Raps 2015

  • Ist für die Bienen giftig. :-(


    Das war mir neu. Welche Giftstoffe sind da drin?
    Praktisch ja nicht so ein großes Problem, weil die Bienen nicht darauf überwintern.
    Abgesehen davon, dass wegen der kurzen Blütezeit kaum große Mengen zusammenkommen (zumindest hier bei mir nicht).


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • http://www.mein-schoener-garte…e-bekaempfen-63884?page=2

    Zitat

    Handelsübliche Insektizide wie beispielsweise Provado mit dem Wirkstoff Imidacloprid zeigen gegen Miniermotten zwar eine gute Wirkung, sind allerdings für diesen Bekämpfungszweck im Haus- und Kleingarten nicht zugelassen. Zudem gestaltet es sich schwierig, große Rosskastanien mit dem Präparat einzusprühen. Es gab auch schon erfolgreiche Versuche, bei denen die Stämme der Rosskastanien mit imidaclopridhaltigem Tapetenkleister eingestrichen wurden. Der Wirkstoff gelangte durch die Rinde in den Pflanzensaft und führte schnell zum Absterben der Miniermotten.


    Uh-oh-uh...ist zwar nicht zugelassen...wir erwähnen es aber trotzdem mal so nebenbei...


    Auch andere Bäume und der Wald sind potentiell gefährlich...
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=22090&p=420533#post420533

  • Also es geht nicht um den Honig generell, sondern um die Insektizide?
    Ich habe aber hier noch nicht gesehen, dass jemand die Miniermotte bekämpft.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Danke Bernhard, da bin ich erleichtert. Die Roten-Rosskastanien kommen ohne Behandlung aus und sind daher bei aktiven Vermehrung den Weißen-Rosskastanien vorzuziehen.


    Zum Thema Raps.


    Ich habe hier ein kleines Feld Raps, was im Schatten des Waldes liegt. Die Rapsblätter wurden im Spätherbst aber fast ganz ausgefressen, nur die Stängel stehen noch da mit kaum noch Grüne Farbe! Was konnte das sein? Können Schnecken so was verursachen oder sind das andere Schädlinge?


    Ich bin gespannt, ob der Raps noch was wird.

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Es lohnt sich, mit wachem Auge dabei zu sein. Es gibt überall "übereifrige" Gärtner und Förster. Und wehe, wenn sich der Amtsschimmel einschaltet.


    Hier ein Beispiel aus unserer Stadt:

    Zitat

    Das kann schon 2015 der Fall sein. Für 47 Kastanien fallen Kosten von rund 45 000 Euro an. Weitere 15 000 Euro plant der DLB für die sehr aufwendige Bekämpfung des giftigen Riesenbärenklaus ("Herkulesstaude") an, die sich immer weiter ausbreitet. Und 7500 Euro werden gebraucht, um dem Eichenprozessionsspinner den Garaus machen zu können.


    aus: http://www.rp-online.de/nrw/st…ellt-werden-aid-1.4674416


    Du kannst Dir ja vorstellen, wie das Garausmachen dann letztendlich aussieht. Der Riesenbärenklau, eine wunderbare Bienenpflanze, wird totgespritzt und dem Spinner rücken sie mit Insektiziden zu Leibe. Schön, wenn Du deine Bienenvölker gerade daneben stehen hast.


    Immer schön die Augen aufhalten. :Biene:


    Ich freue mich auch immer über den schönen karminroten Pollen der Roßkastanie.


  • Der Schreibstil ist sehr ähnlich. Betitelt mit "Erlebte Tierwelt". Was folgt, ist eine angelesene Tierwelt. Keine eigenen Erfahrungen. Also nix mit Erleben. Und auch das Geschwurbel aus auch mal gefundenen Körnern gepaart mit beherztem Greifen ins Klo - ja, eine Ähnlichkeit kann nicht abgesprochen werden. :)

  • Uhi, ich werde versuchen rauszubekommen, wie der Bauer damit umgeht.


    Ich habe vorgestern über 200 kleine Nacktschnecken aufgesammelt und entsorgt. Die Viecher sind eine echte Plage im Feuchtgebieten. Auch Rehe und Igel leiden darunter und bekommen Lungenwürmer. Wir haben noch Schnee im Wald und im Schatten und die Viecher krabbeln schon und fressen meine Winterlinge und Krokusse :evil:
    Nach der Sammelaktion mit vielen Rückenschmerzen habe ich Bio-Schneckenkorn in den Gemüsebeeten verteilt. Der Bio-Schneckenkorn habe ich letztes Jahr auch verwendet ohne Probleme für Igel, Zauneidechsen und Co feststellen zu können. Eine grüne Zauneidechse wohnte direkt im Beet und ich habe sie über die Körner laufen sehen, auch ihr Nachwuchs hat alles bestens übersatnden. Nur die einheimischen Schnegel und Weinbergschnecken tun mir beim Schneckenkorn Leid, aber an anderen Ecken vermehren sie sich gut, da ich sie bei meiner Auflese verschone, denn die sollen die Eier von den spanischen Wegschnecken fressen und die Plage im Schach halten.


    2 Igel überwintern in alten Zargen (und vermutlich auch noch einer unterm Buchsbaum) im Garten, aber die beiden in den Zargen sind noch nicht wach, obwohl ich den ersten Igel vor 2 Tagen unterwegs gesehen habe. Ich hoffe sie wachen bald auf mit großem Hunger nach Nacktfleisch.

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • @dD: Bei uns gab es Bienen und damit einen Lernprozeß. Gibt es schon Bienen beim Fuchs?

  • Der Raps ist noch nicht soweit, die Zeit bis dahin will überbrückt werden. :daumen:


    Ich stelle ein paar Photos ein, im Moment ist der Raps noch kurz über dem Boden. Dauert noch was bis der schießt.