Geteilter Baurahmen

  • Hallo,


    arbeiten von Euch Dadantlern welche mit einem geteilten Baurahmen? Wenn ja, vertikal teilen? Horizontal? Bei zweizargig DN arbeite ich bislang mit zwei Rähmchen, die ich im Wechsel ausschneide.


    Danke und beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich habe bei einigen Völkern einen horizontal geteilten Rahmen drinnen. Oben hab ich ne HR-MW eingelötet.
    Allerdings schneide ich auch keine Drohnenbrut.
    Bei einigen habe ich horizontal ein Trennholz dazwischen, bei anderen nichts.
    Ist aber im Moment noch alles im Stadium des Beobachtens - soll heißen: Ich kann noch keine Aussage dazu machen, was für mich (oder besser für den Bien) am Besten erscheint.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

  • Nabend


    Ich arbeite mit je 2 DN halb Rähmchen pro Brutraum als Baurahmen. Rähmchen sind mit mittelwänden bestückt, und die Bienen bauen darunter wie gewollt Drohnen. Das macht das abschneiden deutlich einfacher und scheller


    Gruß

    Denken ist schwer, darum urteilen die meisten. Zitat: Carl Gustav Jung. :u_idea_bulb02:

  • Hallo,


    ich benutze einen, in der Mitte mittels Leiste geteilten Baurahmen in 1,5 Zander. Ich schneide nicht regelmäßig BR, wenn aber bei der Durschzschau gerader einer verdeckelt ist, so wird er ausgeschnitten. Anfänglich mit je 2 cm Anfangsstreifen.


    Salve, Peter

  • Hallo,


    danke für die überzahlreichen Antworten. :) Ich wurde noch liebenswerter Weise auf diesen Beitrag hingewiesen, liebe Regina, lieber Remstalimker, handhabt Ihr das noch so, oder hat sich das seit 2011 überholt? Wär für mich spannend zu wissen. Die Anderen dürfen natürlich auch!


    Dank Euch im Voraus und beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Lieber Ralf

    liebe Regina... handhabt Ihr das noch so, oder hat sich das seit 2011 überholt?


    ...ich nutze immer noch den horizontal geteilten Baurahmen.
    Besser ist das zum Handhaben u. Ausschneiden:wink:


    Herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Hallo, so sehe ich das auch. Einen fast fertig und mit Brut belegten Baurahmen ( DN oder Zander v1,5 bzw. Dadant)bei der Betrachtung waagerecht zu halten, ohne dass der Bau abbricht und herausfällt ist - fast- nicht möglich.


    Salve, Peter

  • Hallo Ralf,


    meine "Kisten" sind 1,5 DNM und ich setze immer einen DNM Baurahmen ein. Dieser wird i.d.R. schnell ausgebaut, bestiftet und dann an der Unterseite nach unten weiter gebaut. Ich schneide regelmäßig aus - die im Rahmen befindliche verdeckelte Drohnenbrut und den unteren Wabenanbau am DNM-Rahmen, der zumeist nicht bestiftet ist. Hilfreich für die Stabilität ist eine reduzierte Drahtung mit einem horizontalen Draht, so dass die Wabe beim Neigen im Rahmen bleibt.
    Nach dem Entfernen der Drohnenbrut und dem "Anbau" geht's wieder von vorn los...


    Beste Grüße


    Rainer

  • Hi, ich habe zwar kein Dadant, aber ich habe 2 Horizontal getrennte Baurahmen drin,
    so haben die Milben an beiden Seiten des Brutnestes jede Woche Drohnenbrut
    wo sie einsteigen können:daumen:.


    Rähmchen sin komplett leer, ohne MW oder Anfangstreifen


    Gruß

  • die im Rahmen befindliche verdeckelte Drohnenbrut und den unteren Wabenanbau am DNM-Rahmen, der zumeist nicht bestiftet ist. .....
    Nach dem Entfernen der Drohnenbrut und dem "Anbau" geht's wieder von vorn los...


    Also ich schneide nicht den kompletten 1,5er Baurahmen auf einmal aus. Immer im Wechsel.
    Wenn der obere Teil verdeckelt ist, wird ausgeschnitten. Den unteren Wabenbau lass ich stehen. Derweil die Damen oben wieder bauen, wird im unteren Teil Brut angelegt.
    Beim nächsten Mal wird der untere verdeckelte Teil ausgeschnitten, und der obere Wabenbau stehen gelassen. usw. usf.


    Viele Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)