Futterzarge für 4'er Begattungseinheiten

  • Hallo Ihr Lieben,


    halt jemand von Euch, unabhängig vom Maß, eine brauchbare Lösung für eine Futtereinrichtung für 4'er Ablegerkisten für mich?


    Besser in einem Stück mit vier Aufstiegen, davon einer zum Auslecken (á la Adam), oder vier einzelne, entsprechend schmale Futtergeschirre? Wär bei einer Bearbeitung vermutlich einfacher. Ich hab jetzt 2'er Zargen in Gebrauch mit einzelnen Futtereinheiten, die funktionieren, aber bevor ich baue frag ich mal. Man muß ja nicht jeden Fehler selber machen. Vielleicht.


    Toll wäre ein Bild, eine gute Beschreibung oder ein Link.


    Ganz toll weil hilfreich sind auch 'warum es so nicht geklappt hat Berichte', die gerne auch als PM, ich stell die dann ohne Namen hier ein :)


    Danke und allerbeste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Was sind bei Dir bitte 4er Ablegerkisten?


    'Tschuldigung, ich leide grade am Tunnelblick. Könnt Ihr ja nicht wissen, was in meinem Köpfchen so gedacht wird. Also:


    Ich will mir Böden machen mit vier Ausflügen, einer in jede Himmelsrichtung, wo ich dann eine normale 12'er Dadant-Zarge 51 x 51cm draufstellen kann mit drei bienendichten Schieden, also mit insgesamt vier Abteilen á 3 Waben. Wahlweise 150'er HR oder normale BR-Zargen. Darauf dann der Deckel, der ja nun irgendwie auch Futterggeschirr sein muß (wenn ich das nicht in den Boden integriere). Klarer?


    Füttern von unten hab ich noch nie gemacht, alle Futtergeschirre waren bis jetzt Futterzargen und von oben.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Das habe ich vorhin mir beim Schmelzen auch gedacht dass Du das denkst, allerdings kann ja keiner wissen, was der Drohn so denkt:daumen:


    Wenn Du wirklich "neu anfangen" willst.
    Dann würde der Drohn Dir die Erfindung vom Roland Maier empfehlen, leider ging diese Erfindung in die Hände von der Firma Lang über.
    Schau mal diese Bilder auf der Webseite von Sonnentracht Imkerei an. Die Kisten sind zwar nur mit Power zu bewegen, allerdings kann daraus sehr viel gelernt werden:daumen:
    Und ja...seufz.....:evil: ....armer Roland!!!


    dD

  • halt jemand von Euch, unabhängig vom Maß, eine brauchbare Lösung für eine Futtereinrichtung für 4'er Ablegerkisten für mich?

    Ohne jedes Geblubber und auch öffentlich ganz umsonst: :) 
    Bei mir sieht das so aus, wie auf dem Bild gezeigt.

    • Jedes Abteil hat seinen eigenen Deckel, in den eine kleine Fütterung integriert ist.
      Hat den Vorteil, dass immer nur ein Völkchen offen ist, denn die schnellen Jungfern werden damit am Überlaufen zum Nachbarn gehindert (Gibt Chaos, kenn ich...).
    • Die flachen Deckel sind mit flüssigem Wachs gedichtet und es ist schwimmerlose Nassfütterung möglich - wenn der Kasten einigermaßen gerade steht. Meistens gibt es aber kandierten Honig oder honigfetten Teig.
      Zum Einfüttern - so man das braucht - sollten sie etwas höher sein.


     


    (Im Bild sind zur Demonstration zwei Abteile geöffnet.)


    Viele Grüße aus dem Hintertaunus,
    Rudi

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  • Lebst Du von den Bienen?

    Was hat unser Broterwerb mit unserem Verhalten im Imkerforum zu tun?


    Wenn Du Dein Wissen verschweigen willst - was Dein gutes Recht wäre - tu's einfach.
    Wenn Du Dein Wissen verkaufen willst - was Dein gutes Recht wäre - schalte halt ne Anzeige.


    Du redest ja geradezu so, als ob Deine Beiträge eine Form von Akquise wären...
    Viele Grüße,
    Rudi

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von gast057 () aus folgendem Grund: RS + Ergänzung

  • Bei mir sieht das so aus, wie auf dem Bild gezeigt.

    • Jedes Abteil hat seinen eigenen Deckel, in den eine kleine Fütterung integriert ist.
      Hat den Vorteil, dass immer nur ein Völkchen offen ist, denn die schnellen Jungfern werden damit am Überlaufen zum Nachbarn gehindert (Gibt Chaos, kenn ich...).
    • Die flachen Deckel sind mit flüssigem Wachs gedichtet und es ist schwimmerlose Nassfütterung möglich - wenn der Kasten einigermaßen gerade steht. Meistens gibt es aber kandierten Honig oder honigfetten Teig.
      Zum Einfüttern - so man das braucht - sollten sie etwas höher sein.


    So sind meine jetzigen auch, nur höher und mit einem Drahtgazewinkel vom Aufstieg getrennt so kann ich flüssig nachfüttern, ohne das die Bienen ersaufen oder in der Futterkammer randalieren. Das mit dem Überlaufen der Königin ist ein Punkt. Also eher einzelne, schmale Deckel/Futtergeschirre....


    ich will es halt so simpel wie möglich bauen, und mich da auch nicht langsam rantasten, weil dann hat man nachher drölf Generationen 'gleicher' Teile, die dann aber nur 'fast' zusammenpassen. Kenn ich Alles zu Genüge. Steht dann mit Edding drauf I. u. II. weil der Dom von den einsern paßt bei den 2'ern nicht usw. Nichts hält länger als Provisorien.


    Wenn man nur Teig füttern würde, wäre es einfacher, allerding beraubt man sich dann der Möglichkeit, doch mal flüssig füttern zu können. Aber muß man das überhaupt?


    Vielleicht kommt ja noch die Killer-Idee. Die Sonnentracht-Konstruktion nötigt mir ehrlich Respekt ab, aber das entspricht nicht so ganz meiner Idee von simpel. Alle Sachen, die ich je selber gebaut habe die kompliziert sind, haben irgendwie gut funktioniert, sind aber doch zugunsten von simpleren Konstruktionen ausgemustert worden und stehen, weil so mühsam gebaut jetzt hier rum. Wegschmeissen kann ich den Kram dann nämlich auch schlecht. Aber jetzt kenn ich ja das Forum, jetzt wird alles anders. Schwarmintelligenz paßt doch gut zum Imkern.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo Ralf,


    für simpel: die berühmt-berüchtigte Gurkenglas-Fütterung.
    Jedem Abteil seine eigene Folie mit aufklappbarem Viereckchen über der Wabengasse und dazu passend gelochtem Deckel. Die 500g-Pfandjoghurtgläser passen auch in die HR-Zarge. Für Teig ein größeres Loch im Deckel.


    Liebe Grüße
    Rieke

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