Wachesel

  • Hallo,


    Schafe sind ja numal echt nicht meine Baustelle, aber den Artikel fand ich schon spannend. Demnächst hier noch eine Rubrik mehr? Die FAZ hatte auch was dazu. Schräg.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Vor +-30 Jahren zogen bei uns die Schäfer noch mit 1-2 Eseln im Schlepptau durch die Gegend. Mittlerweile sieht man das aber kaum noch. Wäre schön, wenn sich das wieder ändert.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Ich liebe Esel.


    Meine verehelichte Lebensabschnittsgefährtin hat mir aber gerade erklärt, das dies hier nicht funktioniert. Meine Partnerin ist viel schlauer als ich, wie alle guten Ehefrauen. Die Esel bekommen demnach auf den meist feuchten Viehweiden Hufkrankheiten (Hufrehe) und verfetten hoffnungslos aufgrund des viel zu fetten Grases. Sie brauchen eigentlich Trockengras oder Steppe. Vielleicht funktioniert es auf relativ trockenen Gründen, wie der Schwäbischen Alp. Sonst wohl eher nicht. Leider. In 1000 Jahren könnte der Klimawandel die Karten neu mischen, wenn wir uns weiter so viel Mühe geben wie bisher.
    Gruß, Andreas

  • Oh, es gibt auch Leute, die sich Alpakas oder Llamas als Herdenschutztiere halten. Beide Arten schlagen mit Hälsen und Hufen übelst zu, wenn sie Gefahr sehen.
    (wobei ich der Meinung bin, daß das Klima hierzulande denen nicht wirklich gut bekommt = zu naß = nicht artgerechte Haltung).

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hm,
    da dürfte man dann auch keine Ponys halten. Die müssten nämlich bzgl. der Erkrankungen genauso betroffen sein.
    Hufrehe hat nichts mit feuchten Wiesen zu tun. Und ein Wanderesel bekommt weniger Probleme mit Verfettung, gegen zu viel Gefräßigkeit falscher Grasorten kann man auch noch was machen und schon fluppt das :daumen:


    Wer mal einen Esel in Action bzgl. Hundehass gesehen hat, bekommt eine Vorstellung vom Potential. Jedoch wird das bei einem Rudel Wölfe mit Jagderfahrung und einem oder zwei Eseln in einer Schafherde vielleicht schnell relativiert :-? 
    Besser als sheep only ist es bestimmt!

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hm,
    Hufrehe hat nichts mit feuchten Wiesen zu tun. Und ein Wanderesel bekommt weniger Probleme mit Verfettung, gegen zu viel Gefräßigkeit falscher Grasorten kann man auch noch was machen und schon fluppt das :daumen:


    Hast recht! Hab' wohl - wie meistens - meiner Getreuen nicht akurat zugehört. Dir schon, aber so sind die Männers. Jetzt schläft sie schon, also muss Wikipedia herhalten. Wikipedia: Die Futterrehe ist die am weitesten verbreitete Hufrehe und wird durch falsche Fütterung verursacht


    Also eine Ursache und doppelte Wirkung. Darf ich Dich fragen, wie man was gegen das wahllose Fressen falscher Grassorten auf Hirtenwanderschaft was machen kann, oder was Du machen würdest?


    Gute Nacht und heute keine Eseleien mehr, Andreas

  • Wer mal einen Esel in Action bzgl. Hundehass gesehen hat, bekommt eine Vorstellung vom Potential.


    Hier wird das Potential beschrieben:
    http://www.zeit.de/2015/11/esel-woelfe-schafe-landwirtschaft


    Und hier ein sehr schöner Artikel bezüglich der Wölfe im heutigen Deutschland und wie sich die heutigen Menschen dazu positionieren. Aber vorsichtig, hier wird nicht Ökoromantik betrieben:
    http://www.zeit.de/2015/14/tie…bedrohung/komplettansicht

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Moin, moin,


    also, unser Eselhengst seligen Angedenkens hat vor Jahren mal einen Dalmatiner, der unsere Hündin interessant fand und lungern kam, verprügelt und gebissen. Der humpelte kläglichst auf 21/2 Beinen nach Hause und wurde ob der Schande von seinen Leuten dann geschrotflintet...


    Esel kriegen leichter Hufrehe als Pferde. Von Haus aus sind die kargeres Futter gewöhnt.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • So schön ich die Viecher auch finde, wir haben nen Beistellesel in der Nachbarschaft und sein Geplärre geht mir mittlerweile meega aufn Keks.


    Trotzdem viel Spass damit und hoffentlich isser nich so n Brüllaffe.

    Carnica und Buckfast in Segeberger Styro DN u. DN 1,5

  • Glückwunsch Jörg,
    eine schöne Eselei ist das, schönes Tier!


    Hallo bienenbock (und Jörg):
    Esel sind sehr gesellige Tiere und schreien ihre Umgebung ab, um nicht allein zu sein. Deshalb mindestens zwei Tiere halten und alle sind glücklicher...wünsche Euch ein schönes und erfolgreiches 2016, Andreas

  • Hallo zusammen,


    ja, der Eddy leidet im Moment etwas, weil er durch uns natürlich aus seiner Eselgruppe brutal herausgerissen wurde... Und das zeigt er uns durch respektables Gebrüll. Ich bin schon auf der Suche nach einem passenden Lebenspartner für ihn. Mal sehen, wir schaffen das.


    Gruß Jörg