Adultes Varroa-Weibchen

  • .....................................................erledit
    und das:Ontogenesis of Varroa jacobsoni Oud
    M.D. IFANTIDIS
    hab ich auch noch gelesen. Und den Calderon2009( PowerPointPräsentation) auch. Der hat übrigens mit AHBs gearbeitet.
    Lesen würde ich auch gerne eine Arbeit in der genau beschrieben ist warum adulte unbegattete Weibchen aus dem Zyklus sofort ausscheiden.


    Bitte kommentiere mir diesen Absatz von Seite 22 aus der zuoft zitierten Arbeit denn da weiß ich gar nicht was gemeint ist:


    "Das Volk wirkt insgesamt unruhig und fliegende Bienen wirken gereizt. Es kommt
    zu starkem Leistungsabfall und es gibt mehr unfruchtbare Drohnen. Parasitierte
    Drohnen begatten die Königin in weitaus geringerer Zahl, dadurch sinkt die Rate
    der Arbeiterinnennachkommen und das Bienenvolk reduziert sich von allein."


    Aber zurück zur "Hypothese der prolongierten Jungfräulichkeit"
    Wenn unhbegattete Weibchen( so sie denn überhaupt lebensfähig sein mögen) in eine Brutzelle gelangen, sind sie auf die gleichzeitige
    Anwesenheit eines begatteten Weibchens angewiesen und könnten dann eben erst
    nach ca. 180h vom Halbbruder begattet werden wobei der Vorteil sofort Erstes u. Zweites Ei legen zu können im nächsten Reproduktionszyklus schlagend werden würde da eine solcherart begattete Milbe in der Arbeiterinnenbrut zu spät dran ist für adulte Töchter-in der Drohnenbrut wäre das wieder anders.


    Warum sich das erste gelegte Ei während der Embryonalphase entschließt fortan haploid/männlich zu sein
    ist eine andere Frage.


    Warnen möchte ich davor in vitro Ergebnisse unreflektiert auf das echte Leben zu übertragen



    Schöne Grüße


    till


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    "Eine Diskussion bei der alle Teilnehmer den gleichen Wisssensstand haben verdient diesen Namen nicht."
    ipsi

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von slamtilt () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • ..Aber zurück zur "Hypothese der prolongierten Jungfräulichkeit...etc........................


    wenigstens Einer versteht und kann zwischen den Zeilen lesen, warum der Drohn diese "Arbeit" so oft nun verlinkt hat:p_flower01:


    Da siehst du lieber till, wie schnell habilitiert werden kann:cool:


    dD
    als pöser Pupe!

  • Verena Schneider mögen Sie mir folgende triviale Interpretation Ihrer wohlüberlegten Arbeit verzeihen,
    wenn Sie mal in der Nähe von Gmunden sind würde ich Sie gerne zum Essen einladen.
    So los gehts


    -872 Milben von 5 verschiedenen Imkern aus D(Je 3-4 Rähmchen aus jeweils verschiedenen Stöcken)
    werden pürriert und auf Verwandtschaftsverhältnis hin überprüft und mit anderen Daten von ebenfalls pürrierten Milben verglichen


    -ALLE Milben sind dem Korea-Biotyp zuzuordnen


    -ALLE Milben sind direkt verwandt


    -Die Milben könnnen Ihr Genom-anders wie beim Menschen-nur eingeschränkt über die Fortpflanzug ändern


    -Änderungen im Genom sind v.a. durch Mutationen zu erwarten


    -Wenn Änderungen im Genom auftreten dann durch Mutation oder aber auch Wirtswechsel/Apis cerana/Apis melifera


    -Der Wirtswechsel von Apis cerana auf Apis melifera muß außerhalb Deutschlands stattgefunden haben

    -Wenn eine Mutation auftritt wird Diese sehr rasch Eliminiert oder Fixiert


    -Dies erfolgt binnen 6,67 bis 7,67 Generationen!


    -Varroa Destructor hat auf der Apis cerana viel weitläufigere Verwandtschaftsverhältnisse als auf Apis melifera


    -Sollte es zu einer Verpaarung von NICHT VOLLGESCHWISTERN kommen sind keine Änderung im Genom zu erwarten


    -Die Milbe hat sich auf die Reproduktion eines möglichst einheitlichen Genoms spezialisiert


    -Die auf Inzucht ausgerichtete Vermehrungsweise dient dazu


    -Die Aussschaltung des haploiden Gens wirkt unterstützend


    -Alle 872 untersuchten Milben haben nur 3-4 direkte Verwandte!?


    -Es könnte auch ein einziges befruchtetes adultes Weibchen gewesen sein auf das alle Milben in D zurückzuführen sind


    -Möglicherweise haben wir zuwenig Genom sequenziert/verglichen/gemarkt/gespottet um Nähere Verwandschaftsverhältnisse
    zu bestimmen aber laut Literatur wird das nichts bringen


    Gute Nacht


    till


    ------------------------------------------

  • ...Der Wirtswechsel von Apis cerana auf Apis melifera muß außerhalb Deutschlands stattgefunden haben...


    absolut richtig!


    Und dann hörst du noch hier https://www.youtube.com/watch?v=oaL5wCY99l8 und dann wirst Du wissen wer dafür verantwortlich gemacht werden könnte.
    Varroa war und ist ein Kampfmittel!!
    Ihre Aufgabe war und ist es Nutrition lenken zu können!
    Hör genau zu was er sagt!


    Gute Nacht
    sagt
    der
    Drohn

  • wenigstens Einer versteht und kann zwischen den Zeilen lesen, warum der Drohn diese "Arbeit" so oft nun verlinkt hat:p_flower01:


    Da siehst du lieber till, wie schnell habilitiert werden kann:cool:


    dD
    als pöser Pupe!


    Moin,
    wieder typisch, blickt selbst nicht durch, und macht den großen Aufklärer,
    Man sollte dir das Schreiberecht entziehen
    Gruß
    Helmut


  • absolut offtopic absolut irrelevant absolut unnötig

    Das Besondere der Arbeit von Fr. Schneider-die ich übrigens nicht persönlich kenne-
    ist die unvoreingenommene Sichtung der Ergebnisse.
    Die Arbeit und die Mühen die in der Arbeit drinnenstecken kann man nur erahnen.


    Die Reduktion auf die Aussagen eines daherplaudernden ThinkTankTrottels ist unverdient.


    Siehe bitte Diskussion S. 56-67


    Schöne Grüße


    till


    --------------------------------------------
    "Wissen beginnt mit Liebe" oder "Liebe beginnt mit Wissen"
    Weissich Leider Nimma

  • Hi Till,
    ich glaube, das wir mit den bisher gesammelten Erkenntnissen nicht mehr weiterkommen.
    Es müsste ein freifinanziertes Institut , oder Wissenschaftler,sich diesen Fragen widmen.
    Alle deine Fragen konnten bisher nicht bzw von .Niemanden beantwortet werden.
    Sehr wichtige Fragen !!!!
    Nur den Instituten die wir haben, und nach Drittmittel gieren, darf dieser Auftrag auf keinen Fall gegeben werden
    Denn wie bei den Pestiziden werden sie immer die geforderten Antworten, für Bayer und Co , liefern.
    Und die werden immer verhindern das sie ihre wichtigste, heißgeliebte , für alles schuldige Milbe aus dem Focus verschwindet.
    Wenn ich im Moment sehe wie in allen Zeitungen und Fernsehprogrammen diese Wissenschaftler, der Milbe und dem Wetter die Schuld geben........
    Wie sieht es bei euch in Österreich aus, gäbe es denn da was Unabhängiges ?
    Oder befasst sich schon irgendwo jemand mit diesen Fragen ?
    Gruß
    Helmut

  • DIE ARBEIT wäre sicher einen eigenen thread wert aber nun zu Diesem



    Ich habe leider(eine der wenigen Sachen die ich bereue) erst vor 4 Jahren damit begonnen
    Bienenvölkern einen Wohnraum zur freien Verfügung zu stellen.
    Weil ich dazu auch noch kaum Waben ziehe kann ich mir das Verhalten der Milbe im Stock überhaupt nicht vorstellen.


    Ein Gedanke:
    Die(von mir in der Literatur gefundene) mögliche Zeitspanne des Aufreitens von 1 bis 20!? Tagen ist mit der Relation von 1:20 viel zu groß um irgendeine Aussagekraft zu besitzen.
    Hat denn Jemand ein bestimmte Bewegungsmuster oder Verhaltensweisen auf den Bienen ober den Waben beobachten können?


    Ralph
    Wohin das führt weiß ich nicht



    Schönen Abend


    till


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    "Nicht Lärm entsteht für sich als Lärm, sondern wird bloß als Lärm gedeutet"
    Heinz-Otto Bohnlich

  • ...mit den bisher gesammelten Erkenntnissen...


    "Erkenntnisse"? Der war gut...

    Es fängt doch schon damit an, dass die Milbe nur begattet werden kann, solange der Panzer noch nicht ausgehärtet ist.
    Letzteres wäre aber erforderlich, um außerhalb einer verdeckelten Zelle zu überleben.


    Die Verbreitung von Pseudowissen geht damit weiter, dass man behauptet, Altmilben würden ebenfalls an Bienen saugen.
    Wie könnten die dann im Winter vertrocken?


    Wenn Altmilben aber ausgewachsene Bienen gar nicht frisch anbeißen können...


  • ich glaube, das wir mit den bisher gesammelten Erkenntnissen nicht mehr weiterkommen.
    Es müsste ein freifinanziertes Institut , oder Wissenschaftler,sich diesen Fragen widmen.
    Alle deine Fragen konnten bisher nicht bzw von .Niemanden beantwortet werden.
    Sehr wichtige Fragen !!!!


    Hallo Helmut,


    wir Imker sind die perfekten Wissenschaftler, wir schaffen Wissen. Wir könnten es zumindest, wenn wir damit aufhören würden uns ständig mit irgendwelchen unbedeutenden Nicklichkeiten zu beschäftigen, großen Namen nachzueifern und eher mal auf die eigenen Völker schauen würden, als über Nachbars Hecke zu schielen.


    Ich brauche niemanden, der mir sagen muss, dass die Kinder krank sind. Ich brauche auch niemanden, der mich darauf hinweisen muss, dass bei meinen Bienen was nicht stimmt, das sehe ich auf den ersten Blick, wenn sich deren Verhalten ändert.


    Mit ein bisserl mehr Eigenverantwortung in der Imkerschaft wäre viel erreicht, leider wird fast jede beginnende Imkerkarriere von Beginn an in vorbestimmte Bahnen gelenkt. Da kommt dann halt zwangsläufg das bei heraus, was wir derzeit hier haben.


    Man muss in Bezug auf die Milbe nicht unbedingt alles wissen. Man muss nur wissen, wie man sie mit möglichst wenig Aufwand unschädlich machen kann. Erst dann können wir die Schuld für Bienensterben anderen in die Schuhe schieben.


    Gruß Sven

  • Hat denn Jemand ein bestimmte Bewegungsmuster oder Verhaltensweisen auf den Bienen ober den Waben beobachten können?


    Bei einem aktiv gegen die Milbe vorgehenden Volk wirst Du selbst bei recht hohem natürlichen Milbenfall so gut wie nie eine aufsitzende Milbe auf einer lebenden Biene finden. Das bedeutet aber nicht, dass da keine auf den Bienen sind, die verstecken sich nur besser. Und es bedeutet auch nicht, dass das Volk aktiv genug ist, um zu überleben.


    Das bekannte Räuber-Gendarm-Szenario.


    Gruß Sven