Flugloch Verständnisproblem....

  • Ich zähle ja auch nicht. Geht auch gar nicht, da ich Wärmebretter auf den Gitterböden habe.


    Wie siehts mit der Kontrolle des Behandlungerfolgs aus? Wenn's überall rausgedanpft hat, können nicht viele Milben überlebt haben?

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Na sowas! Hab ich bei meinem Boden also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!
    1. Flugloch erhöht:



    2. Boden trotzdem leicht ausräumbar, weil Gitter nur 1/2 cm tiefer liegt als der Fluglochschlitz.


    Auch beim gekauften Boden (11`er DNM Beute):

    liegt der Fluglochschlitz abgewinkelt erhöht, aber im Frühjahr ist er wirklich oft verstopft, während die selbst gebauten von den Bienen selbst frei geräumt wurden.


    Das mit der Luftzirkulation sollte aber wie oben von Bernhard beschrieben so funktionieren, weil der Schieber bzw. das Bodenbrett bei mir ganzjährig drin bleibt.

  • Nachtrag zum Bodenschieber:
    Die sind nicht nur Winddicht sondern isolieren auch.


    Bei den selbstbau- Böden ist eine Platte aus 19 mm dickem Holz eingeschoben.
    (Die anderen Beutenteile sind aus 24mm dickem Holz)


    In den gekauften Beuten liegt am Boden eine dünne Platte über der Aussparung sowie weiter oben die Varoa- Schublade. Die sind also doppelwandig mit dünnen Platten ganz gut isoliert.

  • Nichts desto Trotz hat mich das Thema runde Fluglöcher nicht losgelassen, und so sind voriges Jahr (2017) dann auch nochmal zwei Beuten mit neuem Boden gebaut worden:

    DNM Beute aus 23mm Hobeldiele

    Ob das jetzt genauso gut ist oder sogar noch besser wird sich zeigen, auf jeden Fall war es noch einfacher zu bauen.


    Dieses Jahr werde ich keine weiteren Beuten bauen. Statt dessen habe ich die Vorteile der Segeberger Styroporbeute erkannt, und da noch weiter nachgerüstet. Insbesondere die 3`er Türme (3 Völker, die gemeinsam heizen!) sind einfach Klasse! 6 Völker auf 2 Stellplätzen!

    siehe hier

    Dieses Jahr mach ich 15 auf 5! Bin begeistert von der guten Entwicklung junger Bienenvölker dank der hervorragenden Isolation und vom leichten Umgang auch übereinander gestapelter, dank leichter Zargen mit leichtem Gitterboden. Dazwischen ist nur eine Folie. Wärme bleibt im Turm.


    Und auch bei der Segeberger liegt bei eingelegtem Styroporschieber unter dem Gitter eine tiefe Mulde für die Luft (bei den darüber liegenden nur eine kleine Mulde). Säubern des Gitters ist für die Bienen in beiden Fällen aber gar kein Problem.

    Wichtig ist vor allen im Winter natürlich der enge Fluglochkeil, und da ist mal wieder selber Bauen das beste...

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  • Hallo Kruppi


    das bei den Zwischenböden ohne Anflugbrett funktioniert ist OK. Aber warum hast du am unteren Boden kein Anflugbrett dran. Also ich finde so einen Fluglochkeil nicht optimal, wenn da ungünstige Witterungsverhältnisse herrschen verfehlen viele Bienen diesen kleinen Schlitz. Also meine Bienen haben es im Anflug bequemer.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Im Sommer kommt der untere Holzkeil raus und statt der zwei Völker (die sind Reserve oder Verkauf) kommen die zwei Zargen wieder als Honigräume drauf. Die meisten Beuten stehen auf einem Holzgestell, welches gleichzeitig als Anflugbrett genutzt wird, nur dieser eine Turm auf dem Foto nicht, der steht auf dem letzten Reserveplätzchen, das ursprünglich mal Plattform für eine Warrebeute war...

    (nochmal Bild aus dem anderen Link):


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