Alte Waaben einschmlezen (Anfänger)

  • Hallo,


    ich habe letzens alte/dunke Waaben aus der Beute entnommen.


    In einigen ist noch Winterfutter drin. Ich möchte die Waaben einschmelzen. Wie bekomme ich denn da am Besten das Futter raus, damit ich sie einschmelzen kann?



    Eine Schleuder habe ich leider noch nicht.

  • Das kannst du drinnen lassen. Zuerst läuft (zumindest beim Dampfschmelzen) Zuckerwasser in den Eimer und dann irgendwann das Wachs und wenn kein Wachs mehr drinnen ist, kommt wieder kondensiertes Wasser. Das ist der Punkt, an dem du aufhörst :).
    Das ganze langsam abkühlen lassen (min. 1 Tag) und dann kannst du den Eimer stürzen und das Zuckerwasser wegkippen. Das Wachs dann entsprechend säubern, klären, usw.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D


  • Eine Schleuder habe ich leider noch nicht.



    Ihh, Winterfutter ausschleudern, da wird mir ja schlecht. :)


    Wenn es nicht viel Futter ist, dann wandern diese Waben bei mir sofort in den Dampfwachsschmelzer. Die Zuckerpampe setzt sich im Auffangeimer vom Wachs ab. Nur das Wachs anschließend zeitig umschmelzen, sonst schimmelt das Ganze schnell.


    Bei vollen Waben könnte man diese umtragen lassen.


    Aber ausschleudern, das lohnt nicht wirklich. Wiederverwenden kann man das Futter ja nicht mehr (oder etwa doch? :confused:)


    Stefan

  • Nix :p_flower01: - außer vielleicht ein zu kleiner Gefrierschrank :wink:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Moin


    Warum wollt Ihr die Futterwaben einfrieren?
    Wenn Ich zur Kirschblüte, Anfang April, die Futterwaben rausnehme, benötige ich sie spätestens am 10.05 wieder um den Sammelbrutableger / Jungvölker zu versorgen...
    Wie Waben kommen bienendicht, kalt und dunkel ins Bienenhaus.
    In 5-6 Wochen passiert an den Waben nix.
    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935