Sturmschäden

  • Ich für meinen Teil sehe diese Sturmentwicklung echt besorgniserregend. Geht es nur mir so?


    Hi Sanni,


    tut mir leid wegen deiner Verluste. Heutztage sind halt 4 Hochs und 14 Tiefs gleichzeitig auf der europäischen Wetterkarte, das sind ungefähr drei komma zwölf mal soviele, wie das früher war und das Wetter ist dreidimensional geworden.


    Früher gabs keine Höhenhochs und Höhentiefs und den ganzen Klamauk. Daher weht der Wind heutzutage auch mal von oben nach unten und umgekehrt und nicht nur von Ost, Süd, Nord oder West. War hier am Dienstag/Mittwoch bei teilweise Wolkenlücken schön zu sehen, die unteren Wolkenschichten sind in einem Affenzahn vorübergezogen und die oberen Wolkenschichten haben sich keinen mm vom Fleck bewegt.


    Ursachenforschung wäre an deser Stelle rein spekulativ, besorgniserregend und ärgerlich bleibts allemal, weils immer Geld kostet. Entweder für die teurer werdende Sturmversicherung oder eben wenn man ohne Versicherung den Schaden aus der eigenen Tasche zahlen muss. Und so eine extrem böige Wolke ist schneller da, als man denkt.


    Gruß Sven


  • ...
    Früher gabs keine Höhenhochs und Höhentiefs und den ganzen Klamauk. Daher weht der Wind heutzutage auch mal von oben nach unten und umgekehrt


    Aber sicher gab es das früher auch schon, es ist nur für uns am Boden relativ Wumpe, was in der Höhe passiert :cool: Mir sind die Begriffe zumindest in der Schulzeit untergekommen. Es gibt auch dynamische und thermische H/T. "Jetstreams" z.B. sind Höhenwinde, die vom Höhenhoch zum Höhentief wehen. In (manchmal auch unterhalb von) Gewitterwolken, Thermik oder lokalen Überentwicklungen, die noch kein vollständig entwickeltes Gewitter sind, weht der Wind auch vertikal - die berühmte Ruhe vor dem Sturm! Sie werden meist nur bei ganz speziellen Wetterentwicklungen erwähnt, um den Zusammenhang besser darstellen zu können. Föhnrotoren können unter ungüstigen Bedingungen ebenfalls starke Vertikalbewegungen verursachen, allerdings beschränkt sich das auf bergige Regionen.


    Ebenfalls ist die Art der Wetterfront nicht zu vernachlässigen: Warmfronten sind flacher als Kaltfronten, weil sie langsamer ziehen, Kaltfronten sind steiler und entsprechend dynamischer im Auftritt. Da bewegen sich die Luftmassen entsprechend vertikal und heftig.


    Die Effekte sind eigentlich lange schon bekannt, sie folgen nur immer schneller aufeinander und nehmen an Intensität zu.


    Gruß Andreas

  • Moin,
    hier in Ostbrandenburg ist der Sturm nur geschwächt angekommen - bei mir keine Verluste, auch weil ich ja schön im Wald wohne.
    Nur es muss endlich mal wärmer werden.


    An den Sturm von 1972 kann ich mich noch gut erinnern - da hätte es mich fast erschlagen - der klassische Dachziegel verfehlte mich mur knapp.
    Und viele "Westantennen "abenteuerlicher" Bauart mussten damals auch erneuert werden.


    Grüße ralf_2

  • Sabi(e)ne, woher wusstest Du, dass ich die billigen nehmen wollte? Die, wo leichter wieder zu öffnen sind?
    Übrigens folgendes:
    Das Volk, das abgedeckt war, schien mir tot. Ein Blick in die Wabengassen zeigte wenige, tote Bienen in einer Ecke. Also ab ins Auto, zum anderen Stand gefahren, wo der Wachsschmelzer wartet. Abgestapelt neben Wachsschmelzer.
    Dumm geguckt, als einige Dutzend Bienen aus einer Wabengasse krabbelten, weit entfernt von dem toten Haufen.
    Wabe gezogen: Etwa eine Handvoll Bienen, samt der Königin, sauber gekennzeichnet noch immer mit dem grünen Punkt aus dem Imker-Edding.
    Die hatten doch überlebt, mit letzter Energie die Kö geschützt.
    Diese musste nun leider doch dran glauben, abgedrückt, Rest vor Flugloch eines starken Volkes gekippt.
    Später fiel mir ein, dass ich sie in ein Apidea-Kästchen hätte füllen können. Aber schon zu spät.
    Viele Grüße
    apirita

  • Moin,Moin,
    bevor Du Sie nächstes mal um diese Zeit abdrückst, frage hier mal rum. Nicht alle kommen mit Weisel aus dem Winter. Da wäre manch einem ein Stein vom Herzen gefallen.:liebe002:


    Beste Grüße
    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Drohne Daniel () aus folgendem Grund: s

  • Zitat

    ja, demnächst mache ich immer alles richtig, Habe ich mir fest vorgenommen!

    Das will ich aber hoffen. Ich möchte nicht noch einmal von Sturmschäden hören.


    Gruß
    Remstalimker:lol:

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hier bei uns war der Sturm nur mehr ein heftiges Lüftchen.
    Da hatten wir schon bedeutend andere Winde.
    Da ein Stand von mir direkt an den Dünen am Strand nur durch eine Weiden und Rosenhecke getrennt liegt, hatte ich "sehr viel" Sand auf den Beuten.
    Ich habe aber auch "drittel" ca. 50 x20cm Waschbetonplatte auf jeder Beute liegen.
    Da rührt sich nicht viel.
    Die Stürme Christian, Xaver 2013 und vor allem Anatoll 1999 waren hier auf der Insel Föhr viel "wilder".


    Andreas