ungefähr hin.


    Gruß
    Ludger

  • Sorry , "steiler" ist die falsche Wortwahl gewesen. Schräger passt eher. Jedenfalls sollte die Wabenfläche meiner Meinung nach nicht viel größer als die von Deutsch Normalmaß sein, also ca.20,5x35,5 = 727,75 also 700-800 cm2. Als volle Honigwabe trägt sie dann den Inhalt von 4-5 großen Honiggläsern. Da kannst du dir sicher vorstellen, wie leicht selbst das schon abbrechen kann...
    Also wenn du lange Oberträger benutzen möchtest, weil du nebenbei meinetwegen mit Dadant imkerst, ist es wahrscheinlich eine gute Idee die Wände dafür stärker anzuwinkeln, wie hier zum Beispiel:
    https://www.youtube.com/watch?v=27OoBjszjXA
    Der Nachteil an der Sache ist nur die längere Bauform (und mehr Oberträger), um ein ausreichendes maximales Gesamtvolumen zur Verfügung stellen zu können, wenn das Bienenvolk den Platz benötigt. Andererseits kann man in so einer langen Beute auch gut 2 kleine Völker mit einem Trennschied überwintern. Der PLatz entsprich dann 2x 1 1/2 Zargen DNM.
    Zu klein oder zu kurz darf die Wabenfläche natürlich auch nicht sein, damit sich eine möglichst große Wintertraube bilden kann. Darum habe ich vorher diese Berechnungen mit der Kugelform im Vergleich DNM und TBH gemacht, die in dem Baubericht auf meiner Website stehen. Es sollte also eine Trapezform sein, in die idealer Weise ein möglichst großer Kreis passt